Stärkung medizinischer Versorgung

20. März 2019 14:58; Akt: 20.03.2019 17:00 Print

Bis 2025: Wien bekommt 393 zusätzliche Ärzte

Mit zusätzlichen niedergelassenen Ärzten und dem Bau von Primärversorgungseinheiten wollen Stadt und WGKK dem drohenden Ärztemangel begegnen.

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) kündigt mehr praktische Ärzte für Wien an.  (Bild: Denise Auer)

Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) kündigt mehr praktische Ärzte für Wien an. (Bild: Denise Auer)

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Um dem drohenden Ärztemangel in Wien vorzubeugen, wurde in der letzten Sitzung der Landeszielsteuerung – dem Gremium bestehend aus Vertretern der Wiener Gebietskrankenkasse, dem Land Wien und dem Bund – ein regionaler Strukturplan für die ambulante Versorgung in Wien beschlossen.

Darin ist festgeschrieben, dass bis 2025 die Wiener Versorgung mit 3.548 Ärzten um 393 zusätzliche Ärztinnen davon 245 im niedergelassenen Bereich verstärkt werden soll. Zudem soll die Allgemeinmedizin attraktiver werden. Der Plan umfasst ein praxisnahes Spezialangebot für Medizin-Studierende im Klinisch-Praktischen-Jahr, das nun auch für die kommenden fünf Jahre finanziert werden soll. 400.000 Euro werden dafür zusätzlich in den kommenden Jahren zur Verfügung gestellt.

"Mit dieser Sitzung hat die Landeszielsteuerung wichtige Impulse für den Fortschritt in der medizinischen Versorgung der Stadt Wien gegeben", erklärten Gesundheitsstadtrat Peter Hacker (SPÖ) und die Obfrau der Wiener Gebietskrankenkasse, Ingrid Reischl.

Standorte für Primärversorgungszentren fixiert

Mit dem Regionalen Strukturplan werden auch die Gebiete in Wien festgelegt, in denen in den nächsten Jahren verstärkt Primärversorgungseinheiten (PVE) entstehen sollen. Es sind Gebiete, wo in naher Zukunft mit erhöhtem Versorgungsbedarf durch Allgemeinmedizinern zu rechnen ist – sei es aufgrund wachsender Bevölkerung oder Pensionierungen von bislang ansässigen Ärzten. Zudem wurde beschlossen, dass die Stadt Wien weitere Gesundheitszentren mitfinanzieren wird.

Stadt will Nachbetreuung krebskranker Kinder verbessern

Zudem will die Stadt die Nachbetreuung von ehemals krebskranken Kinder und Jugendlichen verbessern. Bislang mussten diese die Nachbetreuung nach erfolgreicher Krebs-Behandlung (auch im Erwachsenenalter) im niedergelassenen Bereich oder in den kinderonkologischen Abteilungen des AKH oder des St. Anna-Kinderspitals selbst organisieren.

Ziel des neuen Projekts ist es, dass sich die sogenannten "Survivors" in einer koordinierten Versorgungsstruktur zur Nachbetreuung befinden. Der Start ist für das Jahr 2020 geplant. "Die Betreuung der ehemaligen krebskranken Kinder und Jugendlichen soll in Zukunft im Gesundheitsverbund der Wiener Gebietskrankenkasse erfolgen. Dadurch soll die Zufriedenheit erhöht werden, gleichzeitig können die spezifischen Nachsorgestrukturen im AKH und im St. Anna Kinderspital entlastet werden", so Reischl.

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(lok)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 20.03.2019 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    Man verschenkt es lieber..

    Würde man von den Gästen (z.B. Deutsche), die das Studium schmarotzen, eine gewisse Pflichtzeit nach dem Studium fordern, gäbe es Ärzte...

  • Grantscherben am 20.03.2019 15:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    noch mehr bitte

    höchste Zeit!! es ist ein Horror, wenn man im Moment einen Notfall hat

  • Django am 20.03.2019 15:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    393 zusatzliche Ärzte bis 2025

    Dauern die Deutschkurse oder die Asylanträge noch 6 Jahre?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sax am 20.03.2019 18:16 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ??

    Vor der Wahl noch schnell auf Stimmenfang. Ich möchte nur wissen, wie die Stadt Wien das finanzieren will, wenn ca 70% bis 80% Mindestsicherungsbezieher etc sind, mehr Einwohner als in ganz Burgenland.

  • Censorship am 20.03.2019 16:13 Report Diesen Beitrag melden

    Man verschenkt es lieber..

    Würde man von den Gästen (z.B. Deutsche), die das Studium schmarotzen, eine gewisse Pflichtzeit nach dem Studium fordern, gäbe es Ärzte...

  • glaubenicht am 20.03.2019 16:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unglaublich

    bis 2025 gehen ca. 600 Ärzte in Pension. So sieht Vorausschauen in Wien aus.

  • franka am 20.03.2019 15:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    werden

    lauter Ärzte sein die Hamed , achmed oder sonst wie heißen.

    • Soises am 20.03.2019 17:51 Report Diesen Beitrag melden

      Einfache Lösung

      Brauchst ja nicht hingehen. Verreckst halt still und leise zu Hause.

    einklappen einklappen
  • Django am 20.03.2019 15:39 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    393 zusatzliche Ärzte bis 2025

    Dauern die Deutschkurse oder die Asylanträge noch 6 Jahre?