Als "Nazis" beschimpft

01. Februar 2019 09:56; Akt: 01.02.2019 10:25 Print

Polizist in Wien-Mitte von Randalierer verletzt

Die Polizei hat am Donnerstagabend in Wien-Mitte einen 21-jährigen Randalierer festgenommen. Er steht auch im Verdacht, zwei Frauen sexuell belästigt zu haben.

Der Mann wurde im Bereich der U4-Station Wien-Mitte festgenommen. (Bild: Wiener Linien)

Der Mann wurde im Bereich der U4-Station Wien-Mitte festgenommen. (Bild: Wiener Linien)

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Zu einem spektakulären Einsatz kam es am Donnerstagabend bei der U-Bahn-Station Wien Mitte/Landstraße: Zwei Polizisten wurden wegen eines mutmaßlichen Randalierers alarmiert. Mehrere Personen schilderten den hinzugerufenen Polizisten, dass sie ein mittlerweile geflüchteter Mann zuvor bespuckt und attackiert hatte.

Zu der Auseinandersetzung sei es gekommen, weil jene Personen den Geflüchteten erkannt und angehalten hatten, um ihn zur Rede zu stellen. So soll der Verdächtige laut den Aussagen der Passanten am 25. Jänner zwei Frauen sexuell belästigt haben. Darauf angesprochen, wurde der junge Mann aggressiv und machte sich aus dem Staub.

Polizisten als "Nazis" beschimpft

Die Polizisten suchten nach dem Flüchtigen und konnten ihn wenig später im Bereich der U-Bahnstation Wien Mitte finden. "Versuche, ihn anzuhalten und mit den Vorwürfen zu konfrontieren, scheiterten, da der Mann die Aufforderung der Polizisten ignorierte", schildert die Landespolizeidirektion Wien die Situation. Der Tatverdächtige wollte offenbar nicht stehenbleiben, weswegen er schließlich gewaltsam von den Polizisten angehalten wurde.

Der Mann setzte sich zur Wehr, wurde aggressiv und versuchte einen der Beamten mit Faustschlägen zu verletzen. "Während der Fixierung versuchte er noch, einen Polizisten zu beißen", so die LPD Wien. Ein verletzter Beamte musste daraufhin seinen Dienst beenden. Außerdem soll der Randalierer – es handelt sich um einen 21-jährigen Mann aus Somalia – die Polizisten mehrmals als "Nazis" beschimpft haben.

Mehrere Anzeigen

Der Mann wurde inhaftiert und wird wegen des Verdachts der zweifachen sexuellen Belästigung sowie wegen mehrfacher Körperverletzungsdelikte und Widerstand gegen die Staatsgewalt strafrechtlich angezeigt. Wegen der "Nazi"-Rufe sollen auch Anzeigen wegen Anstandsverletzung folgen. "Eine mögliche Strafverfolgung wegen der strafbaren Handlung gegen die Ehre wider einen Beamten wird ebenfalls geprüft", heißt es seitens der LPD Wien.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Realist am 01.02.2019 10:33 Report Diesen Beitrag melden

    NGO's

    Warum tun wir uns das an? Die NGO's gehören für all das zur Verantwortung gezogen!

    einklappen einklappen
  • Ernsthaft Besorgt am 01.02.2019 10:32 Report Diesen Beitrag melden

    Die heutige Zeit

    Wann lernen die Leute, dass es nicht Rassismus, Sexismus oder was auch immer ist, wenn andere eine Person auf falsches und rechtswidriges Handeln aufmerksam machen. Das ist schon ziemlich peinlich, aber in der heutigen Zeit gängige Praxis.

  • Angsthase am 01.02.2019 10:38 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Return

    Bitte nicht durchfüttern, sondern sofort ins Heimatland zurück, bevor Schlimmeres passiert.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Österreicher am 02.02.2019 06:51 Report Diesen Beitrag melden

    Jetzt handeln

    Jetzt werden hoffentlich die Bürger die aussage von Kickl besser verstehen ?? Damit diese Einzelfälle, die Linken Schützlinge einer gerechten Behandlung und Strafe zu geführt und auch abgeschoben werden können !! Auch ein großes Dankeschön an die Oppositionspartein !!

  • Ewald am 01.02.2019 17:35 Report Diesen Beitrag melden

    Genau nach Plan

    Wozu festnehmen? Der ist doch schneller wieder auf freiem Fuss, als man bis 3 zählen kann.

  • Ncio am 01.02.2019 16:21 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Foto

    Werden die Fotos hier geprüft vor Veröffentlichung? Das ist nicht die Ubahnstation Landstraße!

  • Was soll man da noch sagen? am 01.02.2019 15:21 Report Diesen Beitrag melden

    Herzlichen Dank an Rot/Grün

    Man darf sich glücklich schätzen, dass das Leben von eingewanderten Verbrechern besser geschützt wird, als das der normalen, arbeitenden Beölkerung.

  • Wm am 01.02.2019 14:57 Report Diesen Beitrag melden

    Wm

    Heute wieder draußen und beißt den nächsten Polizisten, weit haben wir es gebracht.