Leichtere Suche

11. Juli 2017 12:18; Akt: 11.07.2017 15:51 Print

Wiener Linien ändern Namen von 38 Stationen

Weil es Probleme bei Such-Abfragen mit gewissen Stationen gibt, werden diese umbenannt. So wird etwa der "Kärntner Ring, Oper" zu "Oper, Karlsplatz".

Bildstrecke im Grossformat »

Die Bim-Station "Kärntner Ring, Oper" wird in "Oper, Karlsplatz" umbenannt.

Zum Thema
Fehler gesehen?

Immer wieder kommt es bei Such-Abfragen zu Fahrplänen zu Problemen mit Stationsnamen. Werden diese nicht korrekt eingegeben, kann es sein, dass kein oder ein falsches Ergebnis angezeigt wird. "Um die Suche mit Suchmaschinen zu erleichtern, werden wir daher einige Haltestellen eindeutiger benennen", erklärte Günter Steinbauer, Geschäftsführer der Wiener Linien, bei einer Pressekonferenz am Dienstag. Ziel ist es, die Namen zu vereinheitlichen, zu kürzen und die Ortsangabe klarer zu machen.

Betroffen sind 38 von insgesamt 5.400 Haltestellen, die Namensänderungen gelten ab 2. September: So wird etwa der "Kärntner Ring, Oper" zu "Oper, Karlsplatz". Weitere Beispiele: Die Bus- und Bim-Station "Siebeckstraße" wird "Donauzentrum" heißen, die Bim-Station "Quellenstraße, Favoritenstraße" wird zum "Reumannplatz" und der „Dr.-Karl-Renner-Ring" wird zum „Ring, Volkstheater" .

Jede U2 fährt ab September bis zur Seestadt

Auch weitere Neuheiten wurden auf der Pressekonferenz präsentiert. So soll es ab September laut Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) mehr U-Bahn sowie bessere Autobus- und Straßenbahnverbindungen geben. Profitieren sollen etwa die Anrainer der Seestadt Aspern: Ab 4. September fährt die U2 von Montag bis Freitag (Schultage) von Betriebsbeginn bis etwa 8.30 Uhr mit jedem Zug in die Seestadt. Bisher fährt nur jeder zweite U2-Zug in die Seestadt.

Bim-Rochade auf der Kennedybrücke

Ebenfalls neu ab 2. September: Weil die Bim-Linie 58 nicht mehr verkehrt, wird die Linie 60 bis zum Westbahnhof, die Linie 10 bis nach Unter St. Veit verlängert. Bisher enden beide Linien bei der Kennedybrücke in Hietzing.

Streckentausch der Linien 2 und 44

Ab 2. September tauschen die Linien 2 und 44 am Johann-Nepomuk-Berger-Platz (JNB) ihre westlichen Streckenäste. Die Linie 2 fährt künftig vom Friedrich-Engels-Platz kommend ab dem JNB auf der bisherigen 44er-Route nach Dornbach und bekommt dort eine neue Endstelle. Die Linie 44 fährt vom Schottentor kommend über den JNB und die bisherige Strecke der Linie 2 bis Ottakring. Durch diese Linien-Auskreuzung erwarten sich die Wiener Linien rund 1.800 zusätzliche Fahrgäste an Werktagen.

U1-Verlängerung startet am 2. September

Ebenfalls im September erfolgt der Startschuss für den neuen U1-Streckenabschnitt vom Reumannplatz bis Oberlaa. Die U1 wird dann mit einer Gesamtlänge von 19,2 Kilometern und den fünf neuen Stationen Troststraße, Altes Landgut, Alaudagasse, Neulaa und Oberlaa zur längsten U-Bahn-Linie Wiens. Die Station Alaudagasse wird zudem zum neuen Knotenpunkt für fünf Buslinien. Bei mehreren Buslinien gibt es bessere Intervalle und längere Betriebszeiten und neue Querverbindungen mit U-Bahn-Anbindung.

Kritik von den Neos

Kritisch sehen die Neos die heute, Dienstag, vorgestellten Änderungen: „Die Maßnahmen, die heute in Szene gesetzt wurden, sind rein kosmetische Eingriffe. Die Intervall-Verdichtung auf einer bestehenden Strecke und die Umbenennung von Stationen können die grundlegenden Probleme nicht lösen. Die Stadt wächst laufend, doch vor allem die neuen Siedlungen östlich der Donau sind blinde Flecken auf der Landkarte des öffentlichen Verkehrs – wie zum Beispiel die Stadterweiterungs-Gebiete Siemensäcker, Berresgasse oder Donaufeld“, stellt Neos Wien Stadtplanungs-Sprecher Stefan Gara fest.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(cz)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Cesnorship am 11.07.2017 14:25 Report Diesen Beitrag melden

    Oh ja, das größte aller Probleme...

    Was bringt mir eine bessere Abfrage, wenn die Fahrer der Wiener Linien einfach nicht fähig sind normale Intervalle zu halten.. Bus kommt laut Anzeige in einer Minute, steht aber schon bei der nächsten Station, .. Fahren zwei Busse teilweise die selbe Strecke, werden die Intervalle nicht so gewählt, dass man die Wartezeit minimiert, nein, die beiden Busse fahren natürlich direkt hintereinander... Auch wäre es schön, wenn man wenigstens die eigenen Haus-, Beförderungsordnung exekutiert. Sprich, Radfahrer aus der U-Bahn werfen, wenn sie ausserhalb ihrer Zeit einsteigen..

    einklappen einklappen
  • hueher am 11.07.2017 22:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn

    Die Wiener Linien sollten besser sehen, dass, endlich diese Probleme mit U-Bahn und S-Bahn aufhören und verzögerungsfrei unterwegs sind, alles andere ist uninterressant.........

    einklappen einklappen
  • Wolf am 11.07.2017 18:31 Report Diesen Beitrag melden

    Nocheinmal NEU

    Diese ab 9/17 in Kraft tretenden Änderungen werden nun schon zum ca. 3.x als neu verkauft aber man merkt die Absicht.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Mani am 12.07.2017 21:25 Report Diesen Beitrag melden

    Hausfeldstrasse

    Hausfeldstrasse muss ÖBB-Bahnstation bleiben. Es fahren die U2, ein Regionalbus, die Bim 26, 3 Buslinien der Wiener Linien.

  • Mani am 12.07.2017 21:19 Report Diesen Beitrag melden

    U2 bis zur seestadt

    Warum fährt die U2 nur bis 8:30 bis zur seestadt. die kinder die zu mittag schule aus haben und am nachmittag die arbeitenden müssen warten? Auslastung muss man wie zündhölzer in der schachtel stehen

  • ChrisW am 12.07.2017 13:56 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Für Touristen sinnvoll

    Da ich öfter mit der Strb D unterwegs bin, fällt mir auf, dass Touristen oft bei KärntnerRingOper nach dem Karlsplatz fragen und bei DrKarlRennerRing nach Volkstheater. Diese U-Bahn-Vernüpfungen in den Stationsnamen einzubinden ist sinnvoll. Ja, und dass die S-Bahn nicht zu den Wr.Linien gehört,sondern innerhalb Wiens nur einen Tarifvertrag hat, sollte auch publiker gemacht werden (wg. Kommentaren vorhin)

  • hueher am 11.07.2017 22:12 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Blödsinn

    Die Wiener Linien sollten besser sehen, dass, endlich diese Probleme mit U-Bahn und S-Bahn aufhören und verzögerungsfrei unterwegs sind, alles andere ist uninterressant.........

    • Alexander am 12.07.2017 08:18 Report Diesen Beitrag melden

      Kein Blödsinn

      Hahaha, was hat die S-Bahn mit den Wiener Linien zu tun. Da sieht man mal wieder wie unaufgeklärt manche Leute sind. Also bitte zuerst informieren bevor man sich über irgendetwas aufregt. Die meisten Verzögerungen kommen von anderen Verkehrsteilnehmern, selbst bei der S,- U- Bahn. Aber das Thema wurde schon soooo oft besprochen und aus diskutiert.....

    einklappen einklappen
  • Wolf am 11.07.2017 18:31 Report Diesen Beitrag melden

    Nocheinmal NEU

    Diese ab 9/17 in Kraft tretenden Änderungen werden nun schon zum ca. 3.x als neu verkauft aber man merkt die Absicht.