Wien-Brigittenau

14. Februar 2019 11:36; Akt: 14.02.2019 11:37 Print

Dealer verletzt auf der Flucht zwei Polizisten

Als die Beamten ihn eingekreist hatten, war er kaum zu bändigen. Ein 20-Jähriger rastete bei der Festnahme komplett aus.

(Symbolbild) (Bild: iStock)

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Polizisten auf Bereitschaft beobachteten am Mittwoch in der Leithastraße (Brigittenau) einen Drogendeal und nahmen die Verfolgung des Käufers und des mutmaßlichen Dealers auf. Die Männer flüchteten in unterschiedliche Richtungen.

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Der 24-jährige Käufer, ein iranischer Staatsbürger, sprintete bis zur U-Bahn-Station Dresdner Straße und wurde von Beamten verfolgt. Ein Polizist außer Dienst, der zufällig vor Ort war, konnte den Flüchtenden stoppen und ihn gemeinsam mit seinen Kollegen festnehmen. Der 24-Jährige gab zu, Marihuana im Wert von 110 Euro gekauft zu haben, das bei ihm auch sichergestellt wurde.

Passant half

Dem mutmaßlichen Dealer gelang vorerst die Flucht. Später wurde er allerdings in der Raffaelagasse gesichtet – er flüchtete erneut. Erst im Bereich der Hartlgasse konnte er schließlich eingekreist werden, wobei ein 39-jähriger Passant die Polizei tatkräftig unterstützte.

Der 20-jährige libysche Staatsbürger widersetzte sich seiner Festnahme heftig und attackierte die Polizisten unentwegt. Zwei Beamte erlitten Beinverletzungen und konnten den Dienst nicht fortsetzen.

Der Mann hatte neben den 110 Euro vom Drogenhandel auch weitere 1.330 Euro dabei. Das Geld wurde sichergestellt.

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(oet)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Guglhupf am 14.02.2019 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    Oh Gott, oh Gott

    Hoffentlich haben sie den libyschen Staatsbürger (vermutlich Tourist) schnell wieder laufen lassen. Schnell hat man heutzutage eine Klage wegen Geschäftsschädigung und entgangener Gewinne am Hals. Der Ruf von Österreich in Lybien wäre auf immer und ewig ruiniert. Vielleicht kann der Präsident sich einschalten, eine Brücke nach Lybien bauen und damit noch das Schlimmste verhindern. Wollen wir das Beste hoffen!

  • Sicherheitsberater am 14.02.2019 14:11 Report Diesen Beitrag melden

    20-Jähriger rastete bei der Festnahme au

    das hätte der sich in den 60-80ern sicher nur einmal erlaubt, und wäre dann geheilt gewesen, nachdem er lange Zeit keine feste Nahrung zu sich nehmen oder selbstständig waschen konnte. Nicht das Ich das befürworte, würde aber so manchen "jährigen" eine ähnliche Erfahrung sicherlich weit eher helfen als all die geforderteten "Therapien" (Teddy zuwerfen...).

  • Nebbichklopfer am 14.02.2019 23:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diagnose der Chose

    Die nicht kindgerechte Unterbringung mit klebrigen Böden und ohne Putzpersonal und mit vielviel zu wenig Integrationsangeboten verurteilt die perspektivlosen Teenies und Burschen dazu, auffällig zu werden.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Nebbichklopfer am 14.02.2019 23:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Diagnose der Chose

    Die nicht kindgerechte Unterbringung mit klebrigen Böden und ohne Putzpersonal und mit vielviel zu wenig Integrationsangeboten verurteilt die perspektivlosen Teenies und Burschen dazu, auffällig zu werden.

  • Klopfgeist am 14.02.2019 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Tippfehler

    Das kann sich bei der Raffaelagasse nur um die Raffaelgasse gehandelt haben. Die weibliche Form dieser Gasse gibts in der Brigittenau nicht.

  • Guglhupf am 14.02.2019 16:54 Report Diesen Beitrag melden

    Oh Gott, oh Gott

    Hoffentlich haben sie den libyschen Staatsbürger (vermutlich Tourist) schnell wieder laufen lassen. Schnell hat man heutzutage eine Klage wegen Geschäftsschädigung und entgangener Gewinne am Hals. Der Ruf von Österreich in Lybien wäre auf immer und ewig ruiniert. Vielleicht kann der Präsident sich einschalten, eine Brücke nach Lybien bauen und damit noch das Schlimmste verhindern. Wollen wir das Beste hoffen!

  • Sicherheitsberater am 14.02.2019 14:11 Report Diesen Beitrag melden

    20-Jähriger rastete bei der Festnahme au

    das hätte der sich in den 60-80ern sicher nur einmal erlaubt, und wäre dann geheilt gewesen, nachdem er lange Zeit keine feste Nahrung zu sich nehmen oder selbstständig waschen konnte. Nicht das Ich das befürworte, würde aber so manchen "jährigen" eine ähnliche Erfahrung sicherlich weit eher helfen als all die geforderteten "Therapien" (Teddy zuwerfen...).