Täter flüchtig

30. September 2017 11:39; Akt: 30.09.2017 12:23 Print

Einbruch in Stephansdom: Großfahndung in Wien

Ein, oder mehrere Unbekannte brachen die Tür zum Nordturm auf und räumten den Opferstock aus. Auch der Einsatz einer Hundestaffel brachte keinen Erfolg.

 (Bild: keine Quellenangabe)

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Nach einem Einbruch in den Wiener Stephansdom wurde die Wiener Polizei in den frühen Morgenstunden zu einer Großfahndung nach der unbekannten Täterschaft alarmiert.

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Gegen 5.15 Uhr schrillten am Samstag bei der Landesleitzentrale
der Wiener Polizei die Alarmglocken. Das Alarmsystem des "Steffls" hatte ausgelöst. Sofort rückte ein Großaufgebot der Polizei aus.

Vor Ort konnten die Beamten eine aufgebrochene Türe im Nordtrakt feststellen, dahinter eine weitere aufgebrochene Türe, die in den Kassabereich führt. Wie die Polizei auf "heute.at"-Nachfrage mitteilte, wurde der Opferstock komplett ausgeräumt. Die Schadenshöhe ist derzeit noch unklar.

Täter unerkannt entkommen

Weil nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich noch ein Täter im Innenraum der Kirche befindet, wurde der Stephansdom durchsucht. Gleichzeitig rückten mehrere Streifenwagen der Stadtpolizei und der Polizeidiensthundeeinheit aus. Doch die Sofortfahndung im Nahbereich des Tatorts blieben erfolglos. Sie wurde gegen 7 Uhr Früh eingestellt.

Die Täterschaft entkam bislang unerkannt. Am Tatort konnten jedoch mehrere Spuren gesichert werden.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sonjave am 30.09.2017 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Es hätte Schlimmeres passieren können!

    So schlimm so ein Kircheneinbruch und Opferstockraub auch ist, es hätte noch Schlimmeres passieren können, wenn es so einfach ist in die beliebte "Wiener Wahrzeichen-Kirche" einzubrechen! Ich denke da an Zerstörung, Feuer, Bomben legen und keiner hätte etwas gemerkt, bis alles in die Luft fliegt. Ich hoffe, man ist durch diesen Einbruch vorgewarnt und wird künftig auf eine bessere Sicherung aller Eingänge zum Stephansdom achten!

  • Pauli am 30.09.2017 13:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Läuft

    Wegen dem Einbruch bei mir auch eine Großfahndung? Schäden 4500

  • Seher am 30.09.2017 14:00 Report Diesen Beitrag melden

    Großaufgebot?

    wenn sie in eine Wohnung einbrechen heißt es "bitte warten". Sieht so aus als ob es nicht nur eine Zweiklassen-Medizin gibt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Elena am 01.10.2017 09:39 Report Diesen Beitrag melden

    Dr.

    Die Kirche erntet genau das, was sie säht. Die Willkommens- Kultur zeigt Wirkung. Weiter so, die Kirche fördert genau diese Leute. Der Rabe hackt dem Wohltäter das Auge aus. Ist ein türkisches Sprichwort.

  • Pferdetaxi am 30.09.2017 22:32 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wahrscheinlich müssen diese Leute nicht mal ...

    ... den Ärger Gottes fürchten, wenn man Ungläubige bestiehlt. Was ist aus Wien geworden?

  • Samuel Weinstein am 30.09.2017 22:30 Report Diesen Beitrag melden

    Der bargeldlose Opferstock möge kommen

    Bei der Gelegenheit fragt man sich, ob eine Kassazettelpflicht für bzw gleich der digitale Opferstock diese Tat verhindert oder die Aufklärung über den Geldfluß wahrscheinlicher gemacht hätte

  • Tina am 30.09.2017 21:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    die Armen

    Herr Schönborn lobt ja alle so ,wird schon nicht so schlimm sein,sag ma halt!

  • Michael Lang am 30.09.2017 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    Drama

    Die Kirchenhäupter werden es wohl vergeben. Habe noch keinen Kirchenvertreter getroffen, der sich in Vergebung übt. So ein kleine Einbruch, weshalb das Drama?