Zell am See

11. Januar 2019 17:10; Akt: 12.01.2019 16:57 Print

Verdächtiger gesteht Mord an 20-Jähriger

Im Oktober wurde Irene P. vor ihrer Haustür niedergeschossen. Nun legte ein Tatverdächtiger ein Geständnis ab.

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Schreckliche Szenen spielten sich am 20. Oktober vor einem Mehrparteienhaus in Zell am See ab. Kurz bevor Irene P. in ihre Wohnung ging, wurden mehrere Schüsse abgefeuert. Die 20-Jährige wurde in der Brust getroffen und verstarb auf der Straße.

Lange Zeit tappte die Polizei im Dunkeln. Kurz vor Silvester dann ein Erfolg: Ein Tatverdächtiger konnte festgenommen werden. Dabei handelte sich um einen 17-Jährigen, bei dem mehrere Schreckschusspistolen gefunden wurden. Diese baute der Jugendliche jedoch zu echten Waffen um. Eine davon könnte laut Polizei auch die Tatwaffe sein.

Opfer in Drogenszene verstrickt

Am Mittwoch gestand der 17-Jährige schließlich die Tat vor der der Neuropsychiaterin Gabriele Wörgötter. Dies passierte offenbar in Absprache mit seinem Verteidiger Michael Ringl. Angaben zum Motiv gibt es bislang keine. Diese würden laut dem Verteidiger aber noch folgen.

Wie "heute.at" berichtete, lauerte ein unbekannter Kapuzenmann der Frau vor ihrer Wohnung auf und streckte sie mit drei Pistolenschüssen nieder. Im November hätte die 20-Jährige vor Gericht als Kronzeugin gegen einen Drogenclan aussagen sollen. Sie selbst saß im Mai in Haft, weil sie mit sechs Kilo Gras gedealt hatte und ein halbes Kilo Hasch in ihrer Wohnung gefunden wurde.

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(slo/red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Patrick am 11.01.2019 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    Warum macht man sowas?

    Echt traurig. Hätte sie mal lieber die aussage verweigert! Dann würde sie heute noch leben und wär auch nicht in haft gewesn. Ohne beweise hätte sie auf eigenbedarf plädiert wer paar mal zur suchtberatung gangen. Paar urintests und das wars. Das mit leuten die illegal handeln oft nicht zu spaßen ist sollte man wissen. Ist sie leider selbst schuld.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Patrick am 11.01.2019 17:34 Report Diesen Beitrag melden

    Warum macht man sowas?

    Echt traurig. Hätte sie mal lieber die aussage verweigert! Dann würde sie heute noch leben und wär auch nicht in haft gewesn. Ohne beweise hätte sie auf eigenbedarf plädiert wer paar mal zur suchtberatung gangen. Paar urintests und das wars. Das mit leuten die illegal handeln oft nicht zu spaßen ist sollte man wissen. Ist sie leider selbst schuld.