Unterrichtsmodell

09. März 2018 13:32; Akt: 09.03.2018 13:32 Print

Mehrstufenklassen feiern Jubiläum mit Umzug

Seit 20 Jahren gibt es Mehrstufenklassen in Wien. Aus diesem Anlass wurde ein großer Festumzug durch die Wiener Innenstadt organisiert.

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Mit einem Festumzug durch die Wiener Innenstadt ist am Freitag die Aktionswoche anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Wiener Mehrstufenklassen zu Ende gegangen. Im Rahmen der Aktionswoche fanden an zahlreichen Wiener Schulen Präsentationen und Veranstaltungen statt. Einen besonderen Höhepunkt stellte ein Festempfang mit einem Vortrag des renommierten Hirnforschers Prof. Dr. Gerald Hüther dar. Zum Abschluss der Aktionswoche bekräftigten Wiens Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky und der amtsführende Wiener Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer, dass Wien alles tun werde, um den Weiterbestand des bewährten Modells der reformpädagogischen Mehrstufenklassen auch für die Zukunft zu sichern: "Mit dem Modell der Wiener Reformpädagogischen Mehrstufenklasse hat Wien ein erfolgreiches Schulmodell geschaffen, ... ... das sich allergrößter Beliebtheit bei Kindern und Eltern erfreut. "Dieses muss auch künftig in bewährter Qualität garantiert sein". Sie richteten daher einen Appell an den Bund, die für die zahlreichen reformpädagogischen Modelle in Wien benötigten LehrerInnenressourcen abzusichern. m Wiener Modell der Mehrstufenklasse lernen Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam in einem Klassenverband. Hierdurch soll der gerade in diesem Alter oft sehr unterschiedlichen Entwicklung der Kinder optimal entsprochen werden. Durch das bewusste Einsetzen der Altersmischung soll der "pädagogische Idealfall" eintreten, dass die Kinder einander den Lehrstoff auch gegenseitig erklären und vermitteln. Im heurigen Schuljahr werden an Wiens Volksschulen 117 Mehrstufenklassen mit reformpädagogischem Schwerpunkt geführt. In den Wiener Mehrstufenklassen werden insgesamt etwa 2.800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

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Mit einem Festumzug durch die Wiener Innenstadt ist am Freitag die Aktionswoche anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Wiener Mehrstufenklassen zu Ende gegangen. Im Rahmen der Aktionswoche fanden an zahlreichen Wiener Schulen Präsentationen und Veranstaltungen statt, einen besonderen Höhepunkt stellte ein Festempfang mit einem Vortrag des renommierten Hirnforschers Prof. Dr. Gerald Hüther dar.

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Mehrstufenklassen für die Zukunft sichern

Zum Abschluss der Aktionswoche bekräftigten Wiens Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky und der amtsführende Wiener Stadtschulratspräsident Heinrich Himmer, dass Wien alles tun werde, um den Weiterbestand des bewährten Modells der reformpädagogischen Mehrstufenklassen auch für die Zukunft zu sichern:

"Mit dem Modell der Wiener Reformpädagogischen Mehrstufenklasse hat Wien ein erfolgreiches Schulmodell geschaffen, das sich allergrößter Beliebtheit bei Kindern und Eltern erfreut. Dieses muss auch künftig in bewährter Qualität garantiert sein". Sie richteten daher einen Appell an den Bund, die für die zahlreichen reformpädagogischen Modelle in Wien benötigten LehrerInnenressourcen abzusichern.


Quelle: Video3/Heute.at

Das Konzept der Mehrstufenklasse

Im Wiener Modell der Mehrstufenklasse lernen Kinder unterschiedlichen Alters gemeinsam in einem Klassenverband. Hierdurch soll der gerade in diesem Alter oft sehr unterschiedlichen Entwicklung der Kinder optimal entsprochen werden. Durch das bewusste Einsetzen der Altersmischung soll der "pädagogische Idealfall" eintreten, dass die Kinder einander den Lehrstoff auch gegenseitig erklären und vermitteln.

Im heurigen Schuljahr werden an Wiens Volksschulen 117 Mehrstufenklassen mit reformpädagogischem Schwerpunkt geführt. In den Wiener Mehrstufenklassen werden insgesamt etwa 2.800 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Censnorship am 09.03.2018 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Verkehrskollaps...

    Gratulation, dafür wurde die Wipplingerstraße KOMPLETT gesperrt... Eventuell wäre es intelligenter den Kinder was beizubringen, anstatt mit ihnen demonstrieren zu gehen...

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  • Evi am 11.03.2018 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Schule

    Mehrstufenklassen hat es früher vor allem auf den Land gegeben wurde dann abgeschafft mit der Begründung nicht zeitgemäß. Die Schüler müssten dann weite Strecken zur Schule jetzt sind wir wieder in der guten alten Zeit

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Evi am 11.03.2018 17:09 Report Diesen Beitrag melden

    Schule

    Mehrstufenklassen hat es früher vor allem auf den Land gegeben wurde dann abgeschafft mit der Begründung nicht zeitgemäß. Die Schüler müssten dann weite Strecken zur Schule jetzt sind wir wieder in der guten alten Zeit

  • Censnorship am 09.03.2018 13:58 Report Diesen Beitrag melden

    Verkehrskollaps...

    Gratulation, dafür wurde die Wipplingerstraße KOMPLETT gesperrt... Eventuell wäre es intelligenter den Kinder was beizubringen, anstatt mit ihnen demonstrieren zu gehen...

    • Drakensang am 09.03.2018 16:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Censnorship

      Was mich dabei wirklich stört ist, daß hier Kinder instrumentalisiert wurden.

    • Mona Mur am 09.03.2018 18:00 Report Diesen Beitrag melden

      Ratio

      Für die Kinder sollte man alles tun .... Ihnen Möglichkeiten wegzunehmen sich zu entwickeln spricht nicht gerade für eine positive Entwicklung in der Gesellschaft ....

    • Monika Ostermeier am 09.03.2018 19:55 Report Diesen Beitrag melden

      Frau

      wurden die erziehungsberechtigt/Eltern gefragt, ob sie mit der teilnahme ihres Kindes an der Demo einverstanden sind? Ich finde es eine frechheit, kindern parolen einzutrichtern und zu instrumentalisieren und noch dazu STATT Unterricht!!!!!

    • Drakensang am 09.03.2018 22:20 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Mona Mur

      Niemand will den Kindern damit etwas wegnehmen. Es geht hier reinem die Demo und den Bildern dazu. Aus meiner Erfahrung heraus ist die Intrumentalisierung aber diesbezüglich sichtbar, was ich schon fast als leichten Missbrauch einstufen. Egal jetzt mit oder ohne Billigung der Eltern. In meiner Kindheit war das etwas anders. Da traten wir zu Weihnachtsfeiern in Pensionistenklubs auf und die Kostüme schneiderten und bastelten unsere Eltern.

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