Werkzeug fehlt

27. November 2018 13:25; Akt: 27.11.2018 14:20 Print

Spezialschrauben: Keine Reparatur für Leihräder

Rund 1.000 Leihräder stehen derzeit am Abschleppplatz der MA48. Dort machen die Schrauben aus Asien Probleme.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Seit August sammelte die MA48 Leihräder ein, die sie am Straßenrand, in Bäumen oder im Donaukanal gefunden hat. Diese stehen derzeit am Abschleppplatz auf der Simmeringer Haide. Und dort bleiben sie wohl noch eine Weile. Denn man kann recht wenig mit den Drahteseln von oBike und Ofo anfangen.

Spezialschrauben bringen MA48 zur Verzweiflung

Man versuchte bis zuletzt die Anbieter zu kontaktieren, veröffentlichte sogar eine Meldung auf der Amtstafel. Jedoch ohne Erfolg. "Es hat sich keiner gemeldet und jetzt sind die Räder nach acht Wochen in unser Eigentum übergegangen", so Ulrike Volk, Sprecherin der MA48 gegenüber "Wien Heute".

Falls die Räder im guten Zustand sind, dann kommen sie in eine Garage. Bei einer Vielzahl der Leihräder kann gerade noch der Sattel verwendet werden. Mit dem Rest kann man nichts anstellen. Der Grund: Man kann das Rad nicht zerlegen. Das Gestell wurde nämlich mit Spezialschrauben montiert. Womöglich, damit es nicht von Passanten demontiert wird. Die MA48 besitzt nicht das nötige Werkzeug.

Was passiert nun mit den Rädern?

Derzeit stehen sie noch am Abschleppplatz. Bis zum Frühjahr 2019 will man entscheiden, was man mit den brauchbaren Rädern anstellt. Entweder sie werden verkauft oder versteigert, so Volk.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(slo)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Penelope am 27.11.2018 14:24 Report Diesen Beitrag melden

    Ähemm...

    Wie wäre es mit "aufbohren"? Man muss ja nur den Kopf der Schrauben entfernen... außerdem kann man doch auch einfach einen Abdruck machen und sich entsprechendes Werkzeug fertigen lassen, wird auch nicht die Welt kosten ;)

    einklappen einklappen
  • Da Radla am 27.11.2018 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Und als nächstes

    diese E-Scooter bitte entsorgen. Da war das Rad-Chaos noch erträglich, weil mit Menschenantrieb. Mit Strom fahren diese Scooter einfach zu schnell. Mit 20khm durch die Mariahilfer, wo die Radler nur Schrittempo fahren dürfen...am besten zu Zweit draufstehend.

  • Mama Renate am 27.11.2018 15:46 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Amtsschimmel

    Hat oBike vor der Insolvenz nicht die Velos an einen Zürcher Unternehmer namens Kutal überschrieben? In den ärmeren EU-Ländern und am Balkan sind diese Velos unbeschädigt um ca. 50.- Euro verkäuflich. Hr. Kutal konnte inzwischen schon 20 seiner Lager schließen, weil er die Fahrräder veräußern konnte.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Der Plauderer am 28.11.2018 17:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schwachsinn

    1 Schlag mit dem Hammer 50 cent, gewusst wie 5 euro. Bei uns in Österreich gibt es keinen Beamten der ein gewusst wie kennt ??? Die Gelben kochen auch nur mit Wasser ( wenns eins haben ) wie blöde muß die Mannschaft im Parlament sein wenn alle nur die Hand aufhalten und kein Werkzeug halte können. Geb mir ein OBike und ich zerlege es in 10 Minuten mit meinen Privatwerkzeug. Und solche Individien bekommen noch Gehalt, nachher auch noch Rente ??? Wer hat an den Gelben Rädern verdient??? Das sollte im Vordergrund stehen und der soll jetzt die Kosten Tragen.

  • Meister Pumuckl am 28.11.2018 16:00 Report Diesen Beitrag melden

    Flex

    das Universalwerkzeug, damit geht alles irgendwie auf.

  • Dean am 28.11.2018 08:25 Report Diesen Beitrag melden

    war ja zu erwarten

    Als der ganze Hokus Pokus mit den "Gratis Rädern" los ging, konnte man sofort Bilder im Netz anschauen auf denen andere Städte die Probleme mit dieser Art des Datensammeln aufzeigten. Bilder von riesen Haufen schrottreifer Räder. In Wien hat sich dazu niemand Gedanken gemacht. Jetzt haben wir den vorhersehbaren Schrott hier stehen und wer zahlt dafür - der Wiener Steuerzahler. Ach ja bei den Rollern werden demnächst die Akkus kapput, dann werden wohl auch diese elegant "entsorgt". Dann stehen massenhaft "Umweltbomben" herum. Wetten?

  • PeterKarl am 28.11.2018 07:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Y Schrauben?

    Gibt's schon ewig als Sicherungsschrauben bei Elektrogeräte. Habe mehrere Sätze davon und bin nur Hobbyschrauber.

    • Manfred am 28.11.2018 08:25 Report Diesen Beitrag melden

      Hobbyschrauber !

      Da sieht man wie die Österreicher von Rot-GRÜN Politik Geprägt Wurde , Keine eigenen Iden , jeder Werkzeug -Macher kann sowas anfertigen .

    einklappen einklappen
  • Kultur Bua am 27.11.2018 17:32 Report Diesen Beitrag melden

    Moderne Kunst

    Verschrotten das Zeug - es was eine blöde Idee - und was bleibt ist der Müll ...ich würde keinen Aufwand betreiben - in die Presse damit und hübsche Würfel draus machen, damit bauen wir dann das Grabmal der Grünen Bewegung!

    • manfred am 28.11.2018 08:37 Report Diesen Beitrag melden

      Grüne Bescherung !

      Alle Gute sind 3, Kaput ist schon Griechenland , Italien , und die nächsten sind wir Österreicher seit Grün Politik als Verschwender , das haben uns die Grünen Beschert .

    einklappen einklappen