Hacker-Nachfolgerin

22. Mai 2018 14:28; Akt: 22.05.2018 14:33 Print

Anita Bauer wird Chefin des Fonds Soziales Wien

Jetzt ist fix: Ab Donnerstag übernimmt Anita Bauer (48) die Agenden von Fonds-Soziales-Wien-Chef Peter Hacker.

Die neue Fonds-Soziales-Wien-Chefin Anita Bauer mit Peter Hacker, dem künftigen Sozial- und Gesundheitsstadtrat. (Bild: FSW)

Die neue Fonds-Soziales-Wien-Chefin Anita Bauer mit Peter Hacker, dem künftigen Sozial- und Gesundheitsstadtrat. (Bild: FSW)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Am Donnerstag wird Peter Hacker im Gemeinderat voraussichtlich zum Sozial- und Gesundheitsstadtrat gewählt. Mit 23. Mai legt Peter Hacker seine Funktion als FSW-Chef zurück. Nun ist klar, wer die Nachfolge antritt: Anita Bauer wird ab Donnerstag Geschäftsführerin des Fonds Soziales Wien.

"In einem für die Stadt so wichtigen Bereich wie dem Sozialbereich muss Kontinuität und Qualität gewährleistet sein. Mit Anita Bauer wird die gute und wichtige Arbeit in diesem Feld fortgesetzt. Darüber hinaus freut mich besonders, dass nun eine Frau an der Spitze des FSW steht", sagt Richard Gauss, Vorsitzender des Präsidiums.

Die diplomierte Sozialarbeiterin hat 1992 in der MA 11 (Jugendwohlfahrt) begonnen, für die Stadt Wien zu arbeiten.
Als 2004 der Fonds Soziales Wien die Aufgaben der Behindertenhilfe übernahm, wechselte Bauer in ihrer Funktion als Leiterin des Fachbereichs Behindertenarbeit in den FSW.

Schon seit 2011 Stellvertreterin im FSW

2013 wechselte sie innerhalb des FSW und leitet seither den Fachbereich Betreutes Wohnen, der für die Wiener Wohnungslosenhilfe, die Flüchtlingshilfe und das Wohnen für Menschen mit Behinderung zuständig ist. Seit Dezember 2011 ist Anita Bauer stellvertretende Geschäftsführerin des FSW.

Die gebürtige Weinviertlerin freut sich auf die neue Aufgabe: "Der FSW ist sehr gut aufgestellt – ich übernehme eine Erfolgsgeschichte und großartige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit Leidenschaft für die soziale Sicherheit der Wienerinnen und Wiener sorgen. Der FSW ist das Herzstück der Wiener Sozialpolitik und hat bei allen Veränderungen immer die Kundinnen und Kunden und ihre bestmögliche Unterstützung im Fokus – ich bin sicher, diese Erfolgsgeschichte werden wir fortsetzen."

Mit einem Budget von 1,71 Milliarden Euro und rund 1.700 Mitarbeitern organisiert, finanziert und vermittelt der Fonds Soziales Wien soziale Dienstleistungen für rund 130.000 Wienerinnen und Wiener jährlich: Das umfasst Leistungen der Pflege und Betreuung, Behindertenhilfe, Wohnungslosenhilfe sowie Grundversorgung für Flüchtlinge.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(gem)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Insider am 22.05.2018 15:11 Report Diesen Beitrag melden

    Hinter der Fassade

    Hinter der Fassade von FSW steckt nicht nur Altenbetreuung und die Schuldnerberatung. Zu den Kunden zählen mittlerweile 30 % Migranten! Hier wird massiv in Strafverfahren eingegriffen und versucht Verurteilungen durch Diversionsmaßnahmen abzuwenden; wer hilft einem Österreicher? Diese Gruppe erhält sofort Wohnungen zugeteilt; während der Österreicher jahrelang darauf wartet. Sie bekommen Aus- und Weiterbildung; ein österr. Arbeitsloser muss beim AMS darum betteln. Ich bin für eine klare Trennung der Aufgabenbereiche und Offenlegung von Beteilungen, wie Arbeiterkammer und Caritas.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Insider am 22.05.2018 15:11 Report Diesen Beitrag melden

    Hinter der Fassade

    Hinter der Fassade von FSW steckt nicht nur Altenbetreuung und die Schuldnerberatung. Zu den Kunden zählen mittlerweile 30 % Migranten! Hier wird massiv in Strafverfahren eingegriffen und versucht Verurteilungen durch Diversionsmaßnahmen abzuwenden; wer hilft einem Österreicher? Diese Gruppe erhält sofort Wohnungen zugeteilt; während der Österreicher jahrelang darauf wartet. Sie bekommen Aus- und Weiterbildung; ein österr. Arbeitsloser muss beim AMS darum betteln. Ich bin für eine klare Trennung der Aufgabenbereiche und Offenlegung von Beteilungen, wie Arbeiterkammer und Caritas.