Vier Verletzte in Graz

21. März 2019 13:57; Akt: 21.03.2019 14:15 Print

20-Jähriger tritt Frau nach Sturz mitten ins Gesicht

Brutaler Übergriff in Graz: Der 20-Jährige soll nicht nur die am Boden liegende Frau attackiert, sondern auch noch drei couragierte Helfer verletzt haben.

Der Tatort befindet sich im Kreuzungsbereich Elisabethinergasse/Prankergasse in Graz. (Bild: Google Street View)

Der Tatort befindet sich im Kreuzungsbereich Elisabethinergasse/Prankergasse in Graz. (Bild: Google Street View)

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Scheinbar ohne Provokation, dafür mit unfassbarer Brutalität, soll ein 20 Jahre alter Afghane in der Nacht auf Sonntag (17. März) im Grazer Stadtbezirk Gries auf eine am Boden liegende Frau eingetreten haben. Das teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am heutigen Donnerstag mit.

Kurz vor 01.00 Uhr wurden Polizisten in die Elisabethinergasse gerufen. Dort eingetroffen entdeckten die Beamten einen 19-jährigen, afghanischen Staatsbürger aus Graz am Boden liegend sowie eine 18-jährige Grazerin, die gerade den 20-Jährigen, der keinen aufrechten Wohnsitz hat, an dessen Weste zurückhielt.

Frau stürzte, 20-Jähriger griff an

Laut ersten Erkenntnissen der Polizei, soll der 20-Jährige im Kreuzungsbereich der Elisabethinergasse/Prankergasse eine zu Sturz gekommene Frau attackiert haben, als diese hilflos am Boden lag. Dabei soll der Afghane der bislang Unbekannten einmal mitten ins Gesicht getreten haben, woraufhin Passanten zu Hilfe kamen.

Im darauffolgenden Handgemenge verletzte er einen 53-Jährigen sowie eine 22-Jährige durch Faustschläge ins Gesicht leicht. Auch der 19-Jährige zog sich bei einem Sturz leichte Verletzungen am Kopf zu.

Vor Polizei Zeugen attackiert

Mehrere Zeugen belasteten den 20-Jährigen schwer, weshalb sich dieser während der Amtshandlung zunehmend aggressiv zeigte und versuchte, Zeugen sowie Opfer zu attackieren. Polizisten nahmen den 20-Jährigen schließlich fest.

Er zeigte sich bisher nicht geständig und gab an, sich an nichts mehr erinnern zu können. Einen Alkotest verweigerte der 20-Jährige, bei ihm wurden jedoch Hinweise auf Suchtmittelkonsum festgestellt. Er wurde über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz in die Justizanstalt Graz-Jakomini eingeliefert.

Polizei sucht nach Opfer

Das erste Opfer konnte sich offenbar unerkannt vom Tatort entfernen. Jetzt sucht die Polizei nach der jungen Frau. Mehrere Zeugen beschrieben diese wie folgt:

  • 18 bis 25 Jahre alt
  • zwischen 150 bis 160 Zentimeter groß
  • sehr schlank
  • blonde lange Haare zu einem Zopf zusammengebunden
  • zum Tatzeitpunkt stark geschminkt
  • Bauchnabel-Piercing (sie trug ein bauchfreies T-Shirt)
  • bosnisch-kroatischer Akzent
  • Sachdienliche Hinweise sind an die Polizeiinspektion Graz-Karlauerstraße, 059133/6585, erbeten.

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    (rcp)

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    Die beliebtesten Leser-Kommentare

    • Darius am 21.03.2019 16:28 Report Diesen Beitrag melden

      Politik adé

      Wird wohl mal Zeit dass das Volk auf die Strasse geht und gegen die EU-Politik demonstriert. Das kann man ja nicht mit ansehen was hier geschieht.

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    • Mia am 21.03.2019 19:51 Report Diesen Beitrag melden

      Ich höre

      dazu nichts von ZARA. Dass hier nämlich ist Rassismus pur.

    • Nanatchi am 21.03.2019 21:42 Report Diesen Beitrag melden

      Sicherheitsverwahrung

      Wer hatte noch mal dagegen gestimmt?

    Die neuesten Leser-Kommentare

    • Oliver am 22.03.2019 08:34 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz klar

      Unssere Richter und Politiker werden wie der darauf gehen, der arme Junge stand unter Drogen- und Alkoholeinfluss. Die musste er nur nehmen, weil wir Österreicher uns nicht genug angestrengt haben ihn zu integrieren, oder ihm einfach nicht genug Geld geschenkt haben. Fazit: Er kann gar nix dafür für diese Tat, wir sind schuld, deshalb können wir ihn weder ins Gefängnis bringen, noch abschieben. Ein weiteres Geschenk, das nun lebenslang von uns versorgt werden darf. Dafür zahl ich gerne Steuern

    • Alex am 22.03.2019 07:21 Report Diesen Beitrag melden

      Was ist mit den Menschen los!!

      Ich verstehe diese Brutalität nicht, was ist das heutzutage, daß immer gleich hingeschlagen, mit dem Messer zugestochen und jemand erschossen wird und dazu wird oft nicht mal ein Grund gebaucht. Ich will in so einer Zeit nicht leben - was können wir dagegen tun?? Es ist höchste Zeit.

      • kreereiwa am 23.03.2019 13:09 Report Diesen Beitrag melden

        Nicht viel ...

        Wir können nicht viel dagegen tun, das Kreuzerl an der richtigen Stelle machen ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit.

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    • Nanatchi am 21.03.2019 21:42 Report Diesen Beitrag melden

      Sicherheitsverwahrung

      Wer hatte noch mal dagegen gestimmt?

    • Mia am 21.03.2019 19:51 Report Diesen Beitrag melden

      Ich höre

      dazu nichts von ZARA. Dass hier nämlich ist Rassismus pur.

    • Skorpion am 21.03.2019 17:59 Report Diesen Beitrag melden

      Ich kann und will es nicht verstehen!

      Kommen angeblich zu uns um Schutz zu suchen und verbreiten dann bei uns Gewalt und Schrecken. So kann und darf es nicht weitergehen! Einsperren bei Wasser und Brot und dann abschieben - wenn irgendwie möglich!