Schwerpunktkontrollen in Vorarlberg

28. Juni 2018 17:21; Akt: 28.06.2018 17:21 Print

Polizei sagt Drogendealern den Kampf an

Mehrere Festnahmen sowie die Sicherstellung von verbotenen Waffen, Suchtgift und Bargeld - das ist das Ergebnis einer polizeilichen Schwerpunktmaßnahme in Vorarlberg.

Die Polizei nahm bei ihren Kontrollen mehrere Personen fest (Bild: Helmut Graf (Symbolbild))

Die Polizei nahm bei ihren Kontrollen mehrere Personen fest (Bild: Helmut Graf (Symbolbild))

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Mit Unterstützung der Landeskriminalämter Tirol und Salzburg sowie Beamten aus ganz Vorarlberg führte das LKA Vorarlberg im Juni an mehreren Tagen Überwachungsmaßnahmen zur Feststellung von Suchtgiftgeschäften in der Öffentlichkeit durch.

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Laut Polizei standen dabei täglich rund 30 Beamte im Einsatz. Mit Hilfe von verdeckten Ermittlern und durch spezielle Observationsmaßnahmen konnten so mehrere Drogengeschäfte festgestellt werden.

18 Personen festgenommen

Insgesamt wurden 18 Personen beim Handeln mit Suchtgift erwischt und festgenommen. Bei den Festgenommen handelt es sich um acht Österreicher und zehn Personen aus dem Ausland.

Vier Personen davon waren Asylwerber, zwei von ihnen "Konventionsflüchtlinge". Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurden vier Festgenommen in die Justizanstalt Feldkirch gebracht.

Außerdem wurden 33 Anzeigen erstattet. 31 Mal nach dem Suchtmittelgesetz, 1 Mal nach dem Waffengesetz und 1 Mal nach dem Strafgesetzbuch (StGB). Auch zwei Aufenthaltsermittlungen wurden erledigt.

Drogen, Waffe, Mobiltelefone und Geld sichergestellt

Bei ihren Kontrollen konnten die Beamten zudem mehrere Suchtgiftmittel sicherstellen. Darunter 190,45 g Marihuana, 5,90 g Cannabis-Harz und vier Suchtgiftutensilien. Daneben wurden auch eine verbotene Waffe, fünf Mobiltelefone sowie Bargeld im Wert von 870 Euro sichergestellt.

Die Taten fanden in Bludenz (Bahnhof), Bregenz (Bahnhof und Seeanlagen), Dornbirn (Bahnhof) und Feldkirch (Sparkassenplatz) statt.

Kontrollen gehen weiter

In Abstimmung mit den örtlichen Dienststellen wir das Landeskriminalamt Vorarlberg auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter gezielt gegen Drogendealer in der Öffentlichkeit vorgehen.

Personen, die mögliche Suchtgiftgeschäfte beobachten, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Lüdin am 28.06.2018 20:53 Report Diesen Beitrag melden

    Und...

    nun auch konsequent abschieben!

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  • fuhrinat am 28.06.2018 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dealer

    Mühsam

  • j.l. am 28.06.2018 18:10 Report Diesen Beitrag melden

    echt?

    wieviele brauereien und brennereien wurden geschlossen? wieviele weinfässer beschlagnahmt?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Peter Lüdin am 28.06.2018 20:53 Report Diesen Beitrag melden

    Und...

    nun auch konsequent abschieben!

    • Heinrich am 29.06.2018 00:04 Report Diesen Beitrag melden

      @Peter Lüdin

      aber auch die Österreicher!

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  • fuhrinat am 28.06.2018 19:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Dealer

    Mühsam

  • j.l. am 28.06.2018 18:10 Report Diesen Beitrag melden

    echt?

    wieviele brauereien und brennereien wurden geschlossen? wieviele weinfässer beschlagnahmt?

    • Walter am 28.06.2018 18:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @j.l.

      Zudem ist Hanf, Cannabis, Marijuana, Haschisch, KEIN SUCHTGIFT! Den es macht weder süchtig noch ist es giftig. Cannabis ist ein Genuss und wunderheilmittel. Cannabis wurde lediglich in das Suchtmittel Gesetz aufgenommen weils damals wie heute ungebildete vollholler waren und sind. Nach heutigem Wissen um Cannabis ist das verbot sogar hochgradig Verfassungswidrig.

    • Hannes Wolf am 29.06.2018 00:08 Report Diesen Beitrag melden

      @Walter

      Hanf wurde ausschließlich wegen der Wirtschaft Verboten, sie konnten dies halt nicht sagen, deshalb auch die "LÜGE" der gefährlichsten Droge der Welt. In der Geschichte der Menschheit nimmt Hanf einen sehr, sehr, sehr wertvollen Platz ein.

    • Avanti Popolo am 29.06.2018 19:18 Report Diesen Beitrag melden

      Es wird noch weitere 200 Jahre

      dauern bis es die Nachkommen der primitiven Rechten in der Schule lernen und dann werden sie es nicht glauben.

    • anon am 29.06.2018 19:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Walter

      Klar isses süchtig und giftig, so wie Medikamente heilt es etwas, aber zerstört etwas anderes im gegenzug, undzwar den verstand

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