Statt Karl-Lueger-Platz

21. Januar 2018 13:27; Akt: 21.01.2018 14:00 Print

Petition für Ute-Bock-Platz gestartet

Zu Ehren der verstorbenen Flüchtlingshelferin soll ein Platz in der City nach Ute Bock benannt werden. Das fordern mehr als 5.000 mit einer Petition.

Tausende fordern mit einer Petition, dass der Dr.-Karl-Lueger Platz nach der Flüchtlingshelferin Ute Bock umbenannt werden soll.   (Bild: zVg)

Tausende fordern mit einer Petition, dass der Dr.-Karl-Lueger Platz nach der Flüchtlingshelferin Ute Bock umbenannt werden soll. (Bild: zVg)

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Mit einem Lichtermeer wird Flüchtlingshelferin Ute Bock am 2. Februar am Heldenplatz verabschiedet. Schon jetzt gaben mehr als 6.000 auf Facebook an, teilnehmen zu wollen, weitere 18.000 zeigen sich interessiert an dem "Lichtermeer für Ute Bock am HeldInnenplatz".

Umfrage
Soll der "Dr.-Karl-Lueger-Platz" in "Ute-Bock-Platz" umbenannt werden?
24 %
75 %
1 %
Insgesamt 884 Teilnehmer

Jetzt fordert eine neue Initiative einen eigenen Platz zur Erinnerung an die engagierte Flüchtlingshelferin ein. Unter dem Motto "Ute-Bock-Platz statt Karl-Lueger-Platz" fordern schon am Sonntagnachmittag mehr als 5.000 Unterzeichner in der an die Stadt Wien gerichteten Petition.
Prominente Unterstützer wie Chris Lohner sind mit an Bord.

Der Ringabschnitt vor der Universität Wien – der ebenfalls nach Bürgermeister Karl Lueger war – wurde 2012 in "Universitätsring" umbenannt. Vorangegangen waren jahrelange Diskussionen um den Straßennamen, weil Lueger Antisemit war.

Der an der Ringstraße liegende "Dr-Karl-Lueger-Platz" heißt allerdings nach wie vor nach dem Wiener Bürgermeister. In der Petition wird nun die Umbenennung des Platzes gefordert.

"Platz im Herzen Wiens" für Ute Bock gefordert

"2018 stirbt die österreichische Menschenrechtlerin und Flüchtlingshelferin Ute Bock. Ihr selbstloser Einsatz für Asylwerber und Flüchtlinge, die sie mit Wohnraum, Kleidung, Kursen und der Vermittlung von juristischer und medizinischer Hilfe unterstützte, ist beispielgebend. Tausende, die sonst als Obdachlose auf der Straße gelandet wären, fing sie in in ihren Wohnprojekten auf", heißt es.

Und: "Wir fordern das Magistrat der Stadt Wien auf, endlich zu handeln und den Platz im Herzen Wiens endlich nach jemandem zu benennen, der auch eine Ehrung verdient hat. Der Karl Lueger Platz soll in Ute Bock Platz umbenannt werden."

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • fireone am 21.01.2018 14:49 Report Diesen Beitrag melden

    Was hat diese Frau FÜR WIEN gemacht

    das eine Umbenennung des Luegerplatzes rechtfertigt? Dr. Lueger dagegen hat sehr viel mehr für diese, unsere Stadt gemacht. Also soll dieser Platz weiter seinen Namen tragen.

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  • katja am 21.01.2018 15:25 Report Diesen Beitrag melden

    ein klares NEIN zur umbenennung!

    derzeit wollen das 85 % eben nicht!

  • Fabien H. am 21.01.2018 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    Der Platz sollte nicht Mitten in Wien

    sein sondern draußen in Traiskirchen oder in den Außenbezirken wo ihre Schützlinge alle wohnen, falls die noch nicht abgeschoben wurden.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • manuela am 02.02.2018 17:20 Report Diesen Beitrag melden

    wieso sollte

    den platz auf ute bock platz ändern? diese frau hat doch für wien nichts getan also was soll das

    • Konfusius am 02.02.2018 20:27 Report Diesen Beitrag melden

      Das darf nicht gelingen!

      Das Ziel, Österreich zu spalten, scheint der Industrie, den Extrem-Linken plus der sozialdemokratischen Partei zu gelingen, wenn man sich nicht wehrt!

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  • Save the World am 02.02.2018 09:38 Report Diesen Beitrag melden

    Bock für immer

    Super Idee, Danke Ute Bock, dass Du gezeigt hast, "wir sind Mensch" egal wo wie herkommen, Ute Bock Stadt find ich auch gut, ich hoffe da kommt noch eine Petition

    • Konfusius am 02.02.2018 20:17 Report Diesen Beitrag melden

      Save Austrian first!

      Der Herr Lueger war schon in Ordnung, und Sie sind es nicht!

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  • Max Mustermann am 22.01.2018 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Eine ganze Stadt soll so heißen

    Ich bin dafür, dass man den Namen Wien ab heute vergisst und dafür die Bezeichnung Ute-Bock-Stadt verwendet. Schließlich hat die gute Frau mitzuverantworten, was aus diesem einstigen Juwel geworden ist.

  • Dodo2340 am 22.01.2018 00:44 Report Diesen Beitrag melden

    Keine "Heiligsprechung" von Ute Bock

    Man muss die Bock nicht heilig sprechen. Ein Straßenname, der für viele Österreicher einen sehr unangenehmen Beigeschmack hat, ist mehr als entbehrlich. Nur der Omufuma-Platz ist noch schlimmer. Da wird ein schwer krimineller Illegaler, der gewalttätig seine Abschiebung vereiteln wollte und dabei sein Leben verlor, noch geehrt. So etwas kann es nur in Wien geben.

  • felix am 21.01.2018 23:24 Report Diesen Beitrag melden

    vergangenheit

    sind die missstände von dieser person von früher schon aufgeklärt. engel dürfte sie ja keiner gewesen sein