Protest gegen 10 km/h-Regel

02. Juli 2018 20:34; Akt: 03.07.2018 07:57 Print

Rad-Flashmob brachte Verkehr zum Erliegen

Um gegen eine aus ihrer Sicht unsinnige Vorschrift zu protestieren, zeigten Radlobby und Liste Pilz was passieren kann, wenn man sich genau daran hält.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Bei einem von der Liste Pilz und der Radlobby unterstützen Flashmob versammelten sich am Montagabend Dutzende Pedalritter in Wien-Wieden. Unter dem Motto "vurschrift is vurschrift" rollten sie im Schneckentempo auf eine ungeregelte Rad-Überfahrt in der Margaretenstraße zu und blockierten dabei vorübergehend die Einfahrt in die Paulanergasse.

Ihr Ziel: Zeigen, dass die in der StVO vorgeschriebene maximale Annäherungsgeschwindigkeit von 10 Stundenkilometern verkehrsbehindernd ist und aus Sicht der Veranstalter zu unfairen Strafen für Radler geführt hat.

Gesetz soll geändert werden

Liste Pilz-Mandatarin Martha Bißmann rollte voran und gab, den Kontrollblick regelmäßig am Fahrradcomputer, das Tempo vor. Binnen weniger Minuten war das Verkehrschaos perfekt. Erst, als die Polizei die Radler stoppte, konnten Autofahrer wieder Gas geben. Im Herbst will Bißmann eine Gesetzesänderung im Parlament diskutieren.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Themen
Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • werwolf53 am 02.07.2018 21:01 Report Diesen Beitrag melden

    bringtnichts

    Wieder eine UNNÖTIGE Aktion , die nichts bringt , außer genervte Autofahrer und Fußgänger .

    einklappen einklappen
  • max les am 03.07.2018 00:09 Report Diesen Beitrag melden

    miese aktion

    um mal die tatsachen kalarzustellen: es befanden sich (geschätzt) 100 fahrer auf einem 200 meter lanem streifen die die ganze zeit im kreis gefahren sind. das is weit am von jeder alltagssituation und ich finde es auch legitim, dass man mit dem fahrrad nicht ungebremst auf einen zebrastreifen zufährt! alle verkehrsteilnehmer sollten rücksicht geben, radfahrer inbegriffen. was ich eine frechheit finde ist , dass die fahrer die meiste zeit standen und nicht mal da die durchfahrt ermöglichten! ich war mit einem gemietetem transporter und durfte deshalb eine stunde extra zahlen! danke dafür!

    einklappen einklappen
  • Chris Darulo am 03.07.2018 07:02 Report Diesen Beitrag melden

    Hirnlose Aktivisten

    Die 10kmh-Regel gilt bei ungeregelten Radfahrerüberfahrten. Die Gscheidn wissen nicht mal gegen was die Protestieren! Nur ein Hirnloser rauscht bei einer ungeregelten Kreuzung ohne bremsen drüber. Und genau die Hirnlosen blockieren bei dieser Aktion den Verkehr

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • St. S. am 08.07.2018 19:19 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Ich bin zwar kein Österreicher, fahre aber jeden Tag mit dem Rad zur Arbeit. Und weil kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht die Vorfahrt genommen bekomme oder "übersehen" werde, fahre ich im Zweifel lieber langsamer oder halte mal an. Was bringt es mir, meine Rechte durchzusetzen, indem ich mir Knochen breche oder schlimmer, während eine Autokarosserie lediglich ein paar Schrammen abbekommt?

  • gfellner am 03.07.2018 16:27 Report Diesen Beitrag melden

    wer ist Schuld an noch schlechterer Luft

    Kann man endlich die Grünen und die Liste Pilz dafür verantwortlich machen, dass sie an einer Verschlechterung der Luft im Stadtgebiet Schuld sind, aufgrund deren unnötiger Aktivitäten?

    • MH am 03.07.2018 16:56 Report Diesen Beitrag melden

      Warum?

      Warum, weil sich Radfahrer ganz genau ans Gesetz hielten?

    einklappen einklappen
  • H.Langer am 03.07.2018 14:50 Report Diesen Beitrag melden

    Für Radfahrernummerntafeln

    und wieder ein Beweis, dass sich die Radfahrer an keine regeln halten wollen.

    • MH am 03.07.2018 16:57 Report Diesen Beitrag melden

      Falsch

      Wieso, die hielten sich exakt ans Gesetz. Und nur dadurch kam der Verkehr zum Erliegen.

    • C.R. am 04.07.2018 10:02 Report Diesen Beitrag melden

      Erst denken, dann tippen

      Da hat we das Gesetz nicht verstanden. Die hielten sich genau an die Regeln, darum gings ja. Erst denken, dann posten.

    einklappen einklappen
  • Hermann Koller am 03.07.2018 11:59 Report Diesen Beitrag melden

    Radfahrer ärgert sich über diese Aktion

    hab mich als Radfahrer über diese sinnentleerte Aktion geärgert. Natürlich haben sich Radfahrer auch rücksichtsvoll an Kreuzungen etc. zu verhalten. Frau Bissmann, sind das wirklich ihre Sorgen?

  • werwolf am 03.07.2018 11:35 Report Diesen Beitrag melden

    demos

    Wann gibt es die ---Nicht am Gehsteig fahren - bei ROT stehen bleiben - Rad nicht verkehrssicher - am Radweg nicht gegen die Fahrtrichtung fahren , usw. DEMOS ?

    • Huber am 09.07.2018 11:49 Report Diesen Beitrag melden

      Mach doch eine!

      Das sich manche Radfahrer nicht an Gesetze halten tut hier nichts zur Sache.

    einklappen einklappen