Festnahme in der U6

22. Oktober 2017 11:51; Akt: 22.10.2017 12:26 Print

Messerstich in U-Bahn-Station: Mann (32) verletzt

Ein Streit in der U-Bahn-Station Längenfeldgasse eskalierte am Samstag. Ein 38-Jähriger ging mit einem Klappmesser auf seinen Gegner los.

Mit diesem Messer ging ein 38-Jähriger auf sein Opfer (32) los. (Bild: LPD Wien)

Mit diesem Messer ging ein 38-Jähriger auf sein Opfer (32) los. (Bild: LPD Wien)

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Diese Auseinandersetzung ging für einen der Beteiligten böse aus.

Am Samstag um 5.15 Uhr stritten zwei Männer heftig am Bahnsteig in der U-Bahn-Station Längenfeldgasse. Die Situation eskalierte: Ein 38-jähriger Georgier ging mit seinem Klappmesser auf seinen 32-jährigen Gegner, einen Nigerianer, los! Das Opfer trug Schnittwunden davon.

Eine wilde Verfolgungsjagd begann, als die Polizei eintraf. Der 38-jährige Messer-Angreifer wollte davonlaufen, rannte in eine U6 Richtung Floridsdorf. Die Polizisten des Stadtpolizeikommandos Meidling folgten ihm. "Die Kollegen sagten ihm, er soll sich auf den Boden legen", schildert Polizeisprecher Harald Sörös die Situation. Der Mann wurde festgenommen, seine Waffe sichergestellt.


Opfer versuchte zu flüchten

Noch während der Festnahme des mutmaßlichen Messerstechers versuchte das 32-jährige Opfer zu flüchten, fing an zu laufen – vermutlich aus Angst vor der Polizei. Beamte hielten den Mann aber nach einigen hundert Metern auf. Bei der Vernehmung sagte der Mann, er habe "Angst bekommen und sei deshalb geflüchtet". Beide Männer dürften einen Hintergrund im Drogenmilieu haben. Das Opfer wurde nach einer Vernehmung freigelassen.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Melitta Klötinger am 22.10.2017 12:14 Report Diesen Beitrag melden

    Lebenswerteste Stadt der Welt

    Der tägliche Einzelfall . Man kann nur hoffen , das nach dem Abdanken von Häupl nicht wieder ein roter das Amt des Bürgermeisters nachbesetzt . Wie ist gefährlich geworden . Jede Woche Messerstechereien , Überfälle , Vergewaltigungen , etc. . Wie und warum wurde Wien innerhalb weniger Jahre so grindig ?

    einklappen einklappen
  • Christine am 22.10.2017 12:41 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Erschreckend

    Lieber Herr Kurz! Bitte bemühen sie sich das man sich wieder ausser Haus traut! So kann es nicht mehr weiter gehen! Machen Sie Österreich wieder sicherer!

    einklappen einklappen
  • skyfarmer am 22.10.2017 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr

    wird doch nicht wieder ein einzelfall sein wie so viele.. Wien ist ja die sicherste Stadt der Welt. . hoffe es kommt nicht wieder so ein unnötiger Bürgermeister wie häupl . und woher stammen diese gewalttätigen vollpfosten?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • fireone am 23.10.2017 07:15 Report Diesen Beitrag melden

    Fragen sie doch den Bürgermeister.

    Melitta Klötinger Der behauptet, nach wie vor, Wien ist die sicherste und lebenswerteste Stadt der Welt.

  • zimbo am 23.10.2017 06:43 Report Diesen Beitrag melden

    Häupls und Vassilakous Wien

    Für diese Typen, ihere Grundversorgung und Folgekosten gehen wir länger arbeiten und haben weniger Geld und Sicherheit.aber Rot konnte sich so halten.

  • Österreicher am 23.10.2017 03:32 Report Diesen Beitrag melden

    Faymann, wo sind Sie?

    Sehen Sie zu, was Sie, Kern und Häupl aus unserem einst lebenswerten Österreich gemacht haben? Sie haben den Anspruch auf einen Regierungssitz für immer verloren. Die SPÖ wird das gleiche Schicksal erleiden, wie die Grünen, weil sie sich mit Personen ins Bett legen, die den Mondstern in die Höhe halten, statt die rot-weiß-rote Fahne.

  • Yve Stritzi am 22.10.2017 22:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hm

    Wieder mal in der u6... aber ja die öffis sind alle so sicher in wien

  • Mikko-Ekko am 22.10.2017 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Kosten?

    Kann die Presse bitte die Kosten ermitteln, die anfallen? All-inclusive: Rettung, Spital, Polizei, Anwalt, Prozess ... und warum diese Verbrecher weiter im Land bleiben dürfen wäre auch interessant, ist mir unverständlich?