Fridays for Future

28. Juni 2019 13:19; Akt: 28.06.2019 13:20 Print

Umweltrebellen fordern Klimanotstand in Wien

Traiskirchen hat den Klima-Notstand erklärt. Klima-Aktivisten wollen, dass Wien nachzieht. Für die Stadt ist das kein Thema.

Download von www.picturedesk.com am 12.04.2019 (08:58). 
Klima-Demo FridaysForFuture am Heldenplatz in Wien am 15.03.2019 - 20190315_PD9936 (Bild: picturedesk.com)

Download von www.picturedesk.com am 12.04.2019 (08:58). Klima-Demo FridaysForFuture am Heldenplatz in Wien am 15.03.2019 - 20190315_PD9936 (Bild: picturedesk.com)

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Am 24. Juni hat Traiskirchen als erste Stadt Österreichs den Klima-Notstand erklärt. Die Klima-Aktivisten von "Fridays for Future" wollen, dass auch Wien den Klima-Notstand ausruft. Für den Wiener Gemeinderat ist das kein Thema.

Forderungen der Aktivisten

"Wir fordern die Stadt Wien dazu auf, den Klimanotstand zu erklären", sagt Veronika Winter von "Fridays for Future" zu "Heute.at". Aus Sicht der Klima-Aktivisten reichen die bisherigen Schritte der Stadt nicht aus, um "das Einhalten des Pariser 1,5 Grad Ziels" zu erreichen.

Reaktion der Stadt

Aus Insider-Kreisen war zu vernehmen, dass die Ausrufung des Klima-Notstands zur Debatte stand. Letztendlich entschied sich die Stadtregierung gegen diesen Schritt, weil das ein Eingeständnis gewesen wäre, dass die Stadt für den Klimawandel schlecht gerüstet ist. Die Stadt ist aber sehr gut vorbereitet.

Klima-Paket

Stattdessen hat die Rot-Grüne Stadtregierung jetzt im Gemeinderat ein Klima-Paket beschlossen. Das Klimaschutzpaket umfasst die Einrichtung eines Klimarates, ein Klimabudget sowie den Beschluss zur Smart-City-Strategie. Der Klimarat soll aus Experten bestehen und die Stadt-Regierung in Klima-Fragen beraten. Das Klima-Budget soll dafür sorgen, dass bei Ausgaben berücksichtigt wird, welche Auswirkungen diese auf das Klima haben. Die Smart-City-Strategie sieht die Senkung aller Treibhausgasemissionen pro Kopf um 85%, die Senkung der Emissionen im Verkehrssektor auf Null bis 2050 sowie die Verdoppelung der Erneuerbaren Energie bis 2030 vor.

Fridays for Future

Fridays for Future ist eine Schülerbewegung, die gegen den Klimawandel kämpft. Bekannt wurde sie durch die Schulstreiks jeden Freitag. Ins Leben gerufen wurde die Bewegung von Klima-Star Greta Thunberg.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Penelope am 28.06.2019 16:41 Report Diesen Beitrag melden

    werden Co²-Steuern den Planeten retten oder doch wieder nur ein gewisses Klientel bereichern? Warum fordert man keinen Stopp der Abholzung des Regenwalds (auch mit Missbrauch von Geldern der Entwicklungshilfe um Palmölplantagen hochzuziehen, siehe ARTE-Doku "Konzerne als Retter?")... warum verpestet die Industrie nach wie vor ungestraft Gewässer ? Was ist mit den 30.000 Neuwagenzulassungen pro Tag (!) in Indien (siehe ARTE-Doku "Indien: Gift für Mensch und Natur)? Echte Lösungen sind uninteressant, es geht nur ums Kassieren.

  • Kannitverstan am 28.06.2019 15:01 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Da wollen welche

    die Entmündigung des Bürgers und sausen selbst zum Ferienflieger!

  • Greta Thunfisch am 28.06.2019 14:53 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Teilzeit-Klimaschutz

    "Rebellen"??? Ich sehe nur einen Haufen Chaoten, Langzeit-Studenten, Schulschwänzer und Berufs-Demonstranten. Das "fordern" haben sie sich offenbar von unseren "Schutzsuchenden" abgeguckt. (Ich sehe übrigens auch jede Menge Markenklamotten, Smartphones und FastFood- bzw. Fleisch-Konsum statt des Verzichts auf alle diese "Klimakiller"... Warum wohl?!)

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Elias am 03.07.2019 10:08 Report Diesen Beitrag melden

    So ist das nicht

    Hi Frau Thunfisch. Es ist nicht das Ziel, dass keiner mehr diese tollen Sachen hat, die sie da aufgelistet haben. Sondern, dass bei der Produktion dieser Sachen nicht das Klima zerstört wird, wie es im Moment passiert. Denn das kann ja wohl auch nicht in Ihrem Interesse sein, dass sie für mein Smartphone und meine Markenklamotte mitbüßen.

  • Mal ehrlich am 01.07.2019 16:17 Report Diesen Beitrag melden

    Politiker gehören aussortiert

    Auf der einen Seite auf Autofahrer verbal einprügeln und Subventionen auf Kerosin und Schweröl aussprechen. Das glaubt den Politikern doch nur der typische 15 jährige Hauptschüler. Und 30er Zonen einrichten, weil die ja so viel bringen. Eine Farce, wie dumm die Bevölkerung hingestellt wird.

  • isabella am 30.06.2019 13:17 Report Diesen Beitrag melden

    bitte

    hört endlich mit dieser klimahyserie auf was soll das ganze glaubt ihr allen ernstes das wir was ändern können? wenns keine plastiksackerln mehr gibt und vielleicht nur noch e autos darüber kann ich nur lachen alles nur einbildung wir können das klima nicht ändern also bitte hört auf ständig über klimaschutz zu reden .

    • Mal ehrlich am 01.07.2019 16:19 Report Diesen Beitrag melden

      Isabella Ahnungslos

      Sie sind eine sehr weise Frau... Ich sag mal so, ein Plastiksackerl, dass ich nicht ins Meer werfe ist eines weniger drinnen. Also: Quod erat demonstrandum --> Man kann was ändern. Sie jedoch sicherlich nicht...

    • Lobo am 16.07.2019 17:05 Report Diesen Beitrag melden

      Dr.

      In Österreich ist es unmöglich Plasiksackerl in Meer zu werfen

    einklappen einklappen
  • Eaglehawk am 30.06.2019 08:26 Report Diesen Beitrag melden

    Heuchler mit Transparenten

    Heute demonstrieren und nach dem Ferien fährt uns Mami im klimatisiertem Auto wieder in die Schule und holt uns am frühen Nachmittag ab. Zum Glück gehts ja jetzt mit dem Flieger auf Urlaub und das Handy hat genug Power, dass man am Pool noch die neuesten Serien streamen kann. Ja das ist die Generation des Klimaschutzes - da wird mir warm uns Herz. Da ist die Grusel-Pippi-Langstrumpf wohl keine Ausnahme.

  • Re Alo am 29.06.2019 20:27 Report Diesen Beitrag melden

    Ad asurdum - Wissen macht Ah

    Fridays for Future kämpfen gegen die Natur, denn der Klimawandel wird nachweislich nur zu 0,005% durch den Menschen beeinflusst. Dies geht aus verschiedenen langfristigen und historischen Befunden hervor.

    • Mal ehrlich am 01.07.2019 16:21 Report Diesen Beitrag melden

      Jaja, die Studien

      Diese verschiedenen langfristigen befunde sind wohl ein Witz. Sie glauben auch alles, was jemand anderer aufschreibt. Selber denken bringt mehr

    • Elias am 03.07.2019 10:12 Report Diesen Beitrag melden

      Hoffentlich nicht

      Das, was sie sagen, bestätigen etwa 10 von 10.000 Wissenschaftler. Alle anderen sagen es ist von Menschenhand gemacht. Aber es spielt keine Rolle, gestoppt werden muss er so oder so. Wäre aber von Menschenhand gemacht, hiesse es zumindest, es wäre realistisch, dass wir es schaffen. Denn dann müssen wir einfach aufhören ihn zu machen. Wenn Sie recht haben, und es liegt nicht in unserer Hand, wirds so oder so finster.

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