Linzer Straße

14. März 2019 09:38; Akt: 14.03.2019 14:25 Print

Cobra schoss auf brennende Gasflasche

Großeinsatz wegen Explosionsgefahr. In Wien-Penzing brannte eine Gasflasche, 7oo Menschen wurden evakuiert. Die Cobra war im Einsatz.

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Eine Gasflasche geriet gegen 8 Uhr auf einem Firmenareal in einem Kellerbereich in der Linzer Straße in Wien-Penzing in Brand, bestätigt ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber "Heute". Weil Explosionsgefahr bestand, wurden rund 700 Personen auf der Baustelle und in der direkten Umgebung aus Häusern und Bürogebäuden evakuiert. Verletzte gab es laut Einsatzkräften keine.

Video: Gasflasche drohte in Wien zu explodieren, 700 Menschen evakuiert (APA Videoplattform)

Cobra schießt auf Flasche

Die Feuerwehr plante zunächst, die Gasflasche aus Sicherheitsgründen kontrolliert ausbrennen zu lassen und dabei zu kühlen, hieß es auf "Heute"-Nachfrage. Die Feuerwehr war mit Dutzenden Kräften im Großeinsatz.

Dann musste jedoch die Spezialeinheit Cobra anrücken, denn: "Wenn die Flasche so weit ausgebrannt ist, dass sie kurz transportiert werden kann, wird sie in einen Bereich gebracht, wo die Cobra kontrolliert Löcher reinschießen kann", verriet Feuerwehr-Sprecher Christian Feiler dem "Kurier".

Das ist inzwischen geschehen. Acht Schüsse feuerten die Polizisten ab - die Gefahr war damit gebannt.

Flasche zwei Meter groß

Noch ist unklar, was den Brand ausgelöst hat. Das Feuer soll in der Tiefgarage eines Firmenareals in Brand geraten sein. Im Einsatz standen vorerst 40 Feuerwehrleute mit zehn Fahrzeugen.

Die Flasche war etwa zwei Meter groß und mit dem farblosen Gas Acetylen (=Ethin) gefüllt.

Gegen 12.45 Uhr konnte die Wiener Berufsfeuerwehr auf "heute.at"-Nachfrage bestätigen, dass der Einsatz zu Ende ist. Verletzte gab es glücklicherweise keine.

Zweiter Großeinsatz in wenigen Tagen

Erst am Samstag hatte es Großalarm in Wien gegeben, nachdem ein Brand stundenlang im Donauzentrum gewütet hatte. Den ganzen Samstag über wurden die Einsatzkräfte auf Trab gehalten. Rund 200 Feuerwehrleute waren mit 60 Löschfahrzeugen bei den Löscharbeiten am Donauzentrum beteiligt. Erst am Abend bekam man die Flammen in den Griff. Die Schäden blieben zum Glück gering, am Montag konnte das Donauzentrum wieder aufsperren.

Brand im Wiener Donauzentrum

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(rfi/zdz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • eb am 14.03.2019 09:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gier

    Ungelernte Arbeiter für Billiglöhne,was erwartet man?

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  • Österr. Arbeiter am 14.03.2019 12:07 Report Diesen Beitrag melden

    Facharbeiter Hohes Risiko für wenig Geld

    Sind das die Facharbeiter, die sich die Wirtschaft tatsächlich wünscht? Während unsereins einen Beruf erlernte und auf Gefahrensituationen geschult wurde, können die sog. Facharbeiter aus dem Osten nichtsdergleichen aufweisen. Davon abgesehen kennen sie weder die österr. Normen und Sicherheitsverordnungen, geschweige denn Unfallverhütungsmaßnahmen. Dafür sind sie billig. Billig heißt aber auch höheres Risiko in jeder Hinsicht. Egal ob bei der Ausführung des Gewerks oder bei der Handhabe und Bedienung von Werkzeug und Material.

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  • ZDSA am 14.03.2019 10:23 Report Diesen Beitrag melden

    Realität Teil 2

    Einen auf Chef machen mag ein jeder aber selber anpacken lieber nicht, genau so wie voreilige Schlüsse ziehen, ist einfacher, net woa!!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • H. P. am 14.03.2019 12:19 Report Diesen Beitrag melden

    Ursachen sind.....?

    Nachdem es in diesem Jahr unzählige Brände und vor allem Explosionen ungeklärter Ursachen gegeben hat, würde mich interessieren, ob man sich um die jeweilige KLÄRUNG jedes einzelnen Falls bis jetzt bemüht hat und was die tatsächlichen Ursachen der höchst auffälligen Vorfälle sind. Denn bei all diesen Einsätzen kommt immer eine ganze Flotte an Einsatzkräften zum Ort plus Evakuierungswagen plus Rettung plus Polizei. Riesen Aufgebot und das permanent. Es wiederholt sich auffällig oft.

    • Feiawerka am 14.03.2019 12:33 Report Diesen Beitrag melden

      H.P.

      Die Einsatzkräfte bekommen bezahlt egal ob sie im Einsatz stehen oder nicht... Was sind höchst auffällige Vorfälle?? Der Dehnfugenbrand im Donauzentrum welcher sich schlussendlich bis in den Dachbereich gezogen hat? Die Acetylenflasche welche zum Autogenschweißen verwendet wird??

    • zachaeus am 14.03.2019 15:07 Report Diesen Beitrag melden

      Nicht auffällig

      war der Zeitgenosse, der ein Gasleck mit dem Feuerzeug ausfindig machen wollte!

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  • Österr. Arbeiter am 14.03.2019 12:07 Report Diesen Beitrag melden

    Facharbeiter Hohes Risiko für wenig Geld

    Sind das die Facharbeiter, die sich die Wirtschaft tatsächlich wünscht? Während unsereins einen Beruf erlernte und auf Gefahrensituationen geschult wurde, können die sog. Facharbeiter aus dem Osten nichtsdergleichen aufweisen. Davon abgesehen kennen sie weder die österr. Normen und Sicherheitsverordnungen, geschweige denn Unfallverhütungsmaßnahmen. Dafür sind sie billig. Billig heißt aber auch höheres Risiko in jeder Hinsicht. Egal ob bei der Ausführung des Gewerks oder bei der Handhabe und Bedienung von Werkzeug und Material.

    • Bleibt den noch am 14.03.2019 12:22 Report Diesen Beitrag melden

      Ein kalkulierbares Risiko..

      Für welches Versicherungen haften.. Aus wirtschaftlicher Sicht alles im grünen Bereich;)

    • Chrissi am 14.03.2019 13:15 Report Diesen Beitrag melden

      Ganz ehrlich..

      .. Sind net die osten mitarbeiter, sondern eher andere Länder und auch unsere eigene Leute... Geh mal auf die Strasse und schau dir unseren Nachwuchs / Jugend mal an! Denen wird sowas heutzutage weder i der Schule noch im Beruf gelehrt wie man damit richtig umgeht und ja das sind dann die billig Kosten, denn das ist halt auch ei Facharbeiter aber nimmer das was mal war da dem es ja wurscht ist.. Das der Unterschied. Finde echt schade das du nur Ostarbeiter bemängelst, wobei die mehr Wissen und Vernunft haben als so manch unser einer. Dabei sind Ostarbeiter auch schön langsam zu teuer

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  • Wienerberg am 14.03.2019 11:39 Report Diesen Beitrag melden

    heute hat keinen Kalender....

    Anscheinend habt ihr in eurer Redaktion keinen Kalender, oder Ihr wiist nicht welcher Tag ist... "Wegen Explosionsgefahr steht die Feuerwehr in Wien-Penzing am Montag (14. März 2019) im Großeinsatz."

  • Ori am 14.03.2019 11:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ori

    Montag 14.März....finde den Fehler....

  • Sicherheitsberater am 14.03.2019 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    sehr seltsam

    So viele Brände insgesamt (Autos, Wohnungen, Firmen...) in kurzer Zeit stimmen nachdenklich, und erinnern an Belgien oder Frankreich ! Vor allem auch in der angeblich besten und sichersten Stadt Europas. Alles reiner Zufall ???

    • Feuervogel am 14.03.2019 12:17 Report Diesen Beitrag melden

      Angst?

      Zm Glück sind Sie ja da - der Unsicherheitsberater ;)

    • Banker am 14.03.2019 15:15 Report Diesen Beitrag melden

      Aluhut

      @Sicherheitsberater: Am Besten Sie setzen sich Ihren Aluhut wieder auf, dann kann wenigstens Ihnen nichts passieren!

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