Alleine im Waschraum

24. April 2019 05:31; Akt: 24.04.2019 08:02 Print

Kindergarten soll Knirpse eingesperrt haben

Schwere Vorwürfe gegen einen Betriebskindergarten in Meidling. In der von "Kinder in Wien" betriebenen Einrichtung soll laut "Presse" Unfassbares passiert sein.

"Kiwi-Chef Thomas-P. Siegl (l.). Zwei Frauen sperrten Kinder in Bad (Symbolbild). (Bild: Sabine Hertel, iStock)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Sechs bis acht Kleinkinder im Alter zwischen ein und zwei Jahren sollen von zwei Kindergärtnerinnen allein in einen Waschraum gesperrt worden sein.

Ein traumatisches Erlebnis für die Knirpse, die zum Teil noch nicht einmal sprechen können. "Wir haben das nur erfahren, weil ein älterer Vorschulbub das beobachtet und zu Hause erzählt hat", berichtet eine Mutter der "Presse".

22 Monate altes Kind

"Mein Kind spricht noch nicht, aber ich habe schon im Jänner gemerkt, dass es sich verändert hat. Es schläft nur noch bei Licht, schreit, wenn man die Klotüre schließt und hat seine Fröhlichkeit verloren."

Das 22 Monate alte Kleinkind der Frau soll am 8. April eingesperrt worden sein, Die Wienerin brachte den Fall ins Rollen. Die beiden Betreuerinnen wurden entlassen. Sie dürften mit den Kindern überfordert gewesen sein.

"Ich bedauere den Vorfall sehr", so "Kiwi"-Chef Thomas-Peter Siegl. Eine Kinderpsychologin wurde mit dem Fall betraut, alle Eltern per Brief informiert. Die MA11 ermittelt.

Die Bilder des Tages
Die Bilder des Tages

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Robert am 24.04.2019 07:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Bei Kinder in Wien kein Einzelfall. Die Zustände sind leider erschreckend. Betreuerinnen denen die Kinder einfach egal sind.Das Handy ist einfach wichtiger und das ist schon öfters aufgefallen.Dafür wird gezahlt.Wahnsinn.

    einklappen einklappen
  • Schlechte Betreuungsverhältnisse? am 24.04.2019 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    Zu wenige MitarbeiterInnen

    Ja wie kommt das bloß? Jetzt sind wieder alle entsetzt, dabei ist das ein Ergebnis des mangelhaften Wirtschaftens.

  • natürlich ein skandal am 25.04.2019 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    so kleine kinder einzusperren

    nur weil man unfähig ist, diese entsprechend zu betreuen ist schlichtweg ein skandal. gsd. wurden diese "betreuerInnen" bereits entfernt. wobei ich auch sagen muss, dass es in den 60er jahren ein privileg war, nur im waschraum, ohne licht oder decke stundenlang und manchmal sogar die ganze nacht eingesperrt zu werden. die alternative wären prügelstrafen gewesen. das nur weil man im schlafsaal mit dem bettnachbarn geflüstert hat, man hatte ja noch zuviel energie. danke nochmals an die "erzieher" auf der hohen warte 3-5 gruppe 6.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • natürlich ein skandal am 25.04.2019 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    so kleine kinder einzusperren

    nur weil man unfähig ist, diese entsprechend zu betreuen ist schlichtweg ein skandal. gsd. wurden diese "betreuerInnen" bereits entfernt. wobei ich auch sagen muss, dass es in den 60er jahren ein privileg war, nur im waschraum, ohne licht oder decke stundenlang und manchmal sogar die ganze nacht eingesperrt zu werden. die alternative wären prügelstrafen gewesen. das nur weil man im schlafsaal mit dem bettnachbarn geflüstert hat, man hatte ja noch zuviel energie. danke nochmals an die "erzieher" auf der hohen warte 3-5 gruppe 6.

  • Christian Spitznagel am 24.04.2019 19:25 Report Diesen Beitrag melden

    Geschäftsführung weiss wohl Bescheid

    Also meine Tochter war auch in einen Kiwi Kindergarten und wir hatten Verbesserungsvorschläge bzw. Wünsche und wurden deswegen gekündigt. Wir wollten z.B. das es zum Frühstück nicht nur CLEVER Knäckebrot sondern auch anderes Brot gibt. Hier wurde dann schon die Kündigung angedroht. Ausgeführt wurde Sie dann als wir bemerkt haben (wegen einen Unfall meiner Tochter am Spielplatz) das diese auf einen öffentlichen Spielplatz mitgenommen wurde, welcher ca. 20 Minuten entfernt war und Sie dort dann wegen der guten Aufsicht von einem Klettergerüst gefallen ist, obwohl wir dem nie zugestimmt haben.

  • Schlechte Betreuungsverhältnisse? am 24.04.2019 09:13 Report Diesen Beitrag melden

    Zu wenige MitarbeiterInnen

    Ja wie kommt das bloß? Jetzt sind wieder alle entsetzt, dabei ist das ein Ergebnis des mangelhaften Wirtschaftens.

  • Robert am 24.04.2019 07:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wahnsinn

    Bei Kinder in Wien kein Einzelfall. Die Zustände sind leider erschreckend. Betreuerinnen denen die Kinder einfach egal sind.Das Handy ist einfach wichtiger und das ist schon öfters aufgefallen.Dafür wird gezahlt.Wahnsinn.

    • erich07 am 24.04.2019 09:57 Report Diesen Beitrag melden

      @Robert

      Genau wie zuhause. Damit das Kind nicht sieht, es geht auch anders.

    • Marisa am 24.04.2019 10:06 Report Diesen Beitrag melden

      Erschreckend

      ... ist Ihr Kommentar! Totale ahnungslose Verallgemeinerung. Tausende Kinder gehen in Wiener Kindergärten und werden tag tägl. dort ausgezeichnet versorgt.

    einklappen einklappen