Neues Leitsystem

28. April 2019 13:03; Akt: 28.04.2019 13:29 Print

Wien baut Defi-Angebot auf den Märkten aus

Bis Ende 2019 sollen alle großen Märkte mit Defibrillatoren ausgestattet sein. Schilder weisen den schnellsten Weg und sollen so mithelfen, Leben zu retten.

Die Stadt Wien baut die Standorte von Defibrillatoren auf den Wienern Märkten aus. Ein neues Leitsystem weist den schnellsten Weg zu den lebensrettenden Geräten.  (Bild: Gewista)

Die Stadt Wien baut die Standorte von Defibrillatoren auf den Wienern Märkten aus. Ein neues Leitsystem weist den schnellsten Weg zu den lebensrettenden Geräten. (Bild: Gewista)

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Der plötzliche Herztod ist nach wie vor eine der häufigsten Todesursachen im Land. Weil es im Notfall um jede Sekunde geht, baut die Stadt die Standorte von Defibrillatoren auf den Wiener Märkten aus. Ein neues Schilderleitsystem weist den Weg zum nächstgelegenen Defi. So sollen die Märkte laut Plan der Stadt zu Lebensrettern werden.

"Die Wiener Märkte sind Orte im Grätzl, wo die Menschen zusammenkommen und 350.000 Menschen sind jede Woche auf den Wiener Märkten unterwegs. Die neuen Defis am Markt und das Schilderleitsystem können Leben retten", so Märktestadträtin Ulli Sima. Gemeinsam mit dem Präsidenten des Vereins "Puls", Harry Kopietz, stellte sie nun das neue Leitsystem vor.


(v.li.: Harry Kopietz, Präsident des Vereins Puls, Märkte-Stadträtin Ulli Sima und der Favoritner Bezirkschef Marcus Franz stellten die neuen Wegweiser vor; Bild: PID/Christian Fürthner)

"Leben retten ist kinderleicht, jede und jeder kann das machen. Daher setzen wir uns als Verein Puls gemeinsam mit den Helfern Wiens, den Rettungsorganisationen und allen anderen Interessierten dafür ein, Wien zur herzsichersten Stadt zu machen", so Kopietz.

Leitsystem zeigt kürzesten Weg zum nächsten Defibrillator

Bis Ende des Jahres werden alle großen Märkte mit Defibrillatoren und dem Schilderleitsystem ausgestattet sein. Ein Schilderleitsystem rund um das ganze Marktgebiet weist in Richtung Defi. Zusätzlich gibt eine Anzeige die Sekunden an, in denen man diesen erreichen kann.

Entwickelt wurde das Schilderleitsystem durch die Gewista. "Die klare Botschaft ist, dass beim Defi-Einsatz wegen plötzlichem Herzstillstand jede Sekunde zählt. Wir freuen uns sehr, hier mit unserem Knowhow helfen zu können", so Gewista-Chef Franz Solta.

Laien-Defis erklären Schritt für Schritt

Der Verein "Puls" hat das Herz zur Herzensangelegenheit auserkoren und setzt sich für einen flächendeckenden Zugang für Defibrillatoren ein. Das zeige bereits jetzt positive Auswirkungen: 2012 seien elf Prozent der Wienerinnen und Wiener, die von einem plötzlichen Herztod bedroht wurden, gerettet worden. Seither habe sich die Zahl der Überlebenden verdoppelt. Laien-Defis zeichnen sich dadurch aus, dass sie den Nutzer Schritt für Schritt erklären, was zu tun ist. Sobald man den Defi einschaltet, wird mittels Tonaufnahme erklärt, welche Maßnahmen zu setzen sind.

Mehr Infos und die Standorte aller Defis in Wien gibt es online hier.

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(lok)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Joe heute am 28.04.2019 15:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    das...

    finde ich mal eine gute Idee. weil passieren kann immer was.

  • derwiener am 28.04.2019 17:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    familie kopiez wieder

    das ganze ist ja recht löblich, aber nach den ganzen geschichten rund um die familie kopiez frage ich mich wann das kontrollamt endlich mal den verein puls unter die lupe nimmt? denn eins ist fakt, für gönner beim verein gibts versorgungsposten bei der wiener rettung!

Die neuesten Leser-Kommentare

  • derwiener am 28.04.2019 17:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    familie kopiez wieder

    das ganze ist ja recht löblich, aber nach den ganzen geschichten rund um die familie kopiez frage ich mich wann das kontrollamt endlich mal den verein puls unter die lupe nimmt? denn eins ist fakt, für gönner beim verein gibts versorgungsposten bei der wiener rettung!

  • Joe heute am 28.04.2019 15:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    das...

    finde ich mal eine gute Idee. weil passieren kann immer was.