Trabrennbahn

30. Juni 2018 10:27; Akt: 30.06.2018 10:27 Print

Stadt Wien verkauft Krieau-Gründe im Prater

Eine private Immobilienfirma hat in den vergangenen Jahren Flächen um die Trabrennbahn Krieau gekauft. Jetzt schnappt sie sich den Rest.

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Die Rennbahn mit langer Tradition ist nicht mehr im Besitz der Stadt Wien, wie das "Profil" in seiner Montagsausgabe schreibt.

Die Projektgesellschaft Viertel Zwei Entwicklung GmbH & Co Krieau KG hamsterte seit 2004 große Flächen. Jetzt hat die Gemeinde Wien auch die Trabrennbahn selbst verkauft.

Im Grundbuch steht noch die Stadt, doch die "Verbücherung ist im Gange", wie Judith Erlfelder, die Sprecherin des Immobilienunternehmens mitteilt.

Hinter dem Unternehmen steht Michael Griesmayr. Ihm gehören bereits das heutige "Viertel Zwei" und das im Bau befindliche "Viertel zwei Plus".

Preis steht noch nicht fest
Erlfelder gibt an, dass der Preis noch nicht fix sei. Er hängt von der Art der Nutzung und "die erzielbare Bruttogeschoßfläche auf Basis der Widmung" ab.

Alter Verkauf: Ludwig und Faymann in der Kritik
Schon vor Jahren sorgte der Kaufpreis der bereits verkauften Gründe auf der Krieau für Ärger. Der Vorwurf damals lautete, dass die Stadt Wien unter den damaligen Wohnbaustadträten zu wenig Geld verlangt hätte. Politisch verantwortlich waren zu diesem Zeitpunkt der jetzige Bürgermeister Michael Ludwig und Ex-Kanzler Werner Faymann.

Insider fürchten um Zukunft der Trabrennbahn
Die Rennbahn soll erhalten bleiben. Der Pachtvertrag des Trabrennvereins sei unbefristet. Doch laut "Profil" schrillen bei Insidern die Alarmglocken. Der Verein sei nicht gut aufgestellt. Die Mitgliederzahl nimmt ab, die noch verbleibenden Personen seien zum Teil sehr alt. "Sollte er sich eines Tages auflösen, ist fraglich, was mit dem Areal geschieht", zitiert das Magazin einen Involvierten.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Teilnachrichten am 30.06.2018 12:16 Report Diesen Beitrag melden

    Wäre interessant zu erfahren

    Wurden die Gründe öffentlich zum Verkauf ausgeschrieben(Bieterverfahren, odgl.) oder unter Wert, unter der Hand an Parteifreunde verhökert? Ein wenig mehr Informationen wären schon erforderlich.

  • hueher am 30.06.2018 11:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    traurig, traurig

    tja, das rote Wien verscherbelt eben billig seinen Besitz, vorher zum Wohl des Volkes, heute zum Wohl von Immobilienhaien.........trauriges Wien......Herr Bürgermeister !

  • Elke am 30.06.2018 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Geld mehr da

    Jetzt beginnt das große verscherbeln. Die Mindestsicherungsbezieher kosten eben hunderte Millionen pro Jahr.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • derwiener am 30.06.2018 21:33 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    nix neues

    wird sicher wieder wer die hände aufhalten, anders wäre ja nicht zu erklären warum die grundstücke immer weit unter wert verkauft werden!

  • leider anders am 30.06.2018 19:50 Report Diesen Beitrag melden

    Wien is

    Hoffentlich , werden Firmen mit Produktion Stätten gebaut . Damit die Leute Arbeiten können und sich nicht Gedanken über die Notstandshilfe neu und die Mindestsicherung machen müssen.Netto 1500 mindest Gehalt .Eine Mietwohnung im Gemeindebau kostet im schnitt 500 ohne Wohnbeihilfe.Damit die Leute eigenständig werden müssen sie auch ein Vernünftiges Gehalt verdienen bei Vollzeit Wohnungen gibt es ja genug .Nur Jobs mit Bereitschaft zur Überzahlung leider nicht.Gehälter wie in den Jahren um 1990 herum.Dabei haben wir jetzt 2018

  • Dr. Seltsam am 30.06.2018 15:43 Report Diesen Beitrag melden

    Zum 1. 2. 3. an die Föhnfrisur!

    Verscherbelt um einen Bettel an einen Immobilienhai mit Föhnfrisur. Sieht aus wie der Sohn vom Grasser und vom Meinl.

  • Elke am 30.06.2018 12:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Kein Geld mehr da

    Jetzt beginnt das große verscherbeln. Die Mindestsicherungsbezieher kosten eben hunderte Millionen pro Jahr.

  • fuhrinat am 30.06.2018 12:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Ausverkauf

    Die Rennbahn wird es sicher bald nicht mehr geben