Nach Prügelvideo

17. Juni 2019 05:30; Akt: 17.06.2019 07:32 Print

Heftige Kritik an Wiener Jugendarbeit

Die Volksanwaltschaft kritisiert in ihrem Jahresbericht den fehlenden Ausbau der Kinder- und Jugendhilfe in Wien.

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Ein Schock-Video schlägt derzeit hohe Wellen. Darin prügeln drei Teenies (zwei davon erst 13) einen Burschen (15) krankenhausreif.

Besondere Brisanz kommt darum dem Jahresbericht 2018 der Volksanwaltschaft an den Wiener Landtag zu. Darin kritisiert die Volksanwaltschaft die Kinder- und Jugendhilfe in Wien. Laut dem Bericht stieg die Zahl der Familien, die Unterstützung bei der Erziehung erhielten, von 2016 bis 2017 nur leicht an. Und das, obwohl die Volksanwaltschaft und Experten seit Jahren auf den Ausbau drängen.

Wie die Stadt zugibt, wurde die Zahl der Sozialarbeiter seit 2011 nur um 40 Dienststellen erhöht. Gleichzeitig wachsen die Herausforderungen, weil immer mehr Jugendliche psychisch auffällig sind, so Volksanwalt Günther Kräuter. Er warnt: "Aus gewalttätigen Kindern werden gewalttätige Erwachsene." Bei jungen Menschen ließe sich aber noch viel korrigieren, so Kräuter.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Mona* am 17.06.2019 07:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gesetze verschärfen, härtere Strafen

    Keine Ausreden, dass sind keine Kleinkinder!!! Die Eltern haften für Ihre Minderjährigen Kinder. Die haben den Jungen nicht geschubst sonderrn verdroschen. Allesamt müssen bestrafen werden. Mit 12 Jahren kann ein Kind sehrwohl von gut oder böse unterscheiden und was es darf oder auch nicht?

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  • Gerlinde M am 17.06.2019 07:04 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Das hätte man sich vorher überlegen müssen!

    Daran ist nicht die Anzahl der Jugendarbeiter schuld, sondern die Einwanderungspolitik. Die Mentalität einiger Menschengruppen ist einfach so, dass sie zu vermehrter Gewalt neigt! Die Kinder zu betreuen mag richtig sein, ist aber zu wenig, die komplette Familie zu teuer und in der Praxis nicht durchführbar.

  • Michi am 17.06.2019 07:12 Report Diesen Beitrag melden

    Wann nimmt man den Häupl endlich

    in die Pflicht?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Wm am 17.06.2019 09:11 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Man bekommt was man gesät hat, achhh wie nennt man beim anbauen das Zeug was zwischen den Früchten wächst und wenn man es nicht entfernt dann wuchert es und nimmt den Früchten die Nahrung und Wasser weg, ich komm nicht drauf...... Uahahaha

  • Hans am 17.06.2019 08:45 Report Diesen Beitrag melden

    Wir werden bald

    mehr Unterstützer unsererseits brauchen, als wir überhaupt sind.

  • Alex am 17.06.2019 08:14 Report Diesen Beitrag melden

    Politik

    Das Steuergeld wird nicht in Jugendarbeit angelegt, das teilen sich die Roten in Wien lieber selbst auf.

  • Mona* am 17.06.2019 07:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gesetze verschärfen, härtere Strafen

    Keine Ausreden, dass sind keine Kleinkinder!!! Die Eltern haften für Ihre Minderjährigen Kinder. Die haben den Jungen nicht geschubst sonderrn verdroschen. Allesamt müssen bestrafen werden. Mit 12 Jahren kann ein Kind sehrwohl von gut oder böse unterscheiden und was es darf oder auch nicht?

    • Rex123 am 17.06.2019 08:10 Report Diesen Beitrag melden

      Da gebe

      ich Ihnen vollkommen Recht . Das Alter für die Wahlberechtigung wurde schon lange gesenkt. Da könnte man auch das Alter der Strafmündigkeit durchaus herabsetzen denn wie sie sagen mit 12 Jahren können die schon von gut und böse unterscheiden.

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  • Penelope am 17.06.2019 07:19 Report Diesen Beitrag melden

    "Heftige Kritik an Wiener Jugendarbeit"?

    Wie wäre es mit einem Artikel mit dem Titel "Österreichische Volksanwaltschaft legt Jahresbericht für 2017 vor: Erschreckende Fakten über die Verletzung von Grundrechten"? Ah, gibt es ja schon...