Autsch

24. September 2018 15:54; Akt: 24.09.2018 20:45 Print

600.000 Haushalts- und Freizeitunfälle pro Jahr!

Eine Kampagne mit Starphysiker Werner Gruber erklärt nun, wie man solche Unfälle mit insgesamt 50.000 Verletzten fast immer verhindern kann.

Werner Gruber im Gespräch. Quelle: Video3
Zum Thema
Fehler gesehen?

Unter dem Slogan „G ́scheit aufpassen ist nicht deppert“ startet das KFV dieser Tage eine neue Kampagne, die die Bevölkerung auf die hohen Unfallrisiken im Haushalts- und Freizeitbereich aufmerksam macht.

„Lächerlich“ wirken dabei viele alltägliche Gefahren, dennoch sind genau diese Unfallverursacher Nr. 1. Und: Fast alle dieser Unfälle haben vermeidbare Ursachen, wie Starphysiker Werner Gruber, bei einem Pressegespräch im Kuratorium für Verkehrssicherheit erklärt.

"Wie wir aus unserer täglichen Arbeit mit Unfällen wissen, sind mehr als die Hälfte dieser Unfälle auf Stolpern oder Ausrutschen zurückzuführen", erklärt dabei KFV-Direktor Othmar Tann. Das Problem: Mittlerweile sind 43 Prozent aller Unfälle auf Straßen und Gewegen dem Ablenkungsfaktor Smart-Phone geschuldet.

"Hauptdarsteller" der KFV-Kampagne – deren Schwerpunkt auf Online liegt – ist die vielzitierte Bananenschale. Werner Gruber dazu: "Eine Bananenschale lässt die Reibung unter einer Schuhsohle auf rund ein Fünftel sinken. Das heißt der Boden ist an dieser Stelle in etwa fünf bis sechsmal glatter."

Vermeiden lasse sich diese Rutschgefahr laut Gruber entweder durch einen ganz geringen Neigungswinkel bei Auftreten. Der Physiker rät aber eher zu "G‘scheit aufpassen und der Bananenschale ausweichen."

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.