Geisteskrankheiten

08. November 2018 11:52; Akt: 08.11.2018 12:23 Print

Hadishats Killer wurde in Haft noch gefährlicher

Er sitzt in einem Krankenzimmer, spricht mit unsichtbaren Menschen und wartet auf seinen Prozess: Der mutmaßliche Killer der kleinen Hadishat († 7) leidet an schlimmen Geisteskrankheiten.

Robert K. (16) gilt als schwer gestört. (Bild: privat)

Robert K. (16) gilt als schwer gestört. (Bild: privat)

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Der Tod der kleinen Hadishat erschütterte das Land. Nun liegt,
wie von „Heute“ berichtet, die Mordanklage gegen ihren Nachbarsbuben Robert K. vor. Schlüsselsatz: "Ich hasse Menschen und es hätte jeden treffen können." Der 16-Jährige "wollte wissen,
wie es sich anfühlt, einen Menschen zu töten". Als Hadishat ihn
am 11. Mai besuchte, würgte er sie zuerst, dann stach er zu. So lange, "bis sie zu schreien aufhörte".

Schon wenige Tage nach der Tat wurde er entlarvt. Seither sitzt Robert K. – für ihn gilt die Unschuldsvermutung – in U-Haft. Dort wurde seine Abartigkeit – kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoid-narzisstischen Anteilen, Zwangsstörung, beginnende Schizophrenie – noch
schlimmer. Weil der Bursch durch die U-Haft entwurzelt wurde, nun völlig isoliert lebt und ständig beobachtet wird, trat eine Psychose auf.

"Diese, so die Staatsanwaltschaft, "erhöht seine Gefährlichkeit zusätzlich dramatisch. Auf kurze oder längere Sicht wird eine absolute Unzurechenbarkeit des Angeklagten eintreten." Daher droht ihm bei seinem Prozess (Vorsitz: Daniel Rechenmacher) nicht nur die Höchststrafe (15 Jahre Haft), sondern auch die Einweisung in eine psychiatrische Anstalt, wo er so lange bleibt, bis Ärzte ihn für geheilt halten.

Die Chronologie des Mordfalls Hadishat

Chronologie des Mordfalls Hadishat

Opferanwalt Nikolaus Rast zu "Heute": "Ich habe von Anfang an gesagt: Die Polizei hat hier einen kommenden Serientäter gestoppt. Der Verdächtige sollte niemals wieder freikommen." Auch die Gutachter sind sich sicher: "Er würde wieder töten."

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    Die beliebtesten Leser-Kommentare

    • 00000000000 am 08.11.2018 12:45 Report Diesen Beitrag melden

      Sowas darf nicht mehr unters Volk

      Lebenslang + danach Sicherheitsverwahrung bis zum Lebensende.

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    • Wachmann am 08.11.2018 13:16 Report Diesen Beitrag melden

      dann kostet er nichts mehr.....

      Bringt ihn zum Papa von der kleinen Maus dann ist die Sache gegessen, wetten.....

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    • Erika am 08.11.2018 12:45 Report Diesen Beitrag melden

      Guter Anwalt, bald frei

      Guter Schauspieler. Nach 5 Jahren geht er von der Anstalt nach Hause und bekommt Frühpension. Es würde bessere Mittel zur Behandlung geben, schnell und schmerzlos.

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    Die neuesten Leser-Kommentare

    • Johannes Gruber am 10.11.2018 18:10 Report Diesen Beitrag melden

      Was sollma mit dem Robert machen ?

      Schon in Tschetschenien wird ihm und seiner ganzen Familie mit Mord gedroht, das kann ja heiter werden.

    • --------- am 10.11.2018 09:46 Report Diesen Beitrag melden

      Das ist Österreich

      Gestatten ich bin's der Robert !In 10jahren läuft der wieder um her bekommt eine startwohnung und Geld vom Sozialamt.

    • Gasttt am 09.11.2018 10:23 Report Diesen Beitrag melden

      Bitte

      "Leidet an schlimmen Geisteskrankheiten" Mir bricht das Herz... Die Werbung hier nimmt übrigebs Ausmaße an, die rekordverdächtig sind. Das Verhältnis zwischen Artikel und Werbung ist geschätzt 1:9 Bis ich runtergescrollt habe, sind bei bei einer starken Internetverbindung längst nicht alle Werbungen geladen. Es lädt und lädt und lädt immer mehr und mehr und mehr Spots. Das ist kein Zudtand!

    • Peter am 09.11.2018 04:08 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      ..

      Hey Leute ! es gilt die Unschuldsvermutung... ;)

    • Politiker sind die wahren Schuldigen am 08.11.2018 23:03 Report Diesen Beitrag melden

      ungehemmte Problemzüchtung

      Diese Leute wurden ohne Grund ins Land gelassen. Nun hat man den Salat. Sowohl Teile der Täter-, als auch der Opferfamilie haben einiges am Kerbholz. Unverständlich dass sie bleiben dürfen.