"Milch ist Leid!"

23. Juni 2018 15:33; Akt: 23.06.2018 16:19 Print

200 demonstrierten gegen Tiertransporte in Wien

Am Samstag fand eine Großdemonstration in Wien statt. Die Aktivisten wollten gegen Kälbertransporte aufmerksam machen.

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Der Verein gegen Tierfabriken, kurz VGT, besuchte in den vergangenen Wochen acht Städte in ganz Österreich, mit einem nachgebauten Tiertransporter. Der Verein möchte auf die Missstände in der Milchindustrie aufmerksam machen.

Der Abschluss der Aktion fand eine Demo in der Wiener Innenstadt statt. Gegen 13.00 Uhr versammelten sich die Tierschützer am Christian-Broda-Platz und marschierten in Richtung Stephansplatz, wo die Kundgebung um etwa 16.00 Uhr stattfand.

"Die Milchindustrie möchte am liebsten, dass niemand über diese Kälber nachdenkt, besonders nicht die KonsumentInnen. Wir wollen die Menschen hingegen informieren. Wer Kuhmilch kauft, muss auch dem Schicksal der kleinen Stierkälbchen in die Augen sehen können", erklärt Aktivistin Lena Remich.

Der VGT selbst fordert gesetzliche Verbesserungen im Bereich der Tiertransporte und den Stopp der Transporter von milchtrinkenden Kälbern, da sie unzureichend versorgt werden, heißt es auf der Homepage. Auf der Facebook-Seite des Events zeigten sich über 700 User interessiert, etwa 140 sagten zu. Gut 200 Aktivisten nahmen letztendlich an der Demo am Samstag teil.

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(mz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • verlogene Diskussion in eigener Sache am 23.06.2018 17:39 Report Diesen Beitrag melden

    Die Demütigung der Bauern

    dann liebe Vereinsangestellte od. -mitglieder sorgen sie dafür, dass der heimische Bauer endlich mal so viel für seine Produkte erhält, dass er ohne die demütigenden EU-Förderungen überleben kann - fürs Mobiltelephon, Auto, Fetzen und sonstigen schnick schnack ist Geld in Hülle u. Fülle vorhanden aber beim Milch-/Butter-/Käse-/Fleischpreis jammern

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  • Irrational am 23.06.2018 16:53 Report Diesen Beitrag melden

    All die Naiven

    Aber Hauptsache Schächten bleibt legal, wie?

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  • Flexi am 23.06.2018 19:11 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Sache, Appell an die Gewissen!

    Wo die Tierschützer recht haben, haben sie Recht! Die Tiere leiden für uns alle, die meisten blenden aus wie die Realität hinter der Ernährung für Massen ausschaut.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Alex am 25.06.2018 15:02 Report Diesen Beitrag melden

    der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken

    Solange die EU diese Tiertransporte finanziell unterstützt ...

  • Antonietta/tTumminello am 25.06.2018 14:21 Report Diesen Beitrag melden

    Die Wahrheit über Fleisch

    In Deutschland leben 95 Prozent der Rinder, 97 Prozent der Hühner und 99 Prozent der Schweine in der sogenannten Intensivtierhaltung. 100 Prozent der Tiere auch die aus Bio-Betrieben werden im Schlachthof getötet. Zählt man Puten, Enten, Gänse und Kaninchen dazu, sind das Jahr für Jahr allein in Deutschland über 1 Milliarde Tiere, die für die Produktion von Fleisch völlig unnötig leiden und sterben müssen.

  • Maria Bergmüller am 24.06.2018 20:59 Report Diesen Beitrag melden

    Dipl.-Päd.

    Diesmal waren es 200 Menschen u. in Zukunft werden es mehr und mehr sein, die gegen Tierqual Stimme erheben!!! Es wissen mittlerweile so viele von den unfassbaren Zuständen der Tiertransporte. Es ist bekannt, welch entsetzliches Tierleid sich tagtäglich auf Straßen, auf Frachtern u. in Schlachthöfen abspielt. Wir ALLE sind gefordert, dagegen Stimme zu erheben u. uns mit voller Kraft für eine Verbesserung dieser untragbaren Situation tausender Tiere einzusetzen - da leider die Politik NICHT gewillt ist, den gesetzlichen Rahmen zu schaffen! Tiere haben keine Lobby, sie brauchen uns dringendst!!

    • Samuel am 24.06.2018 22:21 Report Diesen Beitrag melden

      Bin dabei!

      Ihr Wort in Menschens Ohren.

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  • Leser am 24.06.2018 12:52 Report Diesen Beitrag melden

    Stop den Menschen-Transport

    Und wer demonstriert gegen den Transport von Menschen? Da soll es Schiffe im Mittelmeer privater Hilfsorganisationen geben, die damit viel Geld machen.

    • Walter S. am 24.06.2018 18:44 Report Diesen Beitrag melden

      Thema verfehlt

      Menschen können selbstständig entscheiden, ob sie in ein Boot steigen, oder nicht?? Bei Tieren WIRD entschieden, und das meistens mit Gewalt. Das sollte man nicht verwechseln!

    • Maria Bergmüller am 24.06.2018 21:06 Report Diesen Beitrag melden

      Dipl.-Päd.

      Walter S., ich bin vollkommen der selben Meinung. Tiere haben keine Entscheidungsfreiheit, keine Alternative, sie sind ihrem Schicksal vollkommen ausgeliefert.

    • Gerti am 25.06.2018 18:45 Report Diesen Beitrag melden

      Frau

      Was hat das damit zu tun? Unpassend. Es gibt Leute, die für Menschen auf die Strasse gehen, und es gibt Leute, die es für die Tiere tun. Und in diesem Bericht geht's nun mal um Tiere.

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  • Erminio am 24.06.2018 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Gleichgültigkeit?

    Eine gute Sache. Erschreckend ist die kleine Anzahl der Demonstranten. Ist es den meisten egal was passiert? Oder wird es ausgeblendet, weil die nackten Fakten das Gemüt belasten könnten? Wäre es anders, wenn die Zuhausgebliebenen mal bei einem Transport dabei sein würden? Viele Fragen und immer weniger Antworten. Die Verrohung nimmt zu, die Feinfühligen werden weniger, die Gier der Konzerne ist unstillbar.