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16. April 2019 07:30; Akt: 16.04.2019 07:50 Print

So funktioniert die Massage ohne Masseur

"Zukunft der Massage": Die drei Gründer von "Ohmm" wollen die Massage demokratisieren. Denn sie ist günstiger, jederzeit und ohne Masseur verfügbar.

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Einfach aus dem Alltag flüchten - in der Mittagspause, vor einem Flug oder nach einer Prüfung. Jederzeit eine Massage genießen, das hört sich verlockend an, ist für viele jedoch aufgrund der hohen Kosten ein weit entfernter Traum. Wie bei dem Konzept von Car2go, bietet "Ohmm - the future massage" jetzt an vier Standorten eine Massage2go an.

Masseur gibt es keinen, nur einen kleinen Raum und ein Hightech-Massagebett aus Südkorea, ein Leintuch und der Kunde, auf der Suche nach einer kurzen Entspannung zwischendurch. Es geht um die Vorsorge: Noch bevor der Smartphone-Nacken oder Bildschirm-Rücken schmerzt.

Ist das die Zukunft der Massage?

Wie funktioniert Ohmm?

Einmal registrieren unter www.ohmm.at und nach einer 10-minütigen Einschulung in mittlerweile 4 Hotspots (Rotenturmstrasse 19, Favoritenstrasse 2, Margaretenstraße 26 und Thimiggasse 1) rund um die Uhr massieren lassen.
Bis Ende 2020 sollen weitere Ohmm-Hotspots entstehen. Die drei Gründer (Alexander Lovrek, Marcel Jouja, Stephan Brückler) suchen auch nach Franchisepartnern - um weiter in Österreich expandieren zu können. Bis 2020 wollen sie ihren derzeit 800 Kunden zehn Standorte zur Wahl bieten.

Wie ist die Idee entstanden?

Wie so oft, war auch hier der eigene Schmerz Auslöser für die zündende Idee. Einer der Gründer, Stehan Brückner, erklärt:
„Ich hatte selbst lange Rückenprobleme, habe dann das Bett ausprobiert und war überwältigt. Meine Frau hat es mir anfangs nicht erlaubt, das Bett zu kaufen. Mit zwei Freunden haben wir dann diese Business-Idee geboren“. Stephan litt unter einer Bandscheibenvorwölbung, die Vorstufe eines Bandscheibenvorfalls. Er musste sich täglich massieren lassen und die enormen Kosten haben ihn schließlich auf die Idee gebracht, die Massage zu demokratisieren. Sie für jeden, zu jeder Zeit zugänglich zu machen.

Welche Massagen gibt es?

Man wählt zwischen Stärke, Temperatur und eine der neun Massage-Arten aus. Auf den Bauch legt man Infrarot-Lampen.
„Moxa-Therapie, Shiatsu, Hotstone-Massage. Es sind acht Jade Kugeln, die dich entlang deiner Wirbelsäule massieren und auch mit Infrarot aufgeladen werden. Das Bett scannt dich vorher, weiß wie groß du bist und kann präzise an den Meridian-Punkten deines Rückens arbeiten. So wie bei der Fußreflex-Zonenmassage“, erläutert Stephan Brückler.

Wie viel kostet Entspannung?
45 Minuten Entspannung kosten € 22,-
Massage-Flatrate im Monat um € 59,-
Die Flatrate erlaubt einmal am Tag eine Massage, ohne Bindung oder Mindestvertrag. Ein Bett kostet 3.500 Euro und kann auch über Ohmm erworben werden. Zusätzlich bietet Ohmm spezielle Angebote für Firmenpartner.


Fall Sie neugierig geworden sind, liegt einem kostenlosen Probetermin (unter termin@ohmm.at) nichts mehr im Wege.

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