"Junge Stadtplanung"

14. April 2019 11:24; Akt: 14.04.2019 12:14 Print

Wiener Kinder wollen weniger Autos, mehr Grün

Seit Ende Jänner sind die Wiener Kinder und Jugendlichen aufgerufen, ihre Wünsche zu äußern. Tausende haben schon mitgemacht, ihre Ideen fließen in neue Projekte ein.

Die Redaktion der

Die Redaktion der "Leopost", der Schulzeitung der Volksschule Leopoldgasse, überreichten Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky die Ergebnisse des "Werkstadt Junges Wien"-Workshops. (c) PID/Martin Votava (Bild: zVg)

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Die Befragungsphase der "Werkstadt Junges Wien" befindet sich in der Zielgeraden. Noch bis Ende April können Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 19 Jahren im Rahmen der Mitmach-Aktion ihre Wünsche und Anliegen thematisieren.

Tausende Kinder und Jugendliche haben bereits mitgemacht, über 400 Workshops haben in ganz Wien schon stattgefunden.
Auch die Kinder der Volksschule Leopoldschule (Leopoldstadt) haben sich mit ihren Freizeitpädagogen in mehreren Workshops darüber Gedanken gemacht, was sie an Wien gut, was sie weniger gut finden und welche Verbesserungsvorschläge sie für Wien haben.

Mehr Grün und Mistkübel, aber weniger Autos

Bei einem Besuch von Jugendstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) haben einige Kinder der Leopoldschule ihre Ergebnisse präsentiert. Im Mittelpunkt standen Umwelt- und Verkehrsthemen. Mehr Grünraum, weniger Umweltverschmutzung, mehr Mistkübel, weniger Autos und dass mehr Wege zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, waren wichtige Wünsche von Valentin, Peter, Rosa und Co. Viele Gedanken haben sich die Schülerinnen und Schüler der inklusiven Volksschule auch über den respektvollen Umgang miteinander gemacht.

"Es hat mich sehr beeindruckt, wie gut die Kinder informiert sind. Sie wissen genau, was sie gut und was sie nicht so gut finden, und wie man Dinge besser machen kann. Kinder und Jugendliche sind Expertinnen und Experten für ihre Anliegen und Interessen", zeigte sich Czernohorszky begeistert.

So geht es mit der "Werkstadt Junges Wien" weiter

Die Ergebnisse der "Werkstadt Junges Wien" bilden die Grundlage für die Wiener Kinder- und Jugendstrategie. Nach der Befragungsphase werden die Ergebnisse der Workshops mit sozialwissenschaftlicher Unterstützung ausgewertet.

Noch vor dem Sommer sollen die wichtigsten Themen und Ziele für die Strategie, die aus den Ergebnissen herausgefiltert werden, präsentiert und den Kindern und Jugendlichen rückgemeldet werden. Ein Kinder- und Jugendbeirat wird darin eingebunden sein.

Kinder und Jugendliche sollen in alle Schritte eingebunden sein

Bis zum Herbst wird dann von der Stadt die Kinder- und Jugendstrategie ausgearbeitet. Und bevor die fertige Kinder- und Jugendstrategie Anfang des kommenden Jahres im Gemeinderat beschlossen wird, wird im Herbst eine "Konferenz der Kinder und Jugendlichen" über das Ergebnis beraten.

"Von der Befragung bis zur Umsetzung der Kinder- und Jugendstrategie: bei jedem Schritt werden Kinder Jugendliche eingebunden. Die Werkstadt Junges Wien ist kein abgeschlossenes Projekt, sondern gelebte junge Demokratie", betonte Czernohorszky.

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(lok)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ehklar am 14.04.2019 11:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Sie brauchen sich das nicht nur wünschen, sie können es selbst umsetzen und kein Auto kaufen, zu Fuß gehen...

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  • user am 14.04.2019 12:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unglaubwürdig

    weniger autos ja! aber für mich bitte eine ausnahme! ich will alleine schneller vorran kommen! wenn die 18 jahre alt sind denkens ganz anders! so schauts aus!

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  • Es wird a Wien sein, und am 14.04.2019 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    wir wern nimma sein

    Genau hinter Cernohorsky harrt Cernohorsky-reloaded auf ein zukünftiges besseres Wien. So um 2037 herum könnte es so weit sein, dass Cernohorsky 2.0 das Szepter übernimmt. Die stark vertretenen blonden Kinder haben weniger gute Chancen auf den Job des Kinderstadtrates, denn sie sind in Wahrheit stark in der Minderheit. Auf dem Foto sind nur zufällig so viele drauf ...

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • gunter am 19.04.2019 14:08 Report Diesen Beitrag melden

    wien wohnen

    bin ich froh nicht mehr in Wien leben zu müssen...ideal ist eine Bezirkshauptstadt in der Nähe - wenn möglich -des Arbeitsplatzes!

  • katja am 15.04.2019 08:56 Report Diesen Beitrag melden

    anerzogen aussagen!

    diese kinder schauen nicht so aus. als ob sie die wochenenden und die urlaube in wien verbringen würden!

  • Lionhunter am 14.04.2019 18:36 Report Diesen Beitrag melden

    Kindliche Ideale - perfekte Propaganda

    Solange die Mamis und Papis noch mit dem Auto zur Schule oder dem Kindergarten kommen ...ist ja alles gut. Aber freuen wir uns an den Idealen der Kindheit. Die Ralität macht ohnehin den Rest ...

  • derwiener am 14.04.2019 15:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    arme kinder

    schon eine frechheit wie die kinder von den roten instrumentalisiert werden! wäre ich ein elternteil eines gezeigten kindes, würden wir uns bei gericht wiedersehen!

  • Django am 14.04.2019 14:49 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Und wenn..

    sie dann erwachsen sind wollen sie alle einen 3er BMW.

    • Rorschach am 14.04.2019 16:05 Report Diesen Beitrag melden

      Ja, alle Menschen sind gleich.

      Oder nein! Nur die anderen, die sind alle gleich.

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