An der Uni Wien

10. April 2019 16:24; Akt: 10.04.2019 16:58 Print

Das sagen Veranstalter des "Analsex-Workshops"

Die freiheitlichen Studenten hatten sich über die Förderung der Veranstaltung beklagt. Das Interesse ist hoch, sagen die Veranstalter.

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Am Mittwochabend findet an der Uni Wien ein interaktiver Workshop zum Thema "Anatomie und Analsex" statt – gefördert mit Studentengeldern – "Heute.at" berichtete. Die kostenlose Veranstaltung ist ausgebucht.

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Großes Interesse

"In jedem Workshop gibt es etwa 25 Plätze", erklären die Veranstalter auf Anfrage von "Heute.at". "Bei mehr Leuten macht unser didaktisches Konzept keinen Sinn mehr, da es auch um Austausch untereinander geht."

Bisher seien alle Veranstaltungen gut besucht gewesen. "Wir bemerken ein großes Interesse an unserem Projekt und den Themen. Auch weil die Facebook-Community im Grunde ohne aktives Zutun nur durch Mundpropaganda wächst."

Das Interesse am Workshop zu "Anatomie und Analsex" sei zusammen mit dem an "Sex und Kommunikation" bisher am größten. Allerdings sei es schwer zu sagen, ob das neben den Themen auch an den angebotenen Terminen liege.

Fördergelder

Wie berichtet, ist der Workshop Teil einer sechsteiligen Veranstaltungsreihe unter dem Banner "Zweite Aufklärung". Das Projekt wurde von der ÖH Uni Wien selbst mit 1.000 Euro sowie von den Studienvertretungen Gender Studies und Politikwissenschaft mit je 300 Euro unterstützt.

"Der Selbstbeschreibung des Förderantrags folgend, finden wir eine Workshopreihe von qualifizierten SexualpädagogInnen, die Studierenden einen reflektierten, sensiblen und verantwortungsvollen Zugang zu ihrer Sexualität näher bringen will, förderungswürdig", erklärt Sandra Velebit vom Vorsitzteam der ÖH Uni Wien gegenüber "Heute.at".

Der "Ring Freiheitlicher Studenten" (RFS) hatte über den Workshop gewettert. RFS-Obmann Lukas Heim bezeichnete das Projekt gar als "widerlich" und sprach von verschwendeten Studentengeldern.

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(lu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Si Vis Pacem am 08.04.2019 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zum Thema selbst

    Jeder wie er sie mit er, sie ... wie heisst jetzt das dritte ? Zum Verwenden von ÖH-Geldern dafür: Nein. Die ÖH ist eine Interessenvertretung der Österreichischen Hochschüler und keine Spielwiese. Da gab es doch ein Café...

  • realisthoch3 am 09.04.2019 07:42 Report Diesen Beitrag melden

    Verkommt Österreich jetzt ganz?

    Na bumm!Und dafür wird österreichisches Steuergeld verschwendet?Traurig,wenn Studierende noch keine Ahnung von Sexualität besitzen.Und glaubt man wirklich,mit solchen Methoden sexuell anders Geartete salonfähig zu machen?Ich bin sehr fortschrittlich eingestellt und habe unsere Kinder modern erzogen.Trotzdem besteht für mich und sie eine Familie aus Vater-Mutter-Kind.Ich habe nichts gegen Ausleben eigener Sexualität,aber bitte in den eigenen vier Wänden,das gilt auch für Heterosexuelle.Ein bisschen Benehmen,Taktgefühl... sollte jeder haben,Sex muss nicht öffentlich zur Schau gestellt werden.

  • Kevin am 09.04.2019 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Hören Sie sich einmal um...

    Wie viele heterosexuelle junge Menschen heutzutage Analsex betreiben und wie wenig sie darüber wissen (über Sauberkeit, Gefahren, wie man sich am besten schützt, etc). Da ist ein Aufklärungsworkshop mehr als notwendig.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Fan_al am 09.04.2019 11:26 Report Diesen Beitrag melden

    phänomanal

    sehr guter workshop, würden jedem helfen, der hier negativ abstimmt und wie die fpö sich echauffiert, zu sich selbst zu finden.

    • derwiener am 10.04.2019 18:54 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Fan_al

      .... aber nicht um unser steuergeld!

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  • Kevin am 09.04.2019 08:20 Report Diesen Beitrag melden

    Hören Sie sich einmal um...

    Wie viele heterosexuelle junge Menschen heutzutage Analsex betreiben und wie wenig sie darüber wissen (über Sauberkeit, Gefahren, wie man sich am besten schützt, etc). Da ist ein Aufklärungsworkshop mehr als notwendig.

    • Schreiber am 09.04.2019 13:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kevin

      Und das muss auf einer Universität sein??? Seltsames Verständnis, macht aber einiges klar was für Studenten wichtig ist. Sollte meiner Meinung nach Privatsache sein.

    • Toni am 10.04.2019 18:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Kevin

      Ja weil die meisten noch Jungfrau seien müssen bei der Hochtzeit

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  • Vota am 09.04.2019 08:02 Report Diesen Beitrag melden

    Langweilig

    Ich war schon soooo kurz davor mich aufzuregen, aber im Grunde ist es einfach nur Wurscht... Die freiheitlichen Studenten sind offensichtlich seeeehr konservativ und prüde... Sollen sie halt einen gegen Workshop abhalten "Kein Sex vor der Ehe"

  • realisthoch3 am 09.04.2019 07:42 Report Diesen Beitrag melden

    Verkommt Österreich jetzt ganz?

    Na bumm!Und dafür wird österreichisches Steuergeld verschwendet?Traurig,wenn Studierende noch keine Ahnung von Sexualität besitzen.Und glaubt man wirklich,mit solchen Methoden sexuell anders Geartete salonfähig zu machen?Ich bin sehr fortschrittlich eingestellt und habe unsere Kinder modern erzogen.Trotzdem besteht für mich und sie eine Familie aus Vater-Mutter-Kind.Ich habe nichts gegen Ausleben eigener Sexualität,aber bitte in den eigenen vier Wänden,das gilt auch für Heterosexuelle.Ein bisschen Benehmen,Taktgefühl... sollte jeder haben,Sex muss nicht öffentlich zur Schau gestellt werden.

  • Si Vis Pacem am 08.04.2019 19:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Zum Thema selbst

    Jeder wie er sie mit er, sie ... wie heisst jetzt das dritte ? Zum Verwenden von ÖH-Geldern dafür: Nein. Die ÖH ist eine Interessenvertretung der Österreichischen Hochschüler und keine Spielwiese. Da gab es doch ein Café...