Hitzeschutz für Städter

26. Juni 2019 07:00; Akt: 25.06.2019 17:01 Print

Paris-App zeigt kühle Orte, Wien Brunnen und Parks

In einer neuen Smartphone-App listet die französische Hauptstadt ihre 900 Kühle-Inseln auf. In Wien führt der Mobile Stadtplan zu Parks, Bädern und Brunnen.

In den Wiener Parks, wie hier dem Theodor-Körner-Park (Meidling), den Wiener Schwimmbädern und an den 1.000 Trinkbrunnen können sich Hitzegeplagte erfrischen. Der Mobile Stadtplan der Stadt Wien zeigt den Weg dorthin. (Bild: MA42/Christian Houdek)

In den Wiener Parks, wie hier dem Theodor-Körner-Park (Meidling), den Wiener Schwimmbädern und an den 1.000 Trinkbrunnen können sich Hitzegeplagte erfrischen. Der Mobile Stadtplan der Stadt Wien zeigt den Weg dorthin. (Bild: MA42/Christian Houdek)

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Wo ist der nächste Park? Wie lang muss ich gehen, um den nächsten Trinkbrunnen oder die naheliegendste Wasserfläche zu erreichen? Fragen wie diese beantwortet die neue App "Extrema Paris". Mithilfe von Echtzeit-Updates basierend auf Satellitendaten, Modellen und Daten rechnet die App die umliegenden Einrichtungen und weisen den Weg zur nächsten Frische-Insel.

App führt in Paris zu Frische-Inseln:

(Bild: Screenshot Extrema Paris)

Auch wenn Wien keine fixe Anzahl kühler Orte auflistet, der mobile Stadtplan erfüllt eine ähnliche Funktion. Hier sind schon jetzt alle 1.000 Trinkbrunnen der Stadt im Mobilen Stadtplan eingezeichnet.

"Auch die Gratis-Badeplätze, Hundebadeplätze, Schwimmbäder und die fast 1.000 Parkanlagen in Wien sind hier übersichtlich aufgelistet", heißt es aus dem Büro von Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ).

Die Stadt setze laufend neue Cooling-Maßnahmen um, etwa Begrünungen oder neue Nebelduschen. Derzeit gibt es in Wien davon 25, weitere – etwa im neuen "Klimaviertel Neubau" sollen folgen. Auch die Wasserspiele in den Wiener Parks, etwa im Theodor Körner Park (Meidling), sollen laufend ausgebaut werden. Mit einem eigenen 2,3 Mio. Euro schweren Fördertopf greift die Stadt den Bezirken im Kampf gegen klimawandel-bedingte Hitzeinseln unter die Arme.

Wiener Bäder nicht auf längere Öffnungszeiten ausgelegt

Trotz der anhaltenden Hitze können die Wiener aber nicht auf eine Ausweitung der Öffnungszeiten der Wiener Bäder hoffen. "Derzeit liegt der Badeschluss bei 20 Uhr, bis alle Besucher das Bad verlassen haben, ist es oft schon 21 Uhr", erklärt das Büro von Sportstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ). Für einen Abendbetrieb seien die Bäder nicht ausgelegt, wird betont. "Das beginnt schon bei der fehlenden Beleuchtung der Bäder, die ein Sicherheitsrisiko darstellt".

Große Parks rund um die Uhr offen, gratis baden auf Wiens Badeplätze

Besser sieht es bei den großen Parks der Stadt aus. Der Rathauspark (City), der Stadtpark (Landstraße) oder der Helmut-Zilk-Park (Favoriten) haben rund um die Uhr geöffnet. Unter den Bäumen können hier Hitzegeplagte Erfrischung finden.

Gerne verweist die Stadt auch auf den insgesamt 60 Kilometer langen Gratis-Wasserzugang in Wien. Beim "ArbeiterInnenstrand", der Strombucht oder den tollen Naturbadeplätzen in der Lobau, Schillerwasser, Mühlwasser, Panozzalacke oder Dechantlacke können die Wiener kostenlos ins kühle Nass abtauchen.

Neu ist heuer der umgestaltete CopaBeach an der Neuen Donau: Neben einem bunten Gastro-Angebote gibt es konsumfreie Freiflächen, ein Sportangebot und perfekte Wasserqualität.

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(lok)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Nein nein nein am 26.06.2019 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    Heiße Tage

    Hinauf auf den Dachstein, da braucht man Winterkleidung. Herrlich

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  • Nein nein nein am 26.06.2019 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    Heiße Tage

    Hinauf auf den Dachstein, da braucht man Winterkleidung. Herrlich