Wien

30. April 2019 18:09; Akt: 30.04.2019 18:09 Print

Neues Haus der Wiener Wirtschaft eröffnet

200 Gäste kamen an diesem Dienstag zur Eröffnung des neuen Hauses der Wiener Wirtschaft. Der zentrale Sitz, nahe Praterstern, ersetzt zehn WK-Standorte.

 (v.li.): Toni Faber, Ursula Lichtenegger, Michael Ludwig, Harald Mahrer, Margarete Schramböck und Walter Ruck eröffnen das Haus der Wiener Wirtschaft (Bild: zVg)

(v.li.): Toni Faber, Ursula Lichtenegger, Michael Ludwig, Harald Mahrer, Margarete Schramböck und Walter Ruck eröffnen das Haus der Wiener Wirtschaft (Bild: zVg)

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Der neue, zentrale Standort der Wirtschaftskammer Wien, das Haus der Wiener Wirtschaft, wurde heute, Dienstag, offiziell eröffnet. Hausherr, WKW-Präsident Walter Ruck, begrüßte rund 200 Ehrengäste, darunter Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, WKÖ-Präsident Harald Mahrer, Wirtschafts- und Finanzstadtrat Peter Hanke, die Bezirksvorsteherin der Leopoldstadt Ursula Lichtenegger, der steirische Wirtschaftskammer-Präsident Josef Herk, Wiens Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Windisch sowie Ärztekammer-Präsident Thomas Szekeres. Dompfarrer Toni Faber spendete dem Haus der Wiener Wirtschaft den Segen.

WK eröffnet neuen Sitz

Zehn Standorte an einem Sitz

An diesem neuen Standort werden zehn alte Standorte vereint. Alle Serviceleistungen und Dienststellen der Wirtschaftskammer Wien, von der Gründerberatung über Gewerbeanmeldung, Rechtsservice, Workshops und Informationsveranstaltungen bis zu den Branchenvertretungen finden sich nun unter einem Dach. Mit einer genutzten Fläche von rund 22.000 Quadratmetern, 3000 davon für die Betreuung der rund 140.000 Mitglieder, wird das Haus der Wiener Wirtschaft die größte Service-Einheit für Unternehmen in Österreich. Vor allem digitale Tools sollen hier zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel Video-Konferenzen mit Gründern.

"Jetzt haben wir mit dem Haus der Wiener Wirtschaft einen topmodernen, zentralen Standort. Alle Dienststellen, Serviceeinrichtungen und die Branchenvertretungen sind nun unter einem Dach versammelt. Wir verkürzen so die Wege, sind schneller und noch besser im Service und auch einfacher zu erreichen. Damit sind wir die modernste Interessenvertretung für Wirtschaftstreibende im Land", sagt WKW Präsident Walter Ruck. Die neue Adresse lautet "Straße der Wiener Wirtschaft 1".

Kostenersparnis durch neuen Standort

Die Kosteneinsparungen sollen 8 bis 12 Millionen Euro jährlich betragen. Die damals zehn Standorte, die auf fünf Bezirke verteilt waren, sind nun an einem Standort zu finden. Die alten Mietverträge der Räumlichkeiten, die nicht im Besitz der Kammer waren, wurden aufgelöst. Die Niederlassungen Palais Festetics (Alsergrund), Rudolf-Sallinger-Platz (Landstraße) wurden wiederum dem Bauherrn der neuen Zentrale, Rene Benkos Signa Holding, übergeben. Deren Wert wurde bei der Rechnung für das neue Headquarter berücksichtigt. Was mit dem 1907 erbauten Haupthaus am Stubenring passiert, ist noch offen. Das Haus rechnet sich laut Ruck bei einem Investitionsvolumen von 100 Millionen Euro binnen acht bis zehn Jahren. Die Heizkosten alleine sinken demnach um 800.000 Euro pro Tag.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • farnz am 30.04.2019 23:44 Report Diesen Beitrag melden

    genau die Mitglieder

    ja die alten Standort Einrichtungen werden billigst versteigert Frage wer hat diese bezahlt werden

  • Thomas am 01.05.2019 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kammerumlagen abschaffen

    Hat den Bau auch der Oligarch George Soros gekauft? Immerhin sind neben Kurz viele weitere ÖVPler Mitglieder seiner Vereinigung, welche Millionen in die Privatwirtschaft investieren, um Migranten ein Bleiberecht zu ermöglichen. Und dann stellt sich ein Kurz hin und behauptet gegen Massenmigration zu sein. Die Wirtschaft will nur Billigabreitskräfte. Und die Wirtschaftskammer hat noch nie etwas für ihre Mitlgieder gemacht. Hauptsache wir zahlen Kammerumlagen, um solche Bonzenbauten zu finanzieren.

  • Dragonheart am 30.04.2019 21:05 Report Diesen Beitrag melden

    Das Haus der Wirtschaft

    Da fehlen doch vier Buchstaben. Es muss "Misswirtschaft" heissen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Thomas am 01.05.2019 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    Kammerumlagen abschaffen

    Hat den Bau auch der Oligarch George Soros gekauft? Immerhin sind neben Kurz viele weitere ÖVPler Mitglieder seiner Vereinigung, welche Millionen in die Privatwirtschaft investieren, um Migranten ein Bleiberecht zu ermöglichen. Und dann stellt sich ein Kurz hin und behauptet gegen Massenmigration zu sein. Die Wirtschaft will nur Billigabreitskräfte. Und die Wirtschaftskammer hat noch nie etwas für ihre Mitlgieder gemacht. Hauptsache wir zahlen Kammerumlagen, um solche Bonzenbauten zu finanzieren.

  • farnz am 30.04.2019 23:44 Report Diesen Beitrag melden

    genau die Mitglieder

    ja die alten Standort Einrichtungen werden billigst versteigert Frage wer hat diese bezahlt werden

  • Dragonheart am 30.04.2019 21:05 Report Diesen Beitrag melden

    Das Haus der Wirtschaft

    Da fehlen doch vier Buchstaben. Es muss "Misswirtschaft" heissen