Nach Tram-Unfall

17. Mai 2019 05:31; Akt: 16.05.2019 21:48 Print

Frau braucht nun stufenlose Wohnung

von A. Klammer - Die Wienerin Ingeborg B. (52) ist seit einem Straßenbahn-Unfall zu 70 Prozent behindert. Um in ihre Wohnung zu gelangen, muss sie zwölf Stufen überwinden. Nun sucht sie ein barrierefreies Zuhause.

Ingeborg B. muss zwölf Stufen überwinden, während in der kleinen Wohnung der Schimmel wartet. (Bild: Denise Auer)

Ingeborg B. muss zwölf Stufen überwinden, während in der kleinen Wohnung der Schimmel wartet. (Bild: Denise Auer)

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Vor 20 Jahren geriet Ingeborg B. (52) unter die Räder einer Straßenbahn. Seither ist die Wienerin zu 70 Prozent körperbehindert. Jetzt braucht sie dringend eine neue Wohnung: "Ich schaffe mit den Krücken oder dem Rollator einfach die zwölf Stufen zu meiner Wohnung nicht mehr. Und bald werde ich vermutlich im Rollstuhl sitzen", klagt sie.

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Schimmel in Gemeindewohnung

Derzeit wohnt sie auf 30 Quadratmetern in einem Gemeindebau in der Brigittenau. Ihr Zuhause hat neben den Stufen noch andere Mängel.

"Wegen dem Schimmel überlebe ich keinen Winter mehr in dieser Wohnung. Und außerdem ist auf 30 Quadratmetern kein Platz, um mit Rollator oder Rollstuhl herumzufahren", so die 52-Jährige, die unter chronischer Bronchitis leidet.

Laut Wiener Wohnen wurden Ingeborg B. bereits vier Wohnungen angeboten. "Das waren Einzimmer-Wohnungen und
viel zu klein." Derzeit liegt ihr Fall bei der Wohnungskommission.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bär am 17.05.2019 07:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Hat Wien so wenig Wohnungen um einem Behinderten zu helfen? Wo du hinschaust wird gebaut, aber für diese Leute ist kein Platz Vorhanden?

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  • Free am 17.05.2019 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt Wien Wiener Wohnen

    Es hat diese Mieterin nach ihrer Behinderung, das heißt ein Recht auf barrierefreies Zuhause nach dem B-VG des Behinderungsgesetz. Und die Größe der Wohnung muss mindestens 40 m² sein - um mit Rollator oder Rollstuhl herumzufahren. Die Stadt Wien Wiener Wohnen macht dezreit sinnlose Werbung - in den Printmedien mit 100 Jahre Gemeindebau und die Schulden 5 Mrd. Euro sind. Auch die gesetzwidrige Aktion mit der Service-Karte mit diversen Produkten und die im Handel zum kaufen snd bzw. gemäß § 18 des Mietgesetz verboten ist. Die Stadt Wien Wiener Wohnen wurde, die Strafanzeige erstattet!

  • Gstandener Steirer am 17.05.2019 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Wien

    Und wie wärs mit selber aktiv werden??? Typisch Weana, immer nur raunzen und warten das andere helfen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Free am 17.05.2019 10:20 Report Diesen Beitrag melden

    Stadt Wien Wiener Wohnen

    Es hat diese Mieterin nach ihrer Behinderung, das heißt ein Recht auf barrierefreies Zuhause nach dem B-VG des Behinderungsgesetz. Und die Größe der Wohnung muss mindestens 40 m² sein - um mit Rollator oder Rollstuhl herumzufahren. Die Stadt Wien Wiener Wohnen macht dezreit sinnlose Werbung - in den Printmedien mit 100 Jahre Gemeindebau und die Schulden 5 Mrd. Euro sind. Auch die gesetzwidrige Aktion mit der Service-Karte mit diversen Produkten und die im Handel zum kaufen snd bzw. gemäß § 18 des Mietgesetz verboten ist. Die Stadt Wien Wiener Wohnen wurde, die Strafanzeige erstattet!

  • Michael Schaffer am 17.05.2019 08:58 Report Diesen Beitrag melden

    Viele haben es schwer im Gemeindebau.

    Die Situationen sind eine Frechheit. Wir wohnen in einen alten Bau in dem mit der Errichtung ein Lift eingebaut wurde. Trotzdem bleibt dieser im Halbstock stehen. Wir können jedes mal den Kinderwagen einen Halbstock tragen. Auch der Keller ist ein Halbstock unter dem Eingang. Kinderwagen Raum gibt es keinen und Platz wäre im Keller auch zu wenig wenn der wenigstens eben zugängig wäre. Meine Frau ist ohne meiner Hilfe in der Wohnung mit dem Baby gefangen.

  • Gstandener Steirer am 17.05.2019 07:57 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Wien

    Und wie wärs mit selber aktiv werden??? Typisch Weana, immer nur raunzen und warten das andere helfen.

    • Zynikus am 17.05.2019 10:35 Report Diesen Beitrag melden

      Hilf dir selbst dann,werden sie geholfen

      Es bleibt ihr aber unbenommen, sich von Privat ein adäquates Domizil zu suchen. Da brauchts keine Kommission die großspurig Entscheidet. Außerdem muß sie mit einer Behinderung von 70% mindestenses Pflegestufe 3 oder 4 bekommen. Dann sollte auch die Miete keine allzugroßen Probleme mehr machen.

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  • Wolfgang am 17.05.2019 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    Raunzerei

    Schon wieder ein Schicksal der in die Öffentlichkeit rausposaunt wird..Es muss sofort geholfen werden . WW ist so fies, aufeinmal wird die Wohnung zuklein, aufeinmal brauch ich dies und das...nur eine raunzerei..Am besten alles Gratis, schnell, vlt noch mit Pflegepersonal, Fahrtendienst usw....Pflegestufe gleich erhöhen..denn schließlich sind ja wir Wiener an dem Schicksal schuld...gehts noch?

    • Otto L. am 17.05.2019 08:38 Report Diesen Beitrag melden

      Empathie, ein Fremdwort

      Ich bin entsetzt über so einen Kommentar, die Frau ist behindert und wohnt in einer Schimmelwohnung, ich hoffe, dass sie nie so ein Schicksal ereilen wird.Empathie ist für viele ein Fremdwort, wird leben in einer Gesellschaft, wo nur mehr Egomanen unterwegs sind, grauslig.

    • Hi am 17.05.2019 09:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Otto L.

      Kann Ihnen nur Recht geben ,die Kommentare sind erschreckend diese Menschen die so böse sind sollten einmal in diese Situation kommen. Manchmal ist es notwendig an die Öffentlichkeit zu gehen da man überall im Stich gelassen wird.

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  • Bär am 17.05.2019 07:09 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Unglaublich

    Hat Wien so wenig Wohnungen um einem Behinderten zu helfen? Wo du hinschaust wird gebaut, aber für diese Leute ist kein Platz Vorhanden?

    • Zynikus am 17.05.2019 10:37 Report Diesen Beitrag melden

      So brutal es klingt

      Die sind halt nicht Systemrelevant und finanzstark.

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