Angriff auf Polizisten

20. Dezember 2018 12:53; Akt: 20.12.2018 12:54 Print

Inhaftierter 21-Jähriger flüchtet bei Überstellung

Innerhalb weniger Stunden ist es in Wien zu drei Widerständen gegen die Staatsgewalt gekommen. In einem Fall konnte ein Inhaftierter flüchten.

Polizei-Beamte bringen Verdächtige in den Arrestwagen. (Bild: Leserreporter/Symbolbild)

Polizei-Beamte bringen Verdächtige in den Arrestwagen. (Bild: Leserreporter/Symbolbild)

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Am Mittwoch um 19:30 Uhr sollte ein wegen Suchtgifthandels in der Polizeiinspektion Leopoldsgasse inhaftierter 21-jähriger algerischer Asylwerber in eine Justizanstalt überstellt werden. Als er von Beamten von seiner Zelle zum Arrestantenwagen begleitet wurde, versetzte er einem Polizisten plötzlich einen heftigen Stoß.

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Der Beamte kam zu Sturz, der 21-Jährige ergriff die Flucht. Eine Sofortfahndung verlief ergebnislos. Gegen den Tatverdächtigen wurde eine Festnahmeanordnung erlassen. Der Beamte wurde leicht verletzt.

Faustschlag ins Gesicht

40 Minuten später: Ein 25-jähriger afghanischer Asylwerber wurde am Praterstern wegen der Missachtung des dort geltenden Alkoholverbots angesprochen. Da er sich nicht ausweisen konnte, wurde er aufgefordert, die Beamten zur Identitätsfeststellung in die Polizeiinspektion Lassallestraße zu begleiten.

Auf dem Weg dorthin attackierte er plötzlich einen Polizisten und versetzte ihm einen Faustschlag ins Gesicht, wodurch der leicht verletzt wurde. Dennoch konnte der Mann überwältigt und festgenommen werden. Bei der Personsdursuchung wurde auch eine geringe Menge Suchtgift sichergestellt.

Taxifahrer geprellt

Am Donnerstag um kurz nach 1 Uhr wurden Beamte der Polizeiinspektion Storchengasse zu einem Einsatz auf den Mariahilfer Gürtel geschickt, weil ein 35-jähriger Österreicher mit einem 40-jährigen Taxifahrer bezüglich des Fuhrlohns in Streit geraten war. Im Zuge des Streits schlug der Fahrgast dem Taxifahrer mit der Faust ins Gesicht, woraufhin der Taxifahrer Pfefferspray gegen ihn einsetzte. Die Beamten verständigten daraufhin die Rettung, da der 35-Jährige durch den Pfefferspray beeinträchtigt worden war.

Der 35-Jährige lehnte jedoch jegliche medizinische Behandlung ab und verhielt sich während der gesamten Amtshandlung – auch gegenüber den Polizisten – äußert aggressiv. Als er ausholte, um einen Polizisten mit einem Schlag zu attackieren, dem der Beamte ausweichen konnte, wurde er festgenommen und wegen versuchten Widerstands gegen die Staatsgewalt, Betrugs und Körperverletzung angezeigt.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • derwiener am 20.12.2018 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    für die fisch ....

    solange es dafür keine mindesthaftstrafen wie in ein paar anderen ländern, wird sich nichts ändern und polizisten werden weiter freiwild bleiben!

  • Informant am 20.12.2018 13:44 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Sicherheitsgefühl

    In Amerika haben die Menschen zurecht mehr Respekt vor der Polizei. Ich habe in den USA mehrmals zugeschaut, wie die Polizei dort arbeitet. Es wird nicht diskutiert oder gefragt - es wird nur geantwortet und den Anweisungen gefolgt... Man sagt dort, dass die Regierungen in Europa für die gestiegene Kriminalität selber Schuld sind - und nicht nur wegen der unkontrollierten Zuwanderung...

    einklappen einklappen
  • Judge Dredd am 20.12.2018 17:16 Report Diesen Beitrag melden

    Die US Cops springen mit denen anders um

    Dort ist das erste was man hört "freeze", leistet man dem nicht sofort Folge ist das 2. was man hört "Bumm" So einfach.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Alfred am 26.12.2018 08:32 Report Diesen Beitrag melden

    Pensionär

    Das ist unerträglich daß Assylanten Polizisten schlagen können,und dann noch hierbleiben drfen!Die Gefängnisse sind voll!

  • Doris Helm am 20.12.2018 17:53 Report Diesen Beitrag melden

    Handfessel

    Und gerade deswegen werden in allen anderen Ländern, Gefangene nur mit Hand und Fussfesseln transportiert.

  • Judge Dredd am 20.12.2018 17:16 Report Diesen Beitrag melden

    Die US Cops springen mit denen anders um

    Dort ist das erste was man hört "freeze", leistet man dem nicht sofort Folge ist das 2. was man hört "Bumm" So einfach.

  • Informant am 20.12.2018 13:44 Report Diesen Beitrag melden

    Mehr Sicherheitsgefühl

    In Amerika haben die Menschen zurecht mehr Respekt vor der Polizei. Ich habe in den USA mehrmals zugeschaut, wie die Polizei dort arbeitet. Es wird nicht diskutiert oder gefragt - es wird nur geantwortet und den Anweisungen gefolgt... Man sagt dort, dass die Regierungen in Europa für die gestiegene Kriminalität selber Schuld sind - und nicht nur wegen der unkontrollierten Zuwanderung...

    • Edmund am 20.12.2018 17:58 Report Diesen Beitrag melden

      Edmund

      Sie haben vollkommen recht, erst die acht, dann fragen! Unsere Gesetzgebung ist in diesem Punkt eine Katastrophe. Wenn jemand auf frischer Tat erwischt wird, braucht man nicht das Wort Unschuld in den Mund nehmen!!

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  • derwiener am 20.12.2018 13:18 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    für die fisch ....

    solange es dafür keine mindesthaftstrafen wie in ein paar anderen ländern, wird sich nichts ändern und polizisten werden weiter freiwild bleiben!