Meinl-Reisinger

27. Juni 2019 17:09; Akt: 27.06.2019 18:04 Print

Kritik am Zustand des Jüdischen Friedhofs

Die Neos-Chefin hat den Währinger Friedhof besucht und den Zustand kritisiert. Sie möchte "einen würdigen Erinnerungsort" schaffen.

                                (Bild: Helmut Graf)

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Neos-Chefin Beate Meinl-Reisinger hat am Donnerstag den jüdischen Friedhof Währing besucht. Sie möchte damit den Verein „Rettet den jüdischen Friedhof Währing“ unterstützen. Meinl-Reisinger findet, dass der „Zustand wirklich beschämend“ ist. Sie will hier „einen würdigen Ort der Erinnerung schaffen“. Mit der Kritik am Zustand des Friedhofs ist sie nicht allein.

Kritik der Kultus-Gemeinde

Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Oskar Deutsch kritisiert: „Fast alle Gräber sind in einem schlechten Zustand“. Er freut sich aber über die Unterstützung durch Meinl-Reisinger. Deutsch dankt den Freiwilligen des Vereins: „Sie haben bereits zu einer starken Verbesserung der Lage vor Ort beigetragen.

Weitere Kritik

Schon vor einigen Wochen kam Kritik an den Laufstrecken am Zentralfriedhof auf. Daraufhin wandte sich die jüdische Organisation B’nai B’rith an die Volksanwaltschaft. Ihr Präsident Victor Wagner kritisierte neben den sportlichen Aktivitäten in der jüdischen Abteilung am Zentralfriedhof, auch den schlechten Zustand der jüdischen Friedhöfe in Wien. Diese gehören zu den schlechtest gepflegten in Europa, kritisierte Wagner.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Karl Max am 27.06.2019 20:41 Report Diesen Beitrag melden

    Jüdische Grabstätten sind Privateigentum

    Habe erst kürzlich gehört, dass jüdische Grabstätten nicht wie bei uns auf 10 Jahre "angemietet" werden, sondern gekauft und somit Privateigentum sind. Auch ist es im Sinne der jüd. Bevölkerung, dass man auf Friedhöfen der Natur ihren Lauf lässt. Wozu soll dann der Friedhof hergerichtet werden und warum mit Spenden oder mit Geld vom Staat? Mir zahlt auch keiner die gärtnerische Gestaltung meines Eigentums.

  • realisthoch3 am 27.06.2019 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht

    Die israelitische Gemeine soll doch ihre Gräber selbst pflegen!Ich muss auch das meiner Großeltern selber pflegen.Egal,was vor über 80Jahren mal beschlossen wurde,die Zeit ist vorbei,aus.Was soll Österreich nicht noch alles erledigen?

  • Joseph am 27.06.2019 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Man möge mich aufklären, ob ich falsch informiert bin; aber mich lehrte man, daß im jüdischen Glauben Friedhöfe/Gedenkstätten NICHT renoviert werden, sondern wieder in Natur übergehen - weil es so Brauch ist

Die neuesten Leser-Kommentare

  • NameVor am 27.06.2019 23:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Titel

    wie wäre es den zustand in wien zu kritisieren, und dementsprechend etwas zu unternehmen..ja, nein, vielleicht?

  • realisthoch3 am 27.06.2019 21:35 Report Diesen Beitrag melden

    Es reicht

    Die israelitische Gemeine soll doch ihre Gräber selbst pflegen!Ich muss auch das meiner Großeltern selber pflegen.Egal,was vor über 80Jahren mal beschlossen wurde,die Zeit ist vorbei,aus.Was soll Österreich nicht noch alles erledigen?

  • Joseph am 27.06.2019 21:13 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Man möge mich aufklären, ob ich falsch informiert bin; aber mich lehrte man, daß im jüdischen Glauben Friedhöfe/Gedenkstätten NICHT renoviert werden, sondern wieder in Natur übergehen - weil es so Brauch ist

  • Karl Max am 27.06.2019 20:41 Report Diesen Beitrag melden

    Jüdische Grabstätten sind Privateigentum

    Habe erst kürzlich gehört, dass jüdische Grabstätten nicht wie bei uns auf 10 Jahre "angemietet" werden, sondern gekauft und somit Privateigentum sind. Auch ist es im Sinne der jüd. Bevölkerung, dass man auf Friedhöfen der Natur ihren Lauf lässt. Wozu soll dann der Friedhof hergerichtet werden und warum mit Spenden oder mit Geld vom Staat? Mir zahlt auch keiner die gärtnerische Gestaltung meines Eigentums.