Im Bachbett gestrandet

16. April 2019 09:25; Akt: 17.04.2019 07:52 Print

66 Einsatzkräfte müssen vier Jugendliche retten

Vier Jugendliche spazierten in Feldkirch entlang der Ill flussabwärts. Weil sie auf einer Sandbank strandeten, mussten 66 Einsatzkräfte anrücken.

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Großeinsatz in Feldkirch.

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Wie Landespolizeidirektion Vorarlberg in einer Aussendung mitteilt, lösten vier Jugendliche in Feldkirch einen Großeinsatz der Einsatzkräfte aus. Drei Burschen und ein Mädchen im Alter von 15 bzw. 16 Jahren waren am Montagabend gegen 18:30 zu Fuß an der Ill spazieren. Sie begaben sich im Zuge dessen auf eine Sandbank im Bachbett der Ill, um dort zu verweilen.

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Sollen die Teenager für den Großeinsatz aufkommen müssen?

Gegen 21:00 Uhr bemerkten sie, dass das Wasser zwischenzeitlich so hoch gestiegen war, dass sie aus eigener Kraft nicht mehr ans Ufer gelangen konnten. Etwa eine halbe Stunde später verständigten sie die Einsatzkräfte, die den Jugendlichen zur Hilfe eilten. Die Teenager wurden von der Wasserrettung in einem Schlauchboot in Sicherheit gebracht.

Eine der vier Personen wurde mit Verdacht auf Unterkühlung ins LKH Feldkirch gebracht, die anderen drei blieben unverletzt.
Insgesamt waren 66 Personen am Einsatz beteiligt. Alleine die Wasserrettung war mit sieben Fahrzeugen und 37 Personen an Ort und Stelle, die Feuerwehr mit 25 Einsatzkräften. Die Polizei war mit vier Beamten im Einsatz.


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(mr)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Laura am 16.04.2019 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    Großeinsatz?

    66 Personen sind notwendig um ein paar unverletzte Jugendliche abzuholen? Wer koordiniert denn so einen Einsatz?

  • Sam am 17.04.2019 18:58 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Aufklärung

    Interessant, dass hier die Frage zur Kostenübernahme wichtiger ist, als Aufklärung über dieses Thema. Abgesehen davon war die Reaktion, die Einsatzkräfte zu rufen unglaublich wichtig. Nicht alle sind mit dem Löffel der Weisheit geboren. Auch nicht ALLE waren bei Pfadfindern oder Schulungen. Hier sollte mehr an generalpräventive Aufklärung gedacht werden und weniger ans Geld! Zum Glück ist nicht mehr passiert!

  • Desert Eagle am 16.04.2019 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn sie bei den

    Pfadis/Falken aufgepaßt hätten, wüßten sie, daß Gebirgsbäche häufig vor Mitternacht ihren Höchststand erreichen und dann wieder nachlassen.

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  • Sam am 17.04.2019 18:58 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Aufklärung

    Interessant, dass hier die Frage zur Kostenübernahme wichtiger ist, als Aufklärung über dieses Thema. Abgesehen davon war die Reaktion, die Einsatzkräfte zu rufen unglaublich wichtig. Nicht alle sind mit dem Löffel der Weisheit geboren. Auch nicht ALLE waren bei Pfadfindern oder Schulungen. Hier sollte mehr an generalpräventive Aufklärung gedacht werden und weniger ans Geld! Zum Glück ist nicht mehr passiert!

  • Desert Eagle am 16.04.2019 19:00 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn sie bei den

    Pfadis/Falken aufgepaßt hätten, wüßten sie, daß Gebirgsbäche häufig vor Mitternacht ihren Höchststand erreichen und dann wieder nachlassen.

  • Laura am 16.04.2019 09:35 Report Diesen Beitrag melden

    Großeinsatz?

    66 Personen sind notwendig um ein paar unverletzte Jugendliche abzuholen? Wer koordiniert denn so einen Einsatz?