Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

07. Februar 2019 07:30; Akt: 07.02.2019 07:43 Print

2015 bis 2018 waren die bisher heißesten Jahre

Von einem "klaren Zeichen für den anhaltenden langfristigen Klimawandel" spricht die Weltorganisation für Meteorologie in einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse.

Eindrückliche Aufnahmen aus der ganzen Welt zeigen, wie sich die Erde in den letzten hundert Jahren verändert hat. (Video: Tamedia/Nasa Earth Observatory/USGS)
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Die letzten vier Jahre waren nach UNO-Angaben die heißesten seit Beginn weltweiter Wetteraufzeichnungen. In einer am Mittwoch veröffentlichten Analyse bestätigte die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ihren vorläufigen Bericht vom November und sprach von einem "klaren Zeichen für den anhaltenden langfristigen Klimawandel". Demnach war 2018 das viertwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen mit einer Durchschnittstemperatur von einem Grad Celsius über dem Schnitt des vorindustriellen Zeitalters (1850 bis 1900).

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Die 20 heißesten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wurden allesamt in den vergangenen 22 Jahren gemessen, bekräftigte die WMO. "Der langfristige Temperaturtrend ist viel wichtiger als die Rangliste individueller Jahre, und dieser Trend zeigt nach oben", sagte WMO-Generalsekretär Petteri Taalas. "Das Ausmaß der Erwärmung während der vergangenen vier Jahre war außerordentlich, sowohl an Land, als auch im Ozean."

Die WMO erklärte, die erhöhten Temperaturen trügen zu extremen Wetterereignissen wie Hurrikanen, Dürren und Überschwemmungen bei. "Die Extremwetterereignisse entsprechen dem, was wir von einem sich verändernden Klima erwarten. Das ist die Realität, der wir uns stellen müssen", sagte Taalas. 2019 verspreche ähnlich warm wie 2018 zu werden, teilte die UNO-Sonderorganisation mit Verweis auf Rekordtemperaturen in Australien im Januar mit.

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    Die beliebtesten Leser-Kommentare

    • PeterKarl am 07.02.2019 09:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Umweltschutz ist wichtig.

      Aber Opferschutz ist noch 1.000 Mal wichtiger! Also ihr lieben Linken, macht euch wichtig.

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    • anja am 10.02.2019 08:44 Report Diesen Beitrag melden

      schön wärs

      Bei mir ist es eiskalt, dabei bemühe ich mich seit Jahren den Klimawandel aktiv zu unterstützen! Schön langsam glaube ich, dass ist alles nur ein Märchen...

    • Sepp am 07.02.2019 09:54 Report Diesen Beitrag melden

      Verschwendung

      Gut das die klospülung mit Trinkwasser funktioniert.

    Die neuesten Leser-Kommentare

    • anja am 10.02.2019 08:44 Report Diesen Beitrag melden

      schön wärs

      Bei mir ist es eiskalt, dabei bemühe ich mich seit Jahren den Klimawandel aktiv zu unterstützen! Schön langsam glaube ich, dass ist alles nur ein Märchen...

    • Censorship am 07.02.2019 12:44 Report Diesen Beitrag melden

      Leugnen, bis zum bitteren Ende...

      Alles nur Lügen der "linken Presse".. Es gibt keinen Klimawandel für Verschwörungstheorie-Hörige... Und schon gar nicht wäre der Mensch daran schuld... Ich empfehle diesen Kadersoldaten den Film, "Erik der Wikinger". Sie werden sich in der Szene, wo Atlantis West untergeht, wiedererkennen....

      • Kritischer Geist am 07.02.2019 13:50 Report Diesen Beitrag melden

        @Censorship

        Wenn Sie sich so mit der Kultur der Wikinger beschäftigt haben, dann wissen Sie sicher auch woher der Name "Grönland" kommt. Oder nicht? Weil es sich einst um "grünes" Weideland handelte. Auch die Bezeichnung "Pasterze" bedeutet Weideland. Warum wohl? Weil es den Klimawandel gibt, seit es ein Klima gibt. Und niemand leugnet den Klimawandel. Aber die Hypothese vom Zusammenhang zwischen Klimawandel und menschlich produziertem CO2 ist auch in Fachkreisen höchst umstritten. Aber diese Lehrmeinung der UNO ist halt am besten geeignet, die Bevölkerung zu verunsichern.

      • Censorship am 07.02.2019 14:47 Report Diesen Beitrag melden

        @Kritischer Geist

        Wenn sie sich mit Filmen beschäftigen, besonders solchen, wie diesen, werden sie den Sarkasmus erkennen... ;) Den Klimawandel zu leugnen, zu bagatellisieren, lächerlich zu machen, wie es die Wirtschaft teilweise, oder Trump permanent machen, ist halt am besten geeignet, um wie bisher weitermachen zu können..

      • Kritischer Geist am 07.02.2019 15:45 Report Diesen Beitrag melden

        @Censorship

        Nochmals: NIEMAND leugnet den Klimawandel! Von "Klimaleugnern" zu sprechen, ist blanke Polemik um Andersdenkende zu diskreditieren. Bezweifelt wird nur die höchst umstrittene These vom Zusammenhang zwischen menschlichen CO2-Ausstoß, Treibhausefffekt und Klimawandel. Und zwar nicht nur von mir sondern von Tausenden von Klimatologen und Meteorologen, die sich mittlerweile auch schon in entsprechenden Insitutionen zusammengeschlossen haben. Und nochmals: Wenn bisher AUSNAHMSLOS alle ökologischen Weltuntergangsszenarien frei erfunden waren, ist es auch dieser.

      • Censorship am 07.02.2019 16:24 Report Diesen Beitrag melden

        @Kritischer Geist

        Hmm, seltsam.. Was sagte Trump, bei den extrem Temperaturen an den großen Seen?? Wo ist der Klimawandel, wenn man ihn braucht? (sinngemäß) Wie soll man also jemanden, der seine eigene Existenzbedrohung leugnet, diskreditieren? Diese Leute sind wie die berühmten Menschen, welche auf einem Ast sitzen und zwischen sich und Stamm sägen... Und nochmals: Sie können Saurenregen, Ozonloch leugnen, aber damit verschwinden diese Phänomene nicht aus der Geschichte...

      • Vorstadtmama am 08.02.2019 09:48 Report Diesen Beitrag melden

        Der Wandel ist der Normalfall

        Wenn das Klima beschließen würde, gleich zu bleiben, wäre das die nie dagewesene Sensation. Leider reagieren die Menschen auf Veränderungen heute noch wie im Mittelalter: Sie suchen Sünder und Leugner und negieren die Tatsache, dass das Klima nicht vom Menschen aktiv gestaltet werden kann. Die Wirtschaft ist übrigens sehr daran interessiert, dass wir unsere alten Autos wegwerfen und neue Elektrokübel mit problematischen Akkus kaufen. Der dazu nötige Strom kommt dann aus dem Atomkraftwerk.

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    • Sepp am 07.02.2019 09:54 Report Diesen Beitrag melden

      Verschwendung

      Gut das die klospülung mit Trinkwasser funktioniert.

    • PeterKarl am 07.02.2019 09:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      Umweltschutz ist wichtig.

      Aber Opferschutz ist noch 1.000 Mal wichtiger! Also ihr lieben Linken, macht euch wichtig.

      • Kritischer Geist am 07.02.2019 11:11 Report Diesen Beitrag melden

        @PeterKarl

        Aber die ökologischen Bedrohungsszenarien eigenen sich doch so gut, um gegen den Westen, die Marktwirtschaft, die Weißen usw. Stimmung zu machen. Wen wundert es da, dass der Faible für ökologische Weltuntergangsmärchen um so größer ist, je weiter links die politische Verortung ist? Und außerdem kann man mit solchen Meldungen perfekt von den Problemen ablenken, die tatsächlich zu unserem Alltag gehören.

      • mitdenker am 08.02.2019 06:34 Report Diesen Beitrag melden

        eigentlich unnötig zu diskutieren ...

        ... seit letztem Jahr gibts in Deutschland die Fahrverbote - somit alles bald wieder im kühlgrünen Bereich ... (Sark.Ende)

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    • Penelope am 07.02.2019 08:50 Report Diesen Beitrag melden

      Na und?

      Lest mal den Wiki-Artikel zum Dschadsee... Zitat: "Der See trocknete im Zeitalter des Ogolien bzw. Kanemien bis vor ungefähr 22.000 Jahren komplett aus, das bis vor etwa 12.000 Jahren andauern sollte. Danach brach die humide Phase des ersten Nigéro-Tschadien an, in der der See eine Tiefe von 15 Metern erreichte, bevor er vor 11.000 Jahren wieder abtrocknete." Ganz ohne böse Autos von noch böseren Menschen ;)

      • Vorstadtmama am 08.02.2019 09:55 Report Diesen Beitrag melden

        Das Klima hat sich immer gewandelt

        und wird es immer tun. Menschen fürchten sich aber vor Dingen, die sie nicht manipulieren können. Also reden sie sich ein, Sünder und Leugner wären an der Veränderung schuld, und der Seelenfrieden ist wieder hergestellt.

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