Von Eissalon

06. April 2017 17:56; Akt: 06.04.2017 18:01 Print

Aufregung um "sündiges" Nonnen-Video im Netz

Der Döblinger Eis-Salon "Sweet Hell" sorgt mit einem auf Facebook veröffentlichten Werbe-Video für Kontroversen. Der Titel: "Die Reue der Nonne".

Das kontroverse Werbe-Video sorgt für Aufregung. (Bild: Facebook / Sweet Hell / ideas4you)

Das kontroverse Werbe-Video sorgt für Aufregung. (Bild: Facebook / Sweet Hell / ideas4you)

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In dem 90-Sekunden-Spot der Wiener Werbeagentur "ideas4you" betritt eine Nonne in Ordenstracht und mit Rosenkranz in der Hand die Kirche. Sie kniet sich auf eine Bank und meint: "Mutter Oberin, ich habe gesündigt – in Gedanken, Worten und Werken. Ich habe den Teufel getroffen und bin ihm verfallen – seinen Versuchungen, seinen Gelüsten, seiner Leidenschaft."

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"Habe mich dem Teufel hingegeben"
Die Mutter Oberin antwortet nicht, die Nonne spricht weiter: "Ich habe mich ihm hingegeben und von seinen Früchten gekostet, geleckt, getrunken. Ich konnte nicht widerstehen, die Versuchung war zu groß. Ich wollte mehr und mehr, bis alles Verbotene weg war. Mutter Oberin, wer vermag mir zu verzeihen? Bitte helfen Sie mir! Beten Sie mit mir! Geben Sie mir die Absolution. Erlösen Sie mich von dieser Schuld!"

Die Mutter Oberin antwortet noch immer nicht. Plötzlich entdeckt die Nonne, dass diese ganz genüsslich ein Eis schleckt.

Hit auf Facebook und Youtube
Das Video "Die Reue der Nonne" wurde vom Salon "Sweet Hell" am 4. April auf Facebook gestellt und entwickelt sich seitdem zum viralen Hit. Es wurde bereits über 9.700 Mal aufgerufen. Viele User nehmen den Werbespot mit Humor, loben das Werk mit Kommentaren wie "oscarreif", "Ich freue mich schon auf die Fortsetzung" und "Ist echt cool geworden".

"Das Video ist mit einem Augenzwinkern zu sehen", erklärt "Sweet Hell"-Geschäftsführer Andreas Bachofen von Echt. "Wir hatten zwar etwas Bammel davor, aber die Reaktionen sind bisher nur positiv." "Die Reue der Nonne" ist übrigens das erste von bisher vier abgedrehten Spots. Alle vier bis fünf Wochen wird auf Facebook und Youtube ein neues Video veröffentlicht. "Wenn die gut ankommen, schießen wir vielleicht noch ein paar nach", meint Bachofen von Echt.

Auch echte Nonnen lieben Eis
Auch echte Ordensschwestern dürften das Video mit Humor nehmen: "Wir hatten schon einige Nonnen hier im Salon, die Eis gegessen haben", so der "Sweet Hell"-Chef.

Bachofen von Echt startete im Vorjahr mit seinem ersten Salon am Döblinger Gürtel, eine zweite Filiale befindet sich auf der Taborstraße (Leopoldstadt). Demnächst wird der dritte Standort auf der Wiedner Hauptstraße (Wieden) eröffnet. Als Spezialität werden etwa Jägermeister- und Drachenfrucht-Eis angeboten.

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(cz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • 1002Himmelszelt am 07.04.2017 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Grüße von der Hölle

    PS, Frage: "Sweet Hell" = wem gehört eigentlich das Geschäft? Satanisten, Atheisten oder Scientologen?

    einklappen einklappen
  • Werner am 07.04.2017 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Einmal etwas anderes als die immer wieder gezeigten und abgedroschenen Werbestrategien. Eine tolle Werbung, da kann man nur gratulieren. Macht weiter so , und der Erfolg wird euch beschieden sein.

  • Karin Cernel am 07.04.2017 15:44 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Bravo ! Gefällt mir, endlich etwas Neues !

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Karin Cernel am 07.04.2017 15:44 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Bravo ! Gefällt mir, endlich etwas Neues !

  • Josef am 07.04.2017 15:35 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Erfolg ist die Summe von richtigen Entscheidungen. Diese Werbung war die richtige Entscheidung !

  • Werner am 07.04.2017 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Einmal etwas anderes als die immer wieder gezeigten und abgedroschenen Werbestrategien. Eine tolle Werbung, da kann man nur gratulieren. Macht weiter so , und der Erfolg wird euch beschieden sein.

  • 1002Himmelszelt am 07.04.2017 11:00 Report Diesen Beitrag melden

    Grüße von der Hölle

    PS, Frage: "Sweet Hell" = wem gehört eigentlich das Geschäft? Satanisten, Atheisten oder Scientologen?

    • ein jemand am 08.04.2017 12:09 Report Diesen Beitrag melden

      Erfahrung statt Erzählung

      Lucifer, wennst hingehst, kannst ihn live sehn.

    • Andreas Bachofen am 09.04.2017 06:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @1002Himmelszelt

      Eigentlich bin ich evangelisch ;-)

    einklappen einklappen
  • 1002Himmelszelt am 07.04.2017 10:57 Report Diesen Beitrag melden

    Verächtlichmachung von Religion

    Wieder jemand, der durch Skandal und mit Verhöhnung der Kirche Geld schaffeln will. Im Grunde ist eine Verächtlichmachung von Religion strafbar. - Offenbar nicht, wenn es die christliche Religion ist.