"Völlig übergeschnappt"

11. April 2019 16:57; Akt: 11.04.2019 16:59 Print

Strache teilt wieder gegen rot-grüne Hundepolitik aus

FPÖ-Tierschutzbeauftragte Philippa Strache ist mit den neusten Plänen der Grünen-Bezirksvorsteherin von Währing gar nicht einverstanden.

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"Entweder handelt es sich hier um einen verspäteten Aprilscherz, oder die Grünen sind völlig übergeschnappt", kommentiert die FPÖ-Bundestierschutzbeauftrage Philippa Strache das neueste Vorhaben der Währinger Bezirksvorsteherin Silvia Nossek von den Grünen.

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Hygienisches Problem

Diese setzt auf einen "Hunde-Dialog", bei welchem Grätzlpolizei, Wastewatcher und Bezirksräte über ein aktuelles Problem im Schubertpark diskutieren. Offenbar würden sich immer mehr Bewohner ihres Bezirks darüber beklagen, dass die Grünanlage wegen der vielen Hunde, die ihr Geschäft nicht nur in der dafür vorgesehenen Hundezone verrichten, ein "riesiges hygienisches Problem" habe.

Einem "ORF Wien"-Bericht zufolge erklärte Nossek: "Es ist auch schwierig bei so einem stark genutzten Park, dann die Grünanlage intakt zu halten. Es gehen die Bäume ein, wenn die Hunde das zu ihrem Lieblingsbaum erklären und allesamt dort markieren, dann überlebt das ein Baum auf Dauer nicht."

Darüber hinaus sei der Hunde-Urin "für die Pflanzen wirklich schädlich", was "auf Dauer nicht geht".

"Anti-Hundepolitik"

Diese Aussage wiederum stößt dem Währinger FPÖ-Bezirksparteiobmann und Tierschutzsprecher der Wiener FPÖ, Udo Guggenbichler, sauer auf. "So etwas Dummes habe ich überhaupt noch nie gehört", schimpft er in einer Aussendung am Donnerstag.

Die rot-grüne Stadtregierung würde aktuell "einen Feldzug gegen Tiere und deren Halter führen", sind sich Strache und Guggenbichler einig. Die FPÖ wolle "sich weiterhin konsequent für die Rechte der Tierhalter einsetzen", heißt es.

Einen weiteren Seitenhieb gegen SP-Stadträtin Ulli Sima konnten sich die beiden Freiheitlichen außerdem nicht verkneifen: "Nosseks Pinkelverbot für Hunde macht Simas Anti-Hundepolitik Konkurrenz", so der Titel der Aussendung.

So funktioniert die neue Beißkorbpflicht in Wien

Zur Erinnerung:

Philippa Strache und Ulli Sima lieferten sich jüngst via Facebook eine Schlammschlacht. Die Ehefrau des Vizekanzlers warf der Umweltstadträtin in einem Facebook-Beitrag vor, "eiskalt zu sein", weil sie Listenhunde aus der Stadt verbannen wolle. Abwertende, beleidigende Kommentare sammelten sich daraufhin unter dem Beitrag, sogar Mordfantasien wurden geäußert. Sima warf Strache angesichts dessen "Hassbefeuerung" vor und kündigte rechtliche Schritte gegen die "Hassposter" an. Sima solle nicht so "wehleidig" sein, konterte Strache wiederum.

Lesen Sie dazu: Nach Eklat wirft Strache Sima "Wehleidigkeit" vor

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(ek)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Wiener am 11.04.2019 17:29 Report Diesen Beitrag melden

    keine Stimmen für Hundehasser mehr

    Fr Strache hat Recht die nächste Wien-Wahl wird rot/grün tüchtig schmerzen. Wollen wir hoffen, dass diese unglückselige Verbindung endlich zerschlagen wird. Wer in Wien erwünscht wird - zeigt uns die Stadtregierung jeden Tag und bei jeder Entscheidung. JederHundehalter sollte überlegen für wenn er sein Kreuz macht ...

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  • Hubert Huber am 11.04.2019 18:00 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Ideen, oder?

    Grüne müssen das den Hunden beibringen und demnächst wollen sie, dass die Kühe auf der Weide auch aufs zentrale Klo müssen - und auch die Pinkelzeiten werden bald vorgeschrieben, der Antrag liegt schon bei den EU-Beamten, die noch nie eine Kuh gesehen haben...Die Welt steht wirklich nimmer lang.

  • Max Steuerzahler am 11.04.2019 17:30 Report Diesen Beitrag melden

    Hundebesitzer

    Ein bisschen Wahrheit ist schon dabei, also liebe Hundehalter haltet euch an die Regeln dann hat ROT UND GRÜN keine Chance mehr von echten Problemen in dieser Stadt abzulenken.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Neuwirther Hans am 13.04.2019 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ordentlich

    Ich bin froh dass es den Strache gibt. Hoffentlich halten Kurz und Strache zusammen. Dann geht es gut weiter.

  • Rudolf am 13.04.2019 08:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kasperltheater

    Hundurin ist für die Pflanzen schädlich. Das mag schon sein. Aber nicht schädlicher als mengen an Grünflächen zuzubetonieren.

  • Was du nicht willst, was man dir tu, das am 13.04.2019 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    Übergeschnappt

    ...füg auch keinem andern zu... Wenn hier jemand "übergeschnappt" ist, dann ist es Frau Strache. Sie will also, daß die lieben Hunderln trotz großer Hundezone sich im Park, wo zahlreiche Kinder spielen, sich erleichtern. Alles andere ist ja hundefeindlich! Sie wird natürlich nie mit ihrem Gschropp in einem öffentlichen Park sitzen..... Jeder ein Hundehasser, der nicht im Hundedreck waten will! Erinnert an Weigels "grünen Stern"!

  • Hans Klaus am 12.04.2019 21:15 Report Diesen Beitrag melden

    Zur Info

    Fr. Strache würde ihre Ansichten ändern, wenn ihr Kind der Gefahr der Listenhunde ausgesetzt wäre. Sie hat sicher Leibwächter, die auch ihr Kind beschützen. Aber wir einfache Bürger müssen täglich um das Leben unserer Kinder fürchten.

  • Michaela am 12.04.2019 20:58 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    ich beobachte das Tier/ Hunde Spektakel schon einige Zeit. Meiner Meinung nach, wäre Fr. Strache genau die richtige Person für den Tierschutz. Sie vereint echte Tierliebe und Verständnis für Tier/ Hundehalter, sowie klaren Menschenverstand in einer Person.

    • Gehsteig am 12.04.2019 23:39 Report Diesen Beitrag melden

      Echt?

      Für Hunderl und Katzen Facebookfotos. Zu den Themen industriell verarbeitete Massenware und Massenzüchtung von Schwein, Rind und Hühnern äußerte sich Frau Strache noch nicht. Das ist doch nur Show der F um mit Emotionen gegen andere Parteien zu arbeiten. Was qualifiziert eigentlich Frau Strache diese Hackn zu bekommen? Sie schloss kein Naturwissenschaftliches Studium ab.

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