Nach Förderstopp

09. November 2018 05:34; Akt: 08.11.2018 21:46 Print

Kindergarten kämpft ums Überleben

von Christine Ziechert - Im Juni stoppte die Stadt die Förderungen für den Kindergarten "Bärli Brumm Brumm" in Hernals -aber die Einrichtung wehrt sich.

Leiterin Plachenka (r.) mit zwei Mitarbeiterinnen. (Bild: Denise Auer)

Leiterin Plachenka (r.) mit zwei Mitarbeiterinnen. (Bild: Denise Auer)

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"45 Jahre lang haben wir alles gut gemacht, und auf einmal passt es nicht mehr", ärgert sich Leiterin Helga Plachenka. In dem Multikulti-Kindergarten und -Hort werden 60 Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren betreut. Ende Juni wurden die Förderungen der Stadt (monatlich 18.000 Euro) gestoppt.

"Der Bildungsplan wird nicht eingehalten. Zudem gab es gravierende Mängel in Bezug auf Sicherheit und Hygiene", heißt es seitens der MA 10. Laut der Leiterin wurden u.a. eine offene Wurstverpackung im Kühlschrank, schwer erreichbare Bücher im Regal und eine fehlende Sicherheitstür bemängelt.

"Bei jeder Begehung wurde etwas anderes beanstandet, wir haben die Mängel danach immer behoben", erklärt Plachenka. Sie will nun gerichtlich gegen die Stadt vorgehen, Crowdfunding und Spenden sollen die Einrichtung bis zum Prozess über Wasser halten. Info: baerli-brumm-brumm.at

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Korbi am 09.11.2018 06:41 Report Diesen Beitrag melden

    Vurschrift is Vurschrift

    Die Stadt Wien wird die Mängel bei Kontrollen nicht zum Spass aufgezeigt haben . Hier geht es um das Wohl und die Gesundheit der Kinder .

  • Trinchen am 09.11.2018 07:24 Report Diesen Beitrag melden

    Es wird einen

    Grund für die letztendliche Schließung geben. Ich bin überzeugt davon, dass die Damen ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verrichten, doch es gibt festgelegte Standards, die zu erfüllen sind. Das betrifft alle Betreuungseinrichtungen. Es wäre interessant auch die Stellungnahme der MA 11, sowie MA 10 zu erfahren.

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  • Karin Sc am 09.11.2018 20:47 Report Diesen Beitrag melden

    Ich kenne diesen Kindergarten!

    Unsere Großer war auch dort und da war fachlich,pädagogisch und organisatorisch immer super!Das Personal,die Leiterin wirklich sehr nett und die Kinder gehen dort hin,weil sie dort viele Freunde haben.Es ist wie eine riesige Familie!Sie gehen täglich in den Stadpark.Es wird dort sehr musikalische Früherziehung wertgelegt.Die Pädagoginen haben eine Musikausbildung und bringen Kinder Rhytmus etc. bei.Sie malen und basteln jeden Tag.Sie gehen sehr herzlich mit den Kinder um.Die Vorwürfe sind nicht gerechtfertigt und unnötige Schikane durch das Amt,die eine gute Einrichtung zerstört.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Karin Sc am 09.11.2018 20:47 Report Diesen Beitrag melden

    Ich kenne diesen Kindergarten!

    Unsere Großer war auch dort und da war fachlich,pädagogisch und organisatorisch immer super!Das Personal,die Leiterin wirklich sehr nett und die Kinder gehen dort hin,weil sie dort viele Freunde haben.Es ist wie eine riesige Familie!Sie gehen täglich in den Stadpark.Es wird dort sehr musikalische Früherziehung wertgelegt.Die Pädagoginen haben eine Musikausbildung und bringen Kinder Rhytmus etc. bei.Sie malen und basteln jeden Tag.Sie gehen sehr herzlich mit den Kinder um.Die Vorwürfe sind nicht gerechtfertigt und unnötige Schikane durch das Amt,die eine gute Einrichtung zerstört.

    • Toller Kiga? am 22.11.2018 13:30 Report Diesen Beitrag melden

      Gorbea

      Die gehen bzw fahren wirklich jeden Tag vom 17. in den 3. Bezirk in den Stadtpark? Und keine Missstände. Tut mir leid. Eher unglaubwürdig. Oder warum sollte der Magistrat einer Rot-Grün geführten Stadt wie Wien sonst gerade einem Integrationskindergarten die Betriebsgenehmigung entziehen? Dieses Souterrainlokal scheint mir für einen Kiga auch eher ungeeignet. Und der liebevolle Umgang der Pädagoginnen und Pädagogen schallt schon sehr laut durch die Gegend. Sorry, aber ein Pädagoge der mit den Kindern schreien muss, scheint mir ein gewisses Defizit aufzuweisen und nicht besonders geeignet.

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  • Trinchen am 09.11.2018 07:24 Report Diesen Beitrag melden

    Es wird einen

    Grund für die letztendliche Schließung geben. Ich bin überzeugt davon, dass die Damen ihre Arbeit nach bestem Wissen und Gewissen verrichten, doch es gibt festgelegte Standards, die zu erfüllen sind. Das betrifft alle Betreuungseinrichtungen. Es wäre interessant auch die Stellungnahme der MA 11, sowie MA 10 zu erfahren.

    • wenn du darauf hoffst am 09.11.2018 10:06 Report Diesen Beitrag melden

      dass man von einer MA

      eine stellungnahme bekommt, egal welche ma oder aus weöchem grund, wirst du alt und grau. vorher kannst in der hölle eislaufen. totschweigen ist deren 'antwort' aus alle anfragen.

    • TOLLER KIGA? am 22.11.2018 13:33 Report Diesen Beitrag melden

      Gorbea

      Ist ohnedies noch geöffnet. Finde ich eher dubios, die Geschichte. Wenn eine Rot-Grün geführte Stadt wie Wien ausgerechnet einem Integrationskiga die Erlaubnis entzieht, wird schon einiges dahinter sein. Oder warum erfährt man seitens der Betreiberin keine Fakten sondern nur tränendrüsendrückende Äusserungen?

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  • Korbi am 09.11.2018 06:41 Report Diesen Beitrag melden

    Vurschrift is Vurschrift

    Die Stadt Wien wird die Mängel bei Kontrollen nicht zum Spass aufgezeigt haben . Hier geht es um das Wohl und die Gesundheit der Kinder .