Bezirks-Ranking

14. Mai 2019 13:26; Akt: 14.05.2019 14:18 Print

Wien: So groß ist Schere zwischen arm und reich

von Lukas Urban - Wien rangiert in der Kaufkraft-Rangliste ganz unten im Österreich-Vergleich. In der Hauptstadt selbst gibt es große Unterschiede in den Bezirken.

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Aus einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens GfK geht hervor, welche Regionen in Österreich besonders einkommensstark sind – und welche nicht.

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Der schwächste Bezirk Wiens

Der erste Wiener Bezirk führt das Kaufkraft-Ranking (Details in der Infobox) an. Hier stehen jedem Bewohner durchschnittlich 39.758 Euro pro Jahr zur Verfügung – netto. Danach folgen Hietzing (31.094 Euro), Döbling (28.711 Euro), Währing (27.110 Euro), Wieden (26.870 Euro) und Liesing (26.804).

So viel zu den zahlungskräftigsten Bezirken der Bundeshauptstadt. Wie sieht es mit den schwächsten aus? Auf Anfrage von "Heute.at" gab sich GfK bedeckt, verriet aber die jährliche Kaufkraft pro Person des schwächsten Wiener Bezirks – ohne Nennung des Namens: 18.905 Euro. Die Schere zur Inneren Stadt beträgt also ganze 20.853 Euro!

Wien auf Platz 9

Wien liegt allerdings im Bundesländer-Ranking auf dem letzten Platz mit einem Pro-Kopf-Durchschnitt von 23.246 Euro. Wie im Vorjahr belegt Niederösterreich mit 25.186 Euro den ersten Platz. Fünf der neun Bundesländer liegen über dem Durchschnitt von 24.067 Euro, vier Bundesländer etwas darunter.

Der Vergleich mit den Nachbarn

GfK weist auch Durchschnittswerte für unsere Nachbarn Deutschland und die Schweiz aus. Die Deutschen liegen mit im Schnitt 23.779 Euro pro Kopf leicht unter Österreich. Schweizer haben durchschnittlich deutlich mehr Geld zur Verfügung – ganze 42.067 Euro pro Jahr. Allerdings sind die Kosten im westlichen Nachbarland auch deutlich höher.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Einer am 14.05.2019 13:38 Report Diesen Beitrag melden

    der es wissen wird

    Die Schweizer sind auch nicht bei der EU, darum haben die mehr Geld! Alle EU Länder sind die reinsten Armenhäuser!

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  • Sicherheitsberater am 14.05.2019 13:47 Report Diesen Beitrag melden

    gab sich GfK bedeckt,

    da die dem Rasthaus nahe sind und nicht wollen das man was viele längst wissen erfährt, wo die Brennpunkte sind. Es sind Favoriten, Simmering, Fünfhaus, Ottakring,. nur um einige Beispiele zu nennen, welche nicht nur finanziell weit schwächer sind, sondern auch die höchsten Gewalttaten verzeichnen ! Das all das vor allem unter roten Kapazundern wie Faymann, Ludwig, ... bis Rendi Wagner geschah welche weitab wohnen, wissen wir auch längst. Sind wir immer noch eine der "sichersten und lebenswertesten Städte" der Welt, oder hat man sich den Titel auch nur sehr teuer erkauft ???

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  • sandro wiener am 14.05.2019 14:13 Report Diesen Beitrag melden

    Wien ist unsozial und asozial

    wenig verdienen in Wien ,aber viel bezahlen müssen. Wohnen ist sauteuer. Das Bier, der Kaffee , etc. in Lokalen kostet ordentlich viel, Wien Energie wird immer teurer.... Das ist Wien. Auch an Sozialleistungen bekommt man in Wien weniger als anderswo. (zB. Nö hat Heizkostenzuschuss -Wien nicht ) Selbst bei Gemeindebauwohnungen erhöhen sie ständig die Mieten. Zb. im Mai 2019 um satte 4% , obwohl sie erst voriges Jahr erhöht haben und viele Gemeindebauwohnungen ohnehin schon überteuert sind. In Wien leben viele in Armut oder an der Armutsgrenze. Es gibt aber auch viele Reiche und Wohlhabende.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Kefir am 14.05.2019 15:53 Report Diesen Beitrag melden

    Dafür gibts in Ottakring

    die billigest Wohnungen und besten Kebab

  • Joschi Holaubek am 14.05.2019 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    Außer Holland

    Holland nicht, da liegt der Mindestlohn pro Stunde bei 10 Euro netto.

  • Hannibal am 14.05.2019 14:24 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schere zwischen Arm und Reich

    Wenigstens liest man endlich einmal, dass in der Schweiz die Auslagen recht hoch sind, angefangen bei den Wohnungsmieten bis und auch über CHF 3000. pro Monat. Für die Krankenkasse bezahlt man auch bis Fr. 900. pro Monat und ist obligatorisch. Die Zahnarztkosten sind auch sehr hoch und Privat zu bezahlen, die Krankenkasse übernimmt diese Kosten nicht, die Arztrechnungen haben Franchisen, bis 1500., bis diese abbezahlt sind, bezahlt man den Arzt selber. Die Wohnungsversicherung ist auch obligatorisch, ob man will oder nicht. Ja, so lebt man in der reichen Schweiz!

  • Lama am 14.05.2019 14:23 Report Diesen Beitrag melden

    50000 Netto im

    Jahre, pragmatisiert, ich jammere nicht

  • Helmut am 14.05.2019 14:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Wunder

    Bei der Masse an Einwohnern die von den fleißigen Steuerzahlern mitfinanziert werden kann die Kaufkraft nicht hoch sein. Aber ohne die Steuerzahler die den Staat finanzieren hätte diese sogar NULL Kaufkraft.