Intensive Kontrollen

02. Juli 2017 08:17; Akt: 02.07.2017 08:17 Print

Donauinsel: Immer mehr Angst vor Sex-Attacken

Immer mehr Frauen klagen über sexuelle Belästigungen auf der Donauinsel. Die Kontrollen werden nun verschärft.

Polizeieinsatz auf der Donauinsel. (Bild: Video3/Archivbild)

Polizeieinsatz auf der Donauinsel. (Bild: Video3/Archivbild)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Zuletzt sorgte eine Sex-Attacke beim Donauinselfest für einen Schock, der 18-Jährige mutmaßliche Täter sitzt in Haft. Laut "Kurier" melden sich aber immer mehr Frauen als Opfer sexueller Belästigungen auf der Donauinsel zu Wort. Zitiert werden mehrere Opfer, denen sich Täter genähert hatten, um sich öffentlich selbst zu befriedigen.

Umfrage
Fühlen Sie sich auf der Donauinsel sicher?
7 %
21 %
72 %
Insgesamt 828 Teilnehmer

Bei der Polizei wird auf "regelmäßige Streifen" verwiesen, die aktuell noch intensiviert würden. Polizeisprecherin Irina Steirer erklärt dazu, dass auch die Mithilfe der Bevölkerung nötig sei.

Mithilfe bedeutet dabei, dass jeder Vorfall von den Opfern gemeldet werden sollte, was bisher aber kaum geschehe. "Es muss wirklich die Polizei gerufen werden, damit wir konkret was tun können."

Erst kürzlich verurteilt

Wegen eines sexuellen Übergriffs auf eine junge Mutter auf der Donauinsel im Februar 2017 wurde zuletzt im Mai ein 17-Jähriger zu drei Jahren Haft verurteilt. Der Afghane fiel laut Anklage am helllichten Tag über die 31-Jährige her. Die Frau war gerade mit ihren beiden Kindern unterwegs, als der Angreifer sie von hinten gepackt, umklammert und zu Boden riss.

Danach habe er sich auf sein Opfer gelegt und versucht, die Frau zu vergewaltigen. Diese wehrte sich, biss dem Jugendlichen in die Nase und trat ihn in den Unterleib. "Ich wollte sie nur küssen. Aber sie hat es nicht zugelassen", sagte der Angeklagte im Prozess. Er habe sich gegen die Frau verteidigen müssen und "nicht zu 100 Prozent" Sex haben wollen.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • DerHeuteLeser am 02.07.2017 08:53 Report Diesen Beitrag melden

    Einzelfälle....

    Sowas hat es vor 20 Jahren nicht gegeben. FKK Donauinsel/Lobau wird zum Hot Spot für solche Taten. Aber laut Politik nur Einzelfälle! UNWORT 2017- Einzelfall.

    einklappen einklappen
  • Franz am 02.07.2017 08:35 Report Diesen Beitrag melden

    Rot Grün

    wo sind die Grünninen und der Winzerkönig ist ja schließlich noch ihre Stadt noch !

  • Miki Andrijana Neda am 02.07.2017 09:00 Report Diesen Beitrag melden

    Donauinsel

    Heutzutage muss man Angst haben irgendwo raus zu gehen mit ein paar Freundinnen egal wo man hingeht man wird sexuell belästigt oder versucht des mordes man kann eingach nicht mehr sicher sein in sein eigenes Heimatland!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sepp am 03.07.2017 16:45 Report Diesen Beitrag melden

    nix

    jetzt zu jammern ist etwas spät...

  • fuhrinat am 02.07.2017 12:35 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Donauinsel

    Da sind rot/grün taub. Vielleicht reagieren sie, wenn sie mal selbst betroffen sind.

  • Rudi am 02.07.2017 12:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Politiker

    Frauen auf die Insel . ... Es kann ja nichts passieren ,WIEN ist so sicher .......

  • Enflex am 02.07.2017 10:56 Report Diesen Beitrag melden

    Keine Skrupel

    Wenn ich in der Öffentlichkeit so jemanden erwische sollte er auf die Zivilcourage der anwesenden hoffen

    • Ungläubiger am 02.07.2017 13:22 Report Diesen Beitrag melden

      Vorsicht

      Da können Sie mit 20-30 Unterstützern gegen Sie rechnen. Außerdem können Sie mit einer Anklage rechnen.

    • zeitwirds am 03.07.2017 04:07 Report Diesen Beitrag melden

      Trust allah, he brings the crusade

      Ha, einer der wenigen dem "taharrush gamea" ein begriff ist, alle zeitungen angeschrieben - keine hat es veröffentlicht. In meinen augen sind jene zeitungen mitverantwortlich was zb am inselfest passierte. ist seit dem bereicherungsstrom auf jeder größeren veranstaltung

    einklappen einklappen
  • Pferdetaxi am 02.07.2017 09:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Was sagte der Häupl? 

    "I loss ma mei Wien ned schlechtredn!" Dem Reden sind meist kriminelle Taten vorangegangen, die sich täglich häufen - und schönreden, wie es rot/grün betreibt, kann ja auch nicht sein.