Lenker wird angezeigt

08. August 2018 16:09; Akt: 08.08.2018 16:09 Print

Polizei stoppt Transporter mit 699 Ferkeln

Am Mittwoch haben Polizisten auf der A14 einen völlig überladenen Tiertransporter aus Deutschland aus dem Verkehr gezogen.

Tiertransporter mit 699 Ferkel gestoppt (Bild: LPD Vorarlberg)

Tiertransporter mit 699 Ferkel gestoppt (Bild: LPD Vorarlberg)

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Bei der Kontrolle eines Tiertransporters am Mittwochvormittag haben Beamte der Autobahnpolizeiinspektion Bludenz auf der A14 einen mit Schweinen beladenen Laster gestoppt. Der Lkw aus Deutschland war auf der Autobahn in Richtung Tirol unterwegs.

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Sollten die Regelungen für den Tiertransport geändert werden?
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Insgesamt 181 Teilnehmer

Die Beamten stellten im Zuge der Kontrolle fest, dass der Transporter mit 2,4 Tonnen überladen war. Insgesamt befanden sich 699 Tiere in dem Lkw.

Die Amtsärztin und der Landesveterinär wurden zur Kontrolle der Tiere hinzugezogen. Laut Polizeibericht befanden sich die Ferkel trotz der Überladung in einem gutem Zustand. Sie wurden zusätzlich mit Wasser versorgt.

Die Schweine, die in Dänemark aufgeladen wurden und nach Italien transportiert werden sollten, wurden bei der Versorgungsstation Heim in Deutschland ausgeladen und dort weiter betreut. Der Lenker wird an die Bezirkshauptmannschaft angezeigt.

Die Bilder des Tages:
Die Bilder des Tages

Erst am Montag gab es eine ähnliche Meldung aus Vorarlberg. Tierschützer vom VGT haben einen Kälber-Transporter auf der Autobahn verfolgt. Die Tiere hätten dem Bericht zufolge an den Eisenstangen des Lasters geleckt und nach Luft gerungen. Immerhin hatte es 36 Grad Außentemperatur.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Edith am 08.08.2018 16:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verboten

    Lebendtiertransporte gehören in der gesamten EU verboten. Mit einem solchen Verbot könnte die EU einmal etwas vernünftiges tun.

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  • Christa Mahrhofer am 08.08.2018 17:01 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Ich hasse so eine Rücksichtslosigkeit gegenüber von Lebewesen.Sie haben auch Schmerzen

  • Hausverstand am 08.08.2018 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    Ferkel?

    Als Ferkel bezeichnet man Jungtiere und nicht 90 - 100 kg schwere Schlachtschweine. Für die quer durch Europa gekarrten Tiere ist der Konsument schuld. Fleisch muss ja günstig sein. Und die Politik am Lohn- und Sozialdumping, weil sie es nicht schaffen in ganz Europa einheitliche Löhne, Steuern und Sozialleistungen einzuführen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Trinchen am 09.08.2018 07:40 Report Diesen Beitrag melden

    Was nützen die

    scheinheiligen Vorgaben zur "humanitären" Schlachtung, wenn die Tiere vorher imLebendzustand durch halb Europa gekarrt werden? Eine billige Gewissensberuhigung für den Menschen, der nicht daran denken will, dass der Tod nach so einem Transport eine Erlösung darstellt. Die ganzen Stresshormone sind im Fleisch und der Konsument nimmt es in Kauf, solange der Preis passt.

  • Misterix am 09.08.2018 07:34 Report Diesen Beitrag melden

    Dann esst doch einfach kein Fleisch!

    Einerseits regt sich jeder auf, dass Tiere so schlimm behaldelt werden. Andererseits gibts mittags in der Kantine Schnitzel. Nur die Konsumenten steuern das.

  • Knut Randauch am 08.08.2018 19:33 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt wird der

    Lenker angezeigt, der arme Hund, der eigentlich nichts dafür kann. Wenn er den Transport verweigert, ist er selber beim AMS. Angezeigt und bestraft gehören die Speditionsfirmen, aber mit Beträgen, die nicht mehr aus der Portokasse bezahlt werden können.

    • kein mitleid am 08.08.2018 21:30 Report Diesen Beitrag melden

      frächter

      aber geh, die geldstrafe übernimmt dann sowieso der frächter! speditionen können sowas gar nicht verlangen, das ist schon die gier vom frächter statt 2 lkws halt nur 1 überladenen zu schicken! und keiner ist auf tiertransporte angewiesen! gibt genug anderes!

    • Wapu2002 am 09.08.2018 08:02 Report Diesen Beitrag melden

      Falsch

      Dem ist absolut nicht so!!! Speditionen verlangen das unter vorgehaltenen Hand! Aber wenn was ist, tja - keine Ahnung!!! Kein Frächter übernimmt eine Strafe!!! Weder bei Zeitüberschreizung noch bei Überladung noch sonst wo. Das ist auch nicht der Kern des Problems! Solang es solche Fahrer gibt die für solche Firmen die LKWs lenken noch dazu um sehr wenig Geld, wird sich nichts ändern! Aufschrei gibts immer erst, wenn ein Unfall ist !!!

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  • Hausverstand am 08.08.2018 19:16 Report Diesen Beitrag melden

    Ferkel?

    Als Ferkel bezeichnet man Jungtiere und nicht 90 - 100 kg schwere Schlachtschweine. Für die quer durch Europa gekarrten Tiere ist der Konsument schuld. Fleisch muss ja günstig sein. Und die Politik am Lohn- und Sozialdumping, weil sie es nicht schaffen in ganz Europa einheitliche Löhne, Steuern und Sozialleistungen einzuführen.

    • zweifel am 08.08.2018 21:36 Report Diesen Beitrag melden

      eu

      der konsumentenschmäh hinkt! die eu kümmert sich auch um ein glühbirnenverbot, warum nicht also auch um artgerechte tiertransporte bzw verbote?

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  • Black Cube am 08.08.2018 18:15 Report Diesen Beitrag melden

    Die menschenverachtenden Sanktionen

    des AMS gehören auch verboten.