Ehrung für Austro-Popper

11. Juni 2019 13:28; Akt: 11.06.2019 15:47 Print

Döblinger Gemeindebau wurde "Hansi-Lang-Hof"

In Ehrung des Lebenswerkes von Austro-Pop-Legende Hansi Lang wurde nun jener Gemeindebau, in dem er selbst jahrelang gelebt hatte, nach dem Sänger benannt.

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Döblinger Gemeindebau wurde zum "Hansi Lang-Hof". Lang's Tochter sowie zwei seiner Brüder feierten mit Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (2.v.l.) die Umbenennung.

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110 Wohnungen umfasst die städtische Wohnhausanlage in der Saileräckergasse 8 -14 in Wien-Döbling. Eine davon wurde rund 52 Jahre lang von Austro-Pop-Legende Hansi Lang bewohnt.
Um den berühmten, 2008 verstorbenen Mieter zu ehren, wurde der Gemeindebau nun feierlich in "Hansi-Lang-Hof" umbenannt.

"Der Wiener Gemeindebau ist ein Ort, an dem sich Künstler immer schon wohlgefühlt haben und der ihre Kreativität gefördert hat. Jeder Gemeindebau ist eine kleine Welt für sich, in der man beschützt ist und lebenswerten und leistbaren Wohnraum findet, in der man aber gleichzeitig den einzigartigen Puls unserer Stadt spüren kann. Dieses besondere Umfeld hat seit jeher große Anziehung auf Künstlerinnen und Künstler", erklärte Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ), die heute gemeinsam mit dem Döblinger Bezirkschef Daniel Resch (ÖVP) und Familienmitgliedern von Hansi Lang die Umbenennung vornahm.

"New Wave"-Star mit langer und vielseitigen Laufbahn

Hansi Lang war der Sohn eines amerikanischen Besatzungsoffiziers und einer aus Böhmen stammenden Mutter. Seine Kindheit verbrachte er auf einer US-Militärbasis in Frankreich, bis die Familie 1961 wieder nach Wien übersiedelte. Im Alter von 13 Jahren hatte er seinen ersten Auftritt als Schlagzeuger in einer Amateurband.

Bald entdeckte er seine größere Begabung als Sänger und begann 1970 seine lange und vielseitige Laufbahn in der Gruppe „Plastic Drug“. In den 1980er Jahren galt er als Star des "New Wave", insgesamt brachte Lang acht Alben heraus. Am 24. August 2008 verstarb Hansi Lang in Wien an den Folgen eines Schlaganfalls.

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(lok)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Free am 12.06.2019 09:19 Report Diesen Beitrag melden

    Sinnlose Werbung: WIENER WOHNEN

    Diese Wohnbaustadträtin Kathrin Gaal (SPÖ) und Wiener Wohnen die Direktorin Karin Ramser sollten entlich ihre Scheuklappen - vor den Augen runternehmen. Das heißt diese sinnlose Werbung von Wiener Wohnen mit günstigen Mieten und Gute Lage - was nicht stimmt. Und in den Printmedien und in Wartehäuschen plakatiert ist. Vor allem sanierte Wohnungen auf Kategorie A kostet je nach Größe - die Miete und Betriebskosten ab 500 bis 800 Euro. Außerdem die Beschwerden über Wiener Wohnen und ihrer Mieter mit Vandalismus, die die Hausordung nicht einhalten und die Schulden von Wiener Wohnen 5 Mrd. Euro!

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