Central European University

03. Dezember 2018 13:45; Akt: 03.12.2018 13:47 Print

Fix! Soros-Uni zieht von Budapest nach Wien

In Ungarn sah sich die CEU mit massiven Anfeindungen konfrontiert. Die Konsequenz: Der Standort wird nach Wien verlegt.

 Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP, r.) traf kürzlich den US-Milliardär und Philanthropen George Soros in Wien. (Bild: picturedesk.com)

Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP, r.) traf kürzlich den US-Milliardär und Philanthropen George Soros in Wien. (Bild: picturedesk.com)

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Die Central European University (CEU) hat am Montagvormittag in Budapest ihren endgültigen Umzug nach Wien verkündet. Das bedeutet, dass alle neuen Studierenden im kommenden Studienjahr 2019/20 in Wien starten werden.

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"Die CEU hat sich ihre Entscheidung, Budapest zu verlassen, nicht leicht gemacht", wird der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) in einer Aussendung zitiert. "Umso wichtiger ist es jetzt, dieser renommierten und gleichzeitig so sozial ausgerichteten Universität ein herzliches Willkommen zu bereiten. Wien unterstützt die CEU seit über einem Jahr bei der Umsetzung ihrer Übersiedlungspläne. Die Verhandlungen der Stadt Wien mit der Budapester Central European University laufen auf Hochdruck. Mir ist wichtig, dass sowohl das Lehrpersonal als auch die Studierenden einen guten Start hier in unserer Stadt haben."

Ludwig wird am Abend mit Vertretern der CEU im Wiener Rathaus über die weiteren Schritte sprechen.

Anfeindungen in Ungarn

Bereits am 27. April 2018 hat der Wiener Gemeinderat in seiner Sitzung ein Memorandum of Understandig beschlossen, in dem unter anderem vereinbart wurde, dass ein Mietvertrag über 99 Jahre abgeschlossen werden soll. Dieses Memorandum wurde vom Gemeinderat mehrheitlich beschlossen.

Die CEU wurde im Jahr 1991 vom amerikanischen Milliardär und Philanthropen George Soros gegründet. Der liberale Holocaust-Überlebende ist ein Ziel für rechte Parteien, ihm werden auch Verschwörungen angedichtet. Die Universität zieht sich nach massiven Anfeindungen durch den ungarischen Premier Viktor Orban und seine Fidesz-Partei aus Budapest zurück.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • dirtsa am 03.12.2018 13:54 Report Diesen Beitrag melden

    Brauchen keine von Soros gesteuerte

    Uni! Warum muss diese Soros-Uni unbedingt nach Wien??? Warum nicht in eine andre europäische Hauptstadt!!! Das werde ich Kurz nicht verzeihen!

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  • Umzug am 03.12.2018 14:56 Report Diesen Beitrag melden

    Der

    Sie kann nach wien verlegt werden, nur was da nicht gesagt wird das die Ausbildung aus der soros uni in vielen Ländern nicht mehr anerkannt werden. Tja ..

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  • Jessica am 03.12.2018 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    Braucht kein Mensch

    Großer Fehler.... wenn man dies anders bezeichnet, werden diese Worte nicht gebracht.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Gnthers am 05.12.2018 08:58 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Da werden sich einige freuen,wird sicher einiges abfallen!

  • markus am 04.12.2018 22:33 Report Diesen Beitrag melden

    Agenda

    Dann sollte man sich mal überlegen was der Herr so macht...

  • 1002Himmelszelt am 04.12.2018 12:03 Report Diesen Beitrag melden

    und brav den Diener machen

    Alle neoliberalen Geier, Plutokraten und US-Geheimdienstler freuen sich, dass Österreich über den Kurzen sie alle aufnimmt und ihnen das Land willfährig serviert. Zumindest fallen dann bei einem endlich mühsam angefachten neuen Weltkrieg keine Atombomben auf Wien. Zumindest nicht, wenn Währungsspekulant Soros da ist.

  • harald am 04.12.2018 08:07 Report Diesen Beitrag melden

    Solange kein Geld der Bürger fließt

    solange die Steuerzahler keinen Cent direkt od. indirekt über die Miete od. dergleichen was zahlen müssen ist es ok

  • Franz Absberg am 03.12.2018 22:52 Report Diesen Beitrag melden

    Steinhofanlage als Weltkulturerbe

    Eine Vorteil ist, dass die Steinhofgründe nicht weiter verbaut werden wenn die Pavillons nur renoviert werden und so eine vernünftige Benützung wieder erfolgt.