Afghanen-Demo

26. August 2017 11:38; Akt: 26.08.2017 13:51 Print

"Abschiebung ist Mord": Wiener Votivpark besetzt

Aus Protest gegen Abschiebungen haben etwa 100 Personen ihr Camp vor der Wiener Votivkirche aufgeschlagen. Die "Besetzer" wollen mit der Regierung verhandeln.

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Mit Schildern wie "Abschiebung ist Mord" und "Deportation zerstört Leben" protestieren rund 100 Afghanen und Unterstützer im Wiener Votivpark gegen Rückführungen nach Afghanistan.

Die Aktivisten, die sich als Teil einer europaweiten Bewegung sehen, ließen sich am Freitag Abend vor der Votivkirche nieder. Sie wollen so lange dort bleiben, bis die Regierung mit ihnen verhandelt.


Asylwerber Amir Zada erklärt das Anliegen des Protests. (Video: Video3)

Die erste Nacht schlugen sich die Demonstranten unter freiem Himmel um die Ohren, denn das Campieren mit Zelten ist im Votivpark verboten. Die Räumung droht ihnen vorerst nicht: Die Kundgebung ist offiziell angemeldet und erlaubt. Die Veranstalter hoffen, dass am Sonntag noch weitere Teilnehmer zu ihnen stoßen werden, um die lichten Reihen aufzufüllen.

Schon 2012 und 2013 nützten Aktivisten die Votivkirche und den Park für Proteste gegen die österreichische Abschiebungspolitik. Die Besetzung endete, als man sich auf den Umzug ins Servitenkloster einigte.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • myopinion am 26.08.2017 12:32 Report Diesen Beitrag melden

    Endlich dagegen durchgreifen

    Ich kann nicht in Worte fassen, wie wütend mich diese Aktion macht. Gerade Afghanen fallen immer wieder sehr unangenehm auf, haben ein falsches Frauenbild, führen Bandenkriege bei uns und stellen jetzt Forderungen, obwohl ein negativer Asylbescheid vorliegt? Die Regierung darf sich nicht erpressen lassen und soll abschieben. Falls im Votivpark/Kirche Schäden entstehen, müssen diese von den Aktivisten auch bezahlt werden, wie kommt der Steuerzahler dazu? Wir müssen endlich durchgreifen!

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  • Gerlinde am 26.08.2017 12:39 Report Diesen Beitrag melden

    Afghanen

    Wer abzuschieben ist, ist abzuschieben. Ohne wenn und aber!!

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  • Karl Marx am 26.08.2017 12:41 Report Diesen Beitrag melden

    Staatsfeindliche Gruppierungen

    Rechtsstaatliche und exekutiver Vollzug gilt für Afghanen genauso wie Alle die sich in Österreich aufhalten. Das Proteste von gelangweilten und mit zuviel Freizeit versehenen Personengruppen abgehalten werden spricht leider all zu oft für sich. Ständig wollen sich staatsfeindliche und mit Sonderrechten geglaubte Gruppen sich dem Gesetz entziehen und durch mediale Aufmerksamkeit gesondert behandelt wissen. Dieser Trend ist in den letzten Jahren immer häufiger zu beobachten.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sabrina benesch am 28.08.2017 17:57 Report Diesen Beitrag melden

    Menschheit ist verloren gegangen

    Ich finde das sehr schade was für Menschen die meisten sind besser gesagt Tiere. Das sind keine Menschen mehr. Denkt euch mal ihr seid Flüchtling und in eurem Land ist krieg und ihr abgeschoben werdet. Würdet ihr gerne im krieg sterben oder in Sicherheit leben?? Sicher in Sicherheit leben das wollen alle Menschen. Denkt darüber ein bishen nach wie es sich anfühlt. Wie es euch dann gehen würde ohne essen ohne trinken nichts. Sicher schlecht also bitte hört auf damit. Seit menschlicher. Wieso werden nicht andere Länder verschoben und genau die Afghanen?? Es gibt Gesetze und die muss Man einhaltw

    • Richter am 28.08.2017 18:32 Report Diesen Beitrag melden

      @Es gibt Gesetze

      Du sagst es, es gibt Gesetze, die einzuhalten sind. Das beginnt schon mit dem illegalen Grenzübertritt. Zwischen Afghanistan und Österreich sind mind. drei EU-Mitgliedsstaaten zu überqueren. Laut Dublin-Abkommen ist der Asyl-Antrag in jenem Land zu stellen, das zuerst betreten wurde. Gemäß Genfer Flüchtlingskonvention steht es Flüchtlingen auch nicht zu, sich das Land aussuchen zu können. Und wenn nach einem rechtsstaatlichen Verfahren festgestellt wurde, dass kein Asylgrund vorliegt, ist der Rückzug anzutreten. So einfach ist das in einem Rechtsstaat, Gefühle hin oder her.

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  • Censorship am 28.08.2017 16:12 Report Diesen Beitrag melden

    Chance nützen.. :D

    Ist doch gut, dass sie sich an einem Platz versammeln, so ist die Abschiebung wesentlich einfacher...

  • Tom.N. (Das Original) am 28.08.2017 07:45 Report Diesen Beitrag melden

    Das Recht wird zurechtgebeugt

    So biegt man sich Gesetze zurecht . Wer sich der Rechtsprechung nicht beugen will , demonstriert , besetzt , fordert und zieht das so lange durch bis der Kadi vor dem öffentlichen Druck einknickt . Und die NGO`s helfen tatkräftig dabei denn sie verdienen mehr als gut daran . In Österreich sind die Gesetze anscheinend das Papier nicht wert auf dem sie gedruckt sind ? Aber jedem kleinen Unternehmen wird wegen Kleinigkeiten die Bude zugesperrt .

  • Mustafa Arslan am 27.08.2017 20:21 Report Diesen Beitrag melden

    Abschieben

    Sofort Abschieben diese Afghanengruppe . Und warum läßt die Stadt und die Polizei das durchgehen ?

  • Peter L am 27.08.2017 19:53 Report Diesen Beitrag melden

    Zuzug

    Angenommen die "Flüchtlinge" wären zumeist friedliche, hübsche, blonde Frauen, anstatt wie gegenwärtig, zumeist aggressive und fordernde muslimische Männer. Wie würde sich das auf die Flüchtlingspolitik und auf die Migrationspolitik im Allgemeinen auswirken?