Bluttat in Meidling

12. Februar 2019 22:50; Akt: 13.02.2019 10:36 Print

Eifersucht! Ex schießt Kellnerin (48) in den Kopf

von Clemens Oistric - Die elfte Bluttat in diesem Jahr: Das Opfer ist die beliebte Kellnerin Violeta J. (48), mutmaßlicher Täter ihr Ex Zelko B.

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Tiefe Trauer um Violeta J.: Ihr Ex-Partner Zelko B. soll sie vor ihrem Arbeitsplatz in Meidling erschossen haben. Ein Bosnier (52) schneite im Meidlinger "Café Rebeca" vorbei, orderte bei seiner Ex-Partnerin ein Getränk und wirkte - so Stammgäste - zur Abwechslung einmal friedlich. Wie gewohnt dauerte die Schicht der serbischstämmigen Kellnerin bis 21.00 Uhr. Sie wollte sich danach im wenige Meter entfernten "Café Zero" noch ein Bier holen. Als sie sich auf den Weg machte, verfolgte Zelko B. seine Ex-Partnerin. Um circa 21.20 Uhr dürfte die Situation dann fürchterlich eskaliert sein: Zelko B. soll völlig überraschend eine Pistole gezogen und Violeta J. einmal gezielt in den Kopf geschossen haben. Die Frau brach blutüberströmt mitten auf der Straße zusammen. Der Mann versuchte sich danach selbst zu richten, feuerte sich eine Kugel in den Kopf. Zeugen holten Hilfe, die Wiener Berufsrettung brachte die Schwerverletzte ins UKH-Meidling, wo sie notoperiert wurde. Doch auch die Kunst der Ärzte konnte sie nicht mehr retten: Etwas mehr als zwei Stunden nach der Bluttat verlor sie den Kampf um ihr Leben - dies erfuhr "Heute" in der Nacht zum Mittwoch. Der mutmaßliche Täter - für ihn gilt die Unschuldsvermutung - rang weniger Kilometer entfernt im AKH mit dem Tod. Auch seine Prognose war düster. Die Kripo ermittelte in der Zwischenzeit am Tatort bereits auf Hochtouren. "Ersten Informationen zufolge dürfte es sich um eine Beziehungstat handeln. Der Verdächtige hatte eine kleine Pistole bei sich", sagte Pressesprecher Paul Eidenberger gegenüber "Heute".

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Die Serie der Gewalt reißt nicht ab. Die bereits elfte Bluttat des Jahres erschütterte in der Nacht zum Mittwoch die Hauptstadt. Das Opfer: Die beliebte Meidlinger Kellnerin Violeta J.. Sie liegt im Koma, dürfte nie wieder aufwachen.

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Opfer verfolgt

J. ist bereits die achte Frau, die dieses Jahr in Österreich gewaltsam aus dem Leben gerissen wird. Im Schnitt jeden vierten Tag (!) mussten die Ermittler 2019 zu einem Gewaltverbrechen ausrücken.

So auch gestern Abend. Ein Bosnier (52) schneite im Meidlinger "Café Rebeca" vorbei, orderte bei seiner Ex-Partnerin ein Getränk und wirkte – so Stammgäste – zur Abwechslung einmal friedlich. Wie gewohnt dauerte die Schicht der serbischstämmigen Kellnerin bis 21.00 Uhr. Sie wollte sich danach im wenige Meter entfernten "Café Zero" noch ein Bier holen. Als sie sich auf den Weg machte, verfolgte Zelko B. seine Ex-Partnerin.

Gegen Mitternacht verstarb Violeta J.

Um circa 21.20 Uhr dürfte die Situation dann fürchterlich eskaliert sein: Zelko B. soll völlig überraschend eine Pistole gezogen und Violeta J. einmal gezielt in den Kopf geschossen haben. Die Frau brach blutüberströmt mitten auf der Straße zusammen. Der Mann versuchte sich danach selbst zu richten, feuerte sich eine Kugel in den Kopf.


Quelle: video3

Zeugen holten Hilfe, die Wiener Berufsrettung brachte die Schwerverletzte ins UKH-Meidling, wo sie notoperiert wurde. Doch auch die Kunst der Ärzte konnte sie nicht mehr retten: Die Kellnerin liegt im Koma, dürfte nie wieder aufwachen. Der mutmaßliche Täter – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – ist tot.

Die Kripo ermittelte in der Zwischenzeit am Tatort bereits auf Hochtouren. „Ersten Informationen zufolge dürfte es sich um eine Beziehungstat handeln. Der Verdächtige hatte eine kleine Pistole bei sich", sagte Pressesprecher Paul Eidenberger gegenüber "Heute".

"Violeta war wie eine Schwester für mich. Ich kann nicht fassen, dass sie tot ist …"

Zelko B. soll seine Frau und seine vier Kinder laut einer Zeugin wegen Violeta J. verlassen haben. Anscheinend soll sie ihm wiederum wegen eines anderen Mannes den Laufpass gegeben haben. "Sie hatte einen neuen Freund und war sehr glücklich. Das hat er nie verkraftet", so Café-Chefin Slavica S. (55): "Violeta war wie eine Schwester für mich. Sie war ein sehr liebe Frau – nur mit den Männer hatte sie immer Pech."


Slavica S. trauert: "Violeta war meine Kellnerin – und Freundin."

Während ihre langjährige Mitarbeiterin im Spital notoperiert wurde, bangte und betete sie mit anderen Stammgästen für Violeta J. Als sie telefonisch die Nachricht erhielt, dass J. nicht mehr aufwachen wird, brach Slavica S. in Tränen aus und musste von ihrem Ehemann gestützt werden. Er chauffierte die Wirtin dann ins UKH-Meidling.

Bosnier soll Bluttat angekündigt haben

Nur Minuten zuvor hatte Slavica S. dem "Heute"-Reporter noch geschildert, dass der Bosnier dem späteren Opfer wegen der Trennung schon vor fünf Monaten mit Mord und Selbstmord gedroht habe. Die in dem Lokal vor anderen Leuten ausgesprochene Drohung nahm niemand ernst. "Er hat Violeta immer wieder bedroht und geschlagen. Aber so etwas Schreckliches hat ihm niemand zugetraut", schilderte Slavica S.

Ein fataler Irrglaube, wie sich gestern herausstellen sollte. An der Schank erinnern nun nur noch zwei Rosen an die langjährige gute Seele. Es waren die Lieblingsblumen von Violeta J.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • K.K. am 13.02.2019 01:05 Report Diesen Beitrag melden

    Kein Tag mehr ohne MORD !

    Hätte mich gewundert , wäre mal ein Tag ohne Messerattentat geblieben ! Und wieder in der Migrantenszene , wieder gegen eine Frau und wieder aus fremdkulturellen Motiven wie Ehre und Menschen (= Frauen ) besitz !

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  • David am 13.02.2019 01:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Wie im Wilden Westen.

    Es wird in Wien immer schlimmer!

  • myopinion am 13.02.2019 06:26 Report Diesen Beitrag melden

    Mord #11

    Bosnier und Serben, fallen mir in letzter Zeit immer unangenehmer auf. Schade, dass diese Tragödie nicht verhindert werden konnte.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sebastian am 13.02.2019 14:43 Report Diesen Beitrag melden

    Bravo

    Jetzt haben wir endlich eine Regierung die für unsere Sicherheit arbeitet. Nach nur 2 Monaten im Amt wurde das gefährliche BVT durchsucht. Bereits im Sommer wurde der für die innere Sicherheit wichtige 12 Stundentag eingeführt und die Zerschlagung der AUVA angedacht. Die Grenzen werden noch immer nicht kontrolliert. Es werden immer noch weniger abgeschoben als ankommen.

  • TantePolly am 13.02.2019 12:58 Report Diesen Beitrag melden

    Frauen welche vom Ex-Partner bedroht

    werden sollten sich rechtzeitig bewaffnen und einen Selbstverteidigungs-Schießkurs besuchen.

    • Penelope am 13.02.2019 15:49 Report Diesen Beitrag melden

      Naja

      Bei der alltäglichen Täter/Opfer-Umkehr bei Behörden und Justiz vielleicht doch nicht die beste Idee... wenn du dich mit Pfefferspray gegen ein hormongesteuertes Wesen wehrst bist zu 99% du diejenige die wegen Körperverletzung vor Gericht steht. Kannst ja auch gegen einen Traumatisierten nicht dein Menschenrecht auf Freiheit und Unversehrtheit einfordern, wo käme da unser "Rechtsstaat" denn hin...

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  • Spaltpilz am 13.02.2019 10:15 Report Diesen Beitrag melden

    Raue Sitten

    Vor Jahren habe ich schon Erfahrungen mit Eifersüchtigen Gästen gemacht.Seither flirte ich mit keiner Kellnerin mehr...Einmal war so gar ein verschmähter Liebhaber dabei,der mir drohte....Ein paar Tage später hat dann die Kellnerin etwas abbekommen...

  • Roman Polz am 13.02.2019 09:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    ich finde Eifersucht ganz einfach blöd. alle glauben der Partner ist das Eigentum. Höchststrafe ist angesagt. Auch wenn sich solche Fälle damit nicht verhindern lassen.

    • Lisa am 13.02.2019 13:00 Report Diesen Beitrag melden

      Lesen?!

      Beide sind tot! Somit kriegt gar keiner eine Strafe!

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  • mani am 13.02.2019 09:59 Report Diesen Beitrag melden

    Ich bin der Meinung

    habe es schon öfter geschrieben ein viel Völkerstaat wird nie Funktionieren nur es glaubt einfach niemand.