Blümel als "Klinkenputzer"

08. Februar 2019 07:00; Akt: 07.02.2019 16:14 Print

VP-Obmann auf Klingel-Tour im Gemeindebau

Seit Ende Jänner ziehen die Stadt-Türkisen durch die Wiener Gemeindebauten, um für die Mindestsicherung neu zu werben. Mit dabei war nun auch Chef Gernot Blümel.

Wenn der Blümel zweimal klingelt: Der ÖVP Wien-Chef macht mit Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner im Gemeindebau Werbung für die Mindestsicherung Neu. (c) ÖVP Wien (Bild: zVg)

Wenn der Blümel zweimal klingelt: Der ÖVP Wien-Chef macht mit Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner im Gemeindebau Werbung für die Mindestsicherung Neu. (c) ÖVP Wien (Bild: zVg)

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Da staunten viele Wiener nicht schlecht, als es kurz vor dem Haupabendprogramm klingelt und Bundesminister und ÖVP Wien-Chef Gernot Blümel nicht wie gewohnt im Fernsehen zu sehen ist, sondern plötzlich vor der Tür steht. Wie berichtet, zieht die ÖVP Wien seit einigen Wochen durch die Wiener Gemeindebauten, um die Werbetrommel für ihre Sicht auf die Mindestsicherung zu bewerben und Unterstützung für die Reform zu sammeln.

Bei dem Besuch in der Städtischen Wohnhausanlage in Favoriten war nun auch der City-Chef persönlich dabei. Er plauderte mit den Bewohnern und überreichte ihnen gemeinsam mit Landesgeschäftsführerin Bernadette Arnoldner einen Folder zur Mindestsicherung Neu.

Mittlerweile wurden bereits rund 3.000 Haushalte besucht, viele in den Flächenbezirken Favoriten und Donaustadt sowie der Brigittenau. Das türkise Ziel sei es, insgesamt 50.000 Folder unters (Wahl)Volk zu bringen.

Schon fast 1.400 Petitionsbriefe versandt

Die Aktion zeigt aus Sicht der ÖVP Wien bereits Erfolg: So sollen bereits rund 1.400 Wiener über die ÖVP-Webseite zur Mindestsicherung Neu einen Petitionsbrief an Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) gesandt haben, in dem sie fordern, die Reform der Mindestsicherung nicht länger zu blockieren.

Es "blümelt" im Gemeindebau: ÖVP Wien-Chef auf Hausbesuch

(Bild: ÖVP Wien)

"Rund 1.400 Wienerinnen und Wiener unterstützen bereits die Petition für die Reform der Mindestsicherung. Stadtrat Hacker und Bürgermeister Ludwig müssen dieses Zeichen ernst nehmen", betont Blümel, der eine Fortsetzung der Kampagne im Gemeindebau und der Online-Petition in den nächsten Wochen ankündigt.

"Die Reform ist dringend notwendig, damit es wieder Gerechtigkeit für all jene gibt, die das Sozialsystem mit ihrer Arbeit und ihren Steuern und Abgaben finanzieren. Es kann und darf nicht sein, dass jemand, der Tag für Tag aufsteht, arbeiten geht und Steuern zahlt am Ende des Tages weniger bekommt als jemand, der nicht arbeiten geht. Wer arbeitet, darf nicht der Dumme sein", unterstreicht Blümel.

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(lok)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • erik am 08.02.2019 08:15 Report Diesen Beitrag melden

    blabla

    Hauptsache die Politiker haben tolle Gehälter, da dreht keiner daran!!Man muss aber unterscheiden ob einer nicht arbeiten will oder nichts bekommt, weil zu alt, Behinderung, krank etc!!!!!

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  • Kannitverstan am 08.02.2019 07:43 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Gernot Blümel im Gemeindebau

    Ist das nicht jener Herr, der manchen Wiener am liebsten aus der Gemeindewohnung werfen möchte? Jetzt verteilt er Werbematerial für Mindestsicherung in wievielen Sprachen?

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  • katja am 08.02.2019 10:17 Report Diesen Beitrag melden

    sinnbefreite aktion der övp!

    sprechen die beiden türkisch, arabisch oder russisch?

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Fritz Reisinger am 11.02.2019 02:06 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    würde mich freuen

    Wieso kommt nie wer zu mir?Egal von welcher Partei?

  • Hatschi Bratschi am 08.02.2019 12:57 Report Diesen Beitrag melden

    freu' mich schon

    wenn der bei mir anläutet. werde ihn entsprechend empfangen. vielleicht hat er ja auch eine idee, wie der mietzins weniger wird.

    • sabrina am 08.02.2019 13:10 Report Diesen Beitrag melden

      ÖVP will Mietzins erhöhen

      der Blümel will doch deinen Mietzins erhöhen, weil du mittlerweile besser verdienst als noch zur Antragszeit

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  • sabrina am 08.02.2019 10:55 Report Diesen Beitrag melden

    Differenzieren, bitte!

    diese 1.400 Unterstützter vergessen, dass die Mindestsicherung nicht nur für Ausländer, sondern auch für Einheimische, österreichische Staatsbürger, gekürzt wird. Soll doch bitte jeder mal probieren, wie er mit 800 EUR in Wien (über)lebt!!! Macht doch bitte einmal einen Selbstversuch, bevor man hier auf die Ärmsten "hintritt". Klar gehörts dahingehend reformiert, dass es Konsequenzen gibt, wenn derjenige sich nicht an die Auflagen hält z.B. Jobsuche, Weiterbildung usw. Aber eine Kürzung ist einfach Menschenunwürdig.

  • katja am 08.02.2019 10:17 Report Diesen Beitrag melden

    sinnbefreite aktion der övp!

    sprechen die beiden türkisch, arabisch oder russisch?

  • Richard am 08.02.2019 09:36 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    pizza

    na hoffentlich kommt er zu Mittag und hat eine Pizza mit, sonst schick ich ihm weg und sag es ist wie bei ärzten , er darf sich Termin geben lassen bei mir, aber Wartezeit 1 bis 2 monate, außer er zählt mur was, dann Red ich mit ihm , wie privatpatienten :-))