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27. Juni 2018 14:58; Akt: 06.07.2018 12:23 Print

Polizei geht nun härter gegen Rad-Rowdys vor

Auch für Radfahrer gibt es Regeln - auch wenn diese oft ignoriert werden. Am Mittwoch griff die Polizei auf der Mariahilfer Straße hart durch und verteilte sogar Strafen.

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Zu schnell unterwegs? Keine Klingel dabei? Fehlende Reflektoren? Mittwochvormittag waren die Fahrradfahrer Wiens im Visier der Polizei. Doch die Beamten haben es nicht darauf abgesehen, die Radler zu bestrafen. Viel mehr wollte man ein Bewusstsein für sicheres Fahren schaffen.

Denn die Unfälle mit Rad-Beteiligung steigen immer weiter. Im vergangenen Jahr waren rund 900 Radfahrer in Unfällen verwickelt, eine Person kam dabei sogar ums Leben. 2018 mussten bereits zwei Tote verzeichnet werden.

Broschüren als Souvenir

Grund dafür ist aber nicht immer eine verantwortungslose Fahrweise der Fahrrad-Lenker. Viel mehr seien sich die Radfahrer nicht über die Gefahren bewusst, wenn sie auf den Sattel steigen. Denn im Verkehr sind sie immer "die Schwächeren".

Vor allem deshalb wurden Radfahrer auf der Mariahilfer Straße stichprobenartig zur Seite geholt und kontrolliert. Dabei wurde nicht nur die Ausstattung der Drahtesel geprüft, sondern auch ob die Fahrer Alkohol oder Drogen konsumiert haben. Erwischt wurde jedoch niemand.

Fehlten jedoch Lichter oder fuhr man zu schnell, dann musste gezahlt werden. Im Gegenzug gab man den Verkehrssündern eine Broschüre mit, die Informationen und Tipps zur verkehrssicheren Ausstattung beinhaltet. Auch wie man sich auf der Straße als Radfahrer zu verhalten hat, wurde den Lenkern mit auf den Weg gegeben.

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(slo)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • O.R. am 27.06.2018 18:32 Report Diesen Beitrag melden

    Fahrradrowdys

    Im Abschnitt zwischen Währinger Strasse und Akh am inneren Gürtel wurde der Radweg in der Nebenfahrbahn entgegen der Fahrtrichtung vor einigen Jahren vom Gehsteig auf die Strasse verlegt . Ein Radfahrer kommt mir heute am Gehsteig entgegen . Ich sage ihm das der Radweg auf der Strasse verläuft . Er dreht sofort voll auf und wird laut . Schreit er fährt hier jeden Tag und der Radweg führt über den Gehsteig . Wir wollten ihm noch die gut sichtbaren Markierungen zeigen . Nachdem er dann beleidigend wurde sind mein Kollege und ich weitergegangen . Solche Typen bringen alle Radfahrer in Verruf .

  • Forza Viola am 28.06.2018 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Sollte man nicht öfter "die Stärkeren"..

    ...auf ihr fehlverhalten ggü. "den schwächeren" kontrollieren? ich wurde als radfahrer schon oft kontrolliert und auch schon (selten) zurecht bestraft. aber kein einziges mal, als mich ein auto geschnitten hat, es mir den vorrang genommen hat oder anderwertig gegen die stvo verstossen hat, wurde ich zeuge, dass dieses bestraft wurde.

  • MElisabeth1964 am 27.06.2018 16:38 Report Diesen Beitrag melden

    Da können die Polizisten gleich im ...

    gleich im Wienerwald weiter machen und dort auch Strafzettel verteilen, da fahren die Mountainbiker auch nur rücksichtslos. Daher mein Leitspruch, irgendwann fliegen sie alle auf die Nase, dass geschieht ihnen dann recht!!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hans Fuchs am 28.06.2018 13:44 Report Diesen Beitrag melden

    Radpolizist straft nur bei anderen.

    Der Herr Inspektor hat an den Pedalen seines Fahrrads keine Reflektoren. Macht 2 x 2 x 20 = 80 . Oder bekommt man als Verkehrspolizist Rabatt?

  • Forza Viola am 28.06.2018 13:08 Report Diesen Beitrag melden

    Sollte man nicht öfter "die Stärkeren"..

    ...auf ihr fehlverhalten ggü. "den schwächeren" kontrollieren? ich wurde als radfahrer schon oft kontrolliert und auch schon (selten) zurecht bestraft. aber kein einziges mal, als mich ein auto geschnitten hat, es mir den vorrang genommen hat oder anderwertig gegen die stvo verstossen hat, wurde ich zeuge, dass dieses bestraft wurde.

  • Bampisch am 28.06.2018 12:55 Report Diesen Beitrag melden

    nicht immer nur ankündigen

    Stellt euch einmal bei der Kreuzung Neilreichgasse mit der Otto Probst Straße auf, natürlich nur bei schönem Wetter, da könnt ihr Radflitzer erleben wie sie über die Stoptafel "fliegen" sag ich mal. Berg ab und mit vollem Schuss über die Geleise, einfach ein Wahnsinn. Aber wichtiger ist in der Neilreichgasse den 30er zu überwachen mit Radarauto, da gibts Kohle schnell und ohne Probleme oder Widerstand.

    • Hans Fuchs am 28.06.2018 13:34 Report Diesen Beitrag melden

      Selektive Wahrnehmung

      Da ist eine Radüberfahrt und bekanntermaßen haben Radfahrer dort Vorrang. Apropos: dort könnten sie auch gleich jeden zweiten Autofahrer rausholen, der schneller als die erlaubten 30 kmh fährt.

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  • Ich am 28.06.2018 11:34 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Licht am Tag ??

    Wenn am Tag die Polizei Radler anhält wegen kein Licht oder Reflektoren finde ich das als Blödsinn. In der Dunkelheit ohne Licht und Reflektoren zu Fahren finde ich gefährlich. Warum wird hier nicht kontrolliert ??? Einfach gesagt ist keine da der bei Dunkelheit Dienst macht, danke Herr Innenminister Ihre Arbeit.

    • Hans/wurst am 28.06.2018 16:52 Report Diesen Beitrag melden

      jein

      Reflektoren müssen immer drann sein, licht aber nicht, das darf am tag fehlen, ich geb meins immer runter am tag weil es sonst gestohlen wird sobald ich mein Rad abstelle...

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  • Korbi am 28.06.2018 08:03 Report Diesen Beitrag melden

    Ausbildung und kennzeichen für Radfahrer

    Es ist ein Wahnsinn . Man kann sich ohne jegliche Ausbildung in Sachen Verkehr auf ein Fahrrad schwingen . Vorrang geben , Rechtsvorrang , Gegenverkehrsregel , und vieles mehr sind unbekannt . Trotzdem kann man am Strassenverkehr teilnehmen . Hier gehört eine Verkehrserziehung mit 8stündiger Dauer für angehende Radfahrer welche keinen Führerschein besitzen eingeführt damit zumindest Grundwissen des Strassenverkehrs vorhanden ist . Und als zweite Maßnahme müssen Kennzeichen für Radfahrer eingeführt werden . Gerade jetzt wo viele mit aufgenmachten Ebikes mit 40kmh oder mehr auf herumrasen .

    • Stevan Gvozdenac am 28.06.2018 16:30 Report Diesen Beitrag melden

      Ausbildung und Kennzeichen für Radler.

      Und als nächstes vielleicht dann auch Fußgänger betafeln, die bewegen sich ja auch ohne Schulung im Straßenverkehr? Lieber korbi ein Autofahrer macht seinen Führerschein und fährt dann vielleicht 50 Jahre damit. Auch diesen Menschen fehlt jegliches Grundwissen für den Straßenverkehr, da sie meinen, Götter zu sein. Erst letzte Woche hat ein so ein Profi mein Rad geschrottet,welches wohlgemerkt, am Gehsteig gestanden ist.

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