"Deathstalker" hochgiftig

27. Februar 2015 17:18; Akt: 27.02.2015 17:51 Print

Skorpion sticht Dornbirner nach Sturz auf's Terrarium

Der "Deathstalker" wird bis zu 10 Zentimeter groß und gehört zu den giftigsten Skorpionen der Welt. ein 32-jähriger Vorarlberger wurde am Donnerstag von seinem Haustier gestochen. Der Mann hatte Kreislaufprobleme, kippte um und beschädigte eines seiner Terrarien. Zusätzlich zu einem Aufenthalt in der Intensivstation kann der Dornbirner nun auch noch mit einer Strafe rechnen. Er hätte das Tier gar nicht halten dürfen.

 (Bild: Wikipedia / Ester Inbar)

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Der "Deathstalker" wird bis zu 10 Zentimeter groß und gehört zu den giftigsten Skorpionen der Welt. ein 32-jähriger Vorarlberger wurde am Donnerstag von seinem Haustier gestochen. Der Mann hatte Kreislaufprobleme, kippte um und beschädigte eines seiner Terrarien. Zusätzlich zu einem Aufenthalt in der Intensivstation kann der Dornbirner nun auch noch mit einer Strafe rechnen. Er hätte das Tier gar nicht halten dürfen.


Am Donnerstag gegen 15.50 Uhr wurde dem Mann plötzlich schummrig vor Augen und er verlor das Gleichgewicht. In  seinem Zimmer standen vier Terrarien, eines davon überlebte den Schwächeanfall des Mannes nicht. Im Terrarium lebte ein "Gelber Mittelmeerskorpion", auch "Deathstalker" genannt.

Gift kann für Kinder tödlich sein

Das Gift dieses gelb bis gelborange gefärbten Tieres kann für Kinder tödlich sein, für Erwachsene ist es äußerst schmerzhaft. Der Skorpion fühlte sich durch den "Angriff" des Mannes bedroht und stach zu, wie die Polizei Vorarlberg berichtet.

Mann auf Intensivstation unter Beobachtung

Die Rettung transportierte den Mann nach Dornbirn ins Spital, dort wurde er sofort auf die Intensivstation gebracht. Das Personal überwacht den 32-Jährigen. Bisher traten laut Polizei jedoch noch keine Vergiftungssymptome auf.

Anzeige für Skorpion-Besitzer

Die Tierrettung und ein Mitarbeiter des "Inatura" naturgeschichtlichen Museums in Dornbirn fingen das Tier wieder ein. Die vier Skorpione des Stichopfers wurden dem Mann weggenommen, denn alle vier Tiere sind bewilligungspflichtig. Der Tierhalter wird nun nach dem Landessicherheitsgesetz angezeigt.

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