Schock in Mariazell

08. März 2018 14:28; Akt: 08.03.2018 14:56 Print

68-Jähriger nach Mord an Ehefrau geständig

Ein 68-Jähriger steht im Verdacht in der Nacht auf Mittwoch seine schwerkranke Gattin ermordet zu haben. Bei seiner Einvernahme zeigte sich der Steirer geständig.

Ein 68-jähriger Mann aus dem obersteirischen Wallfahrtsort Mariazell (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) soll seine 66-jährige Ehefrau ermordet haben. Der Verdächtige hatte sich widerstandlos in der Wohnung in einem Mehrparteienhaus im Ortszentrum festnehmen lassen. (Bild: picturedesk.com)

Ein 68-jähriger Mann aus dem obersteirischen Wallfahrtsort Mariazell (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) soll seine 66-jährige Ehefrau ermordet haben. Der Verdächtige hatte sich widerstandlos in der Wohnung in einem Mehrparteienhaus im Ortszentrum festnehmen lassen. (Bild: picturedesk.com)

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Nach dem Mordalarm in Mariazell am Mittwoch – "heute.at" berichtete –, hat die Landespolizeidirektion Steiermark am heutigen Donnerstag weitere Details zu dem tragischen Fall veröffentlicht:

Wie berichtet steht ein 68-Jähriger in dringendem Tatverdacht, gegen 2.30 Uhr früh seine an einer schweren Krankheit leidende Gattin (66) mit einem Kopfpolster erstickt zu haben. Nach der Tat konsumierte der Verdächtige eine größere Menge Alkohol und nahm gegen 8.40 Uhr telefonisch mit einer Verwandten Kontakt auf. Dieser gegenüber teilte der Verdächtige seine Tat mit.

Die Verwandte rief daraufhin die Rettung, die in weiterer Folge die Polizei verständigte. Eine Streife der Polizeiinspektion Mariazell traf unmittelbar danach mit den Rettungskräften am Tatort ein. Der Notarzt konnte nur mehr den Tod der 66-Jährigen feststellen. Der mutmaßliche Täter wurde daraufhin festgenommen und zur Polizeiinspektion gebracht. In der Folge übernahm das Landeskriminalamt, Außenstelle Niklasdorf, die Ermittlungen.

Einvernahmen

Der 68-Jährige zeigte sich in einer ersten informellen Befragung umfassend geständig. Die Spurensicherung und die gerichtsmedizinischen Untersuchungen ergaben keine Hinweise, die die Angaben des Verdächtigen in Frage stellten. Der 68-Jährige wurde am 8. März formell vernommen. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Leoben wurde eine Tatrekonstruktion am Tatort durchgeführt. Auch hier ergaben sich keine Zweifel an der Tatversion des Verdächtigen. Er wird in die Justizanstalt Leoben eingeliefert.

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(red)

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