EU-Austrittspartei

23. September 2016 14:35; Akt: 28.10.2016 03:43 Print

Leopoldstadt: "Wahlanfechtung so gut wie sicher"

Nicht nur die NEOS denken über eine Anfechtung der neuerlichen Bezirksvertretungswahl in der Leopoldstadt nach, die EU-Austrittspartei ist schon einen Schritt weiter: Sie haben das Ergebnis beeinsprucht und rechnen fix damit, dass es eine Anfechtung geben wird.

 (Bild: EU-Austrittspartei)

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Nicht nur die die EU-Austrittspartei ist schon einen Schritt weiter: Sie haben das Ergebnis beeinsprucht und rechnen fix damit, dass es eine Anfechtung geben wird.


Die zweite Anfechtung der Leopoldstadt-Wahl wird immer wahrscheinlicher: Die EU-Austrittspartei hat das Ergebnis bereits bei der Stadtwahlbehörde beeinsprucht, wie Parteiobmann Robert Marschall am Freitag der "APA" verrät.

Nicht zuletzt die schadhaften Wahlkarten bei der Wiederholungswahl am 18. September sind der Grund dafür, warum Marschall Einspruch erhebt. Er ortet auch eine schlampige Auszählung, die Unterschriften auf den Kuverts seie nicht geprüft worden.

Die EU-Austrittspartei erwartet sich davon, dass ein Mandat von den Grünen zur FPÖ wandert. Marschall rechnet jedoch nicht damit, dass seinem Einspruch stattgegeben wird. Das offizielle Endergebnis wird am kommenden Montag nach einer Sitzung der Stadtwahlbehörde bekanntgegeben.

Ab dann läuft die vierwöchige Frist für etwaige Anfechtung. Während auch die NEOS prüfen und Beweise sammeln, geht die EU-Austrittspartei fix von einer Anfechtung aus: "Aus meiner Sicht ist eine Wahlanfechtung so gut wie sicher", so Marschall.

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