WIen

26. April 2019 14:53; Akt: 26.04.2019 16:09 Print

Temporäres Ute-Bock-Denkmal feierlich eröffnet

Am Dr.-Karl-Lueger-Platz, gleich vor dem Cafè Prückl, steht von heute bis zum 20. Mai ein neues temporäres Denkmal für die verstorbene Flüchtlingshelferin.

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Dr. Karl-Lueger und Ute Bock treffen sich vor dem Cafe Pruckl und reden uber Menschen, Politik und naturlich: Wien.

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Ute Bock erhält für drei Wochen ein "Denkmal" in Wien. Es steht am Dr.-Karl-Lueger-Platz und wurde an diesem Freitag feierlich eröffnet.

Riesige Plakatwand steht drei Wochen vor Cafè Prückl

Eine riesige Plakatwand mit Ute Bock darauf, sowie zwei ihrer Schützlinge, wurde an diesem Freitag mit Ansprachen eröffnet. Vor Ort sprachen Martina Taig von Kunst im öffentlichen Raum GmbH, Gustav Schörghofer SJ von Otto Mauer Fonds, Ariane Baron vom Flüchtlingsprojekt Ute Bock sowie Thomas J. Klein der Bezirksrat der Innenstadt und Martin Krenn von der Universität für angewandte Kunst.

Die Idee des Ute-Bock Platz wurde zu temporären Ute Bock Denkmal

Die 2018 verstorbene Flüchtlingshhelferin Ute Bock, sollte ursprünglich einen eigenen Platz erhalten. Der Dr. Karl-Lueger Platz, der nach dem ehemaligen Bürgermeister Wiens (1844-1910) benannt wurde und aufgrund seiner Vergangenheit als Wegbereiter des Antisemitismus stets für Kontroversen sorgt, sollte in einen Ute-Bock-Platz umbenannt werden. "Man wolle die Vergangenheit nicht auslöschen", hieß es von Seiten des Rathauses. Daher entstand eine neue Idee der Künstler Fritzenwallner und Ines Hochgerner (Kulturverein für kritische Ästhetik). Ein Denkmal von Ute- Bock wurde dem damaligen Bürgermeister gegenübergestellt. "So können beide in einen Dialog treten", betonen die Künstler.

Bis 20. Mai steht Flüchtlingshelferin antisemitischen Bürgermeister gegenüber

Bis 20. Mai wird das Denkmal zu sehen sein: Der antisemitische Bürgermeister und die Flüchtlingshelferin werden somit in Beziehung gesetzt. Das Projekt von Peter Fritzenwallner und Ines Hochgerner (Kulturverein für kritische Ästhetik) wurde zusätzlich von der Kunst im öffentlichen Raum GmbH (KÖR), der Universität für angewandte Kunst Wien und dem Otto-Mauer-Fonds unterstützt, sowie von dem Flüchtlingsprojekt Ute Bock.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Kannitverstan am 27.04.2019 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Vor das Rathaus hätte das temporäre Denkmal besser gepasst.

  • helmut am 27.04.2019 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    schade um Geld

    Eine Statue oder Gedenktafel wäre weniger vergänglich als so Schnickschnack.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • helmut am 27.04.2019 20:15 Report Diesen Beitrag melden

    schade um Geld

    Eine Statue oder Gedenktafel wäre weniger vergänglich als so Schnickschnack.

  • Kannitverstan am 27.04.2019 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schade

    Vor das Rathaus hätte das temporäre Denkmal besser gepasst.