Streit eskalierte

06. Oktober 2017 12:00; Akt: 06.10.2017 12:43 Print

"Burka-Verbot": Erster großer Polizei-Einsatz

Am Mittwoch ist es in Wien zum ersten größeren Polizeieinsatz nach der Einführung des Verhüllungsverbots gekommen. Eine Frau wurde angezeigt.

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Das Verhüllungsverbot gilt seit Anfang Oktober in ganz Österreich. Es verbietet allgemein das Verhüllen des Gesichts bis auf berufliche oder gesundheitliche Ausnahmen – Burka und Niqab gehören nicht dazu. Am Mittwochnachmittag eskalierte deshalb ein Streit bei der U3 in Wien.

Eine Frau mit Verschleierung war laut der Polizei Wien mit einer Gruppe in Streit geraten, bei der es sich allerdings um ihre Begleitung handelte. Sie soll sich geweigert haben, den Schleier abzunehmen, während die anderen darauf bestanden.

Situation eskalierte

Die Auseinandersetzung zog sich von der U3-Station Zieglergasse bis in die Station Westbahnhof, wo die Situation weiter aus dem Ruder lief. Eine Gruppe von etwa 20 Männern mit arabischer Abstammung mischte sich in den Streit ein.

Selbst als die Polizei eintraf, weigerte sich die Frau, ihre Verhüllung abzulegen. Sie wurde mehrmals angezeigt – einerseits für den Verstoß gegen das Verhüllungsverbot und andererseits wegen versuchter Körperverletzung in zwei Fällen. Sie soll zwei Personen im Streit so gestoßen haben, dass sie beinahe die U-Bahn-Treppe hinabgestürzt wären.

Pferde-Musikanten wurden verwarnt

Auch jene stadtbekannten Straßenmusikanten, die mit Pferdemasken auftreten, erhielten bereits eine Belehrung, als sie beim Museumsquartier (Neubau) spielten. Trotz eines Gesprächs mit Polizeibeamten mussten sie die Masken nicht abnehmen, packten verärgert aber trotzdem die Sachen.

Bei einer Demo gegen das Verhüllungsverbot hatten einige Clowns nichts zu lachen. Sie wurden angezeigt.

Clown-Demo

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(lu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nina am 06.10.2017 13:14 Report Diesen Beitrag melden

    KONSEQUENT BLEIBEN!

    Gut so! Man sollte da streng konsequent bleiben, ansonsten lässt sich das nicht durchsetzen. Bei nicht Nachkommen der Aufforderung durch die Polizei sofort Anzeige und Geldstrafe! Gesichtsverschleierungen haben in der Öffentlichkeit in einem westlichen Land wie Österreich nichts zu suchen! Ich will sehen, mit wem ich es zu tun habe!

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  • Django am 06.10.2017 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Nur so zum nachdenken..

    Tja..da wir in der Zwischenzeit ein Vermummungsverbot haben lässt sich auch die Wahrheit über einen bestimmten "Kulturkreis" nicht mehr verschleiern. Man sollte nur schön langsam über die Konsequenzen nachdenken. Und dementsprechende Handlungen für die Zukunft setzen.

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  • Zillerthaler Burkinijäger am 06.10.2017 13:15 Report Diesen Beitrag melden

    Wie viel Prozent Muslime

    haben wir momentan in Österreich und wie viele Probleme haben wir mit ihnen? Wie sieht es z.B. in Myanmar aus, oder in China? Oder in jedem X beliebigen Land wo sich diese Bevölkerungsgruppe ansiedelt? Jetzt würde mich doch wirklich interessieren, wie sich jeder einzelne von uns vorstellt, wie sich die Zukunft entwickeln wird und wie unser Land in der Zukunft aussehen wird, wenn dieser geringe Prozentsatz den wir an Muslimen hier haben sich schon so aufführt.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Christian am 07.10.2017 12:44 Report Diesen Beitrag melden

    Sinnloses Gesetz

    Dieses Verbot ist doch nur dazu da um die bildungsfremde Mehrheit der österreichischen Bevölkerung zufrieden zu stellen . Da dieses Gesetz nur ca. 150 Frauen in ganz Österreich betrifft. (Info die Presse).

    • Bibi am 08.10.2017 13:44 Report Diesen Beitrag melden

      Verschleierungsgesetz

      Das Gesetz ist sicher nicht sinnlos. Es geht auch nicht nur um die "150" Frauen in ganz Österreich! Es geht genauso um die Touristinnen aus arabischen und anderen Ländern, die Burka oder Niqab tragen! Da weder Burka, noch Niqab vorgeschrieben sind, sind diese auch hier nicht zu akzeptieren! Selbst in muslimischen Ländern sind sie nicht gerade erwünscht, außer in 1 vielleicht! Und wenn wir in diese Länder reisen, müssen wir uns auch an gewisse Kleidungsvorschriften halten! Möchte nicht erleben, was passiert, wenn Frauen in solchen Ländern eher leicht bekleidet gehen.

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  • entschleiert am 07.10.2017 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    wer wird am meisten darunter leiden?

    die männer ganz bestimmt nicht. für sie ändert sich nur eines, ihr besitz darf nicht mehr das haus verlassen. leidtragend werden die frauen sein. das patriachat und die gefeierte religiös, politisch verwaschene machokultur ist ja angeblich so eine bereicherung.

  • Ingrid am 06.10.2017 20:57 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Eine Gruppe von etwa 20 Männern mit arabischer Abstammung....wenn ich sowas schon lese, ist jeder Kommentar hinfällig. Komisch, dass sich die so schnell finden. Na ja, mich wundert's nicht, tummeln sich ja genug in den Öffis. Man muss manchmal ziemlich genau schauen, noch Menschen ohne dieser Herkunft zu sehen.

    • Glock 17 Gen.4 am 07.10.2017 07:38 Report Diesen Beitrag melden

      20 Männer na und?

      @Ingrid, Österreich ist ein Einwanderungsland, da sieht man eben andere Nationalitäten. Außerdem tragen sie zum Erhalt unseres Wirtschafts u. Steuersystem bei und sichern dadurch unsere Pensionen.

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  • Glock 17 Gen.4 am 06.10.2017 20:27 Report Diesen Beitrag melden

    Wien eine lebenswerte Stadt

    Mir gefällt die bunte Vielfalt in Wien

    • Patrick am 07.10.2017 07:58 Report Diesen Beitrag melden

      Ich kanns nicht glauben

      Ja sicher, auch die Vergewaltigungen und das man Abend ohne schlechteren Gefühl nicht mehr irgendwo hingehen kann ! Klasse Einstellung

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  • Domi am 06.10.2017 18:35 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Sie wollen sich nicht anpassen sie wollen Österreich übernehmen! es ist alles schon im Gange und es wird leider nicht mehr zu verhindern sein ,diE Geburtenrate sagt und unsere Zukunft voraus. Mal schauen was sie uns später erlauben, wenn wir nicht vertrieben werden. Die Zeit wird kommen wo wir die Flüchtlinge sind.

    • Eva am 06.10.2017 20:40 Report Diesen Beitrag melden

      Frau

      Richtig, bin deiner Meinung

    • Hans Mittel am 09.10.2017 08:00 Report Diesen Beitrag melden

      Entwicklung

      Wenn die 'uns' vertreiben weil 'wir' zu wenige Kinder bekommen, dann sterben 'wir' so oder so aus. Bis dahin sind alle so vermischt miteinander, da gehören alle wieder zusammen. Also keine Angst in hunderten von Jahren wird alles super.

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